<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>BibelBlog im KlosterStudioBibelBlog im KlosterStudio</title>
	<atom:link href="http://bibelblog.klosterstudio.de/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://bibelblog.klosterstudio.de</link>
	<description>Gottes Wort im weltweiten Netz</description>
	<lastBuildDate>Tue, 12 Mar 2013 09:55:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.2</generator>
		<item>
		<title>Bibeltexte Fastenzeit 2013 &#8211; Lesejahr C</title>
		<link>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=562</link>
		<comments>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=562#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 07:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Ohagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[BibelBlog im KlosterStudio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=562</guid>
		<description><![CDATA[. Fastenzeit heißt nicht nur, weniger essen und trinken, überhaupt weniger für sich selbst fordern und verbrauchen. Der Sinn: Der ganze Mensch soll frei und gesund werden; sich selbst wiederfinden; das einüben und verwirklichen, was wir durch die Taufe geworden sind: Der neue Mensch, in dem Christus sichtbar wird. Das Gesetz Christi: Nicht fordern, sondern [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;" align="center"><span style="color: #ffffff;">.</span></h4>
<address style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><em><strong>Fastenzeit</strong> heißt nicht nur, weniger essen und trinken, überhaupt weniger für sich selbst fordern und verbrauchen. Der Sinn: Der ganze Mensch soll frei und gesund werden; sich selbst wiederfinden; das einüben und verwirklichen, was wir durch die Taufe geworden sind: Der neue Mensch, in dem Christus sichtbar wird. Das Gesetz Christi: Nicht fordern, sondern schenken; loslassen, sich selber lassen und wie durch den Tod hindurch das neue, größere Leben gewinnen.</em></span></address>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/am-aschermittwoch-beginnt-fuer-die-christen-die-fastenzeit-foto-dpa-.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-564" alt="Aschermittwoch.jpg" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/am-aschermittwoch-beginnt-fuer-die-christen-die-fastenzeit-foto-dpa-.jpg" width="577" height="292" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2 align="center"><span style="color: #800080;">Aschermittwoch</span></h2>
<p align="center"><em>(Beginn der 40-tägigen österlichen Bußzeit &#8211; Fastenzeit)</em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">&#8230;</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/Beten-photocasebgjuurzgjgcp.bea1_.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-580" alt="Beten photocasebgjuurzgjgcp.bea1" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/Beten-photocasebgjuurzgjgcp.bea1_-1024x838.jpg" width="434" height="355" /></a></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">&#8230;.</span></p>
<p align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0015-Aschermittwoch-B-1.-Lesung3.mp3">1. Lesung: aus dem Buch Joel (2,12-18)</a></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left">So spricht der Herr: Kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, Weinen und Klagen. Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider, und kehrt um zum Herrn, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte, und es reut ihn, dass er das Unheil verhängt hat. Vielleicht kehrt er um, und es reut ihn, und er lässt Segen zurück, so dass ihr Speise- und Trankopfer darbringen könnt für den Herrn, euren Gott. Auf dem Zion stoßt in das Horn, ordnet ein heiliges Fasten an, ruft einen Gottesdienst aus! Versammelt das Volk, heiligt die Gemeinde! Versammelt die Alten, holt die Kinder zusammen, auch die Säuglinge! Der Bräutigam verlasse seine Kammer und die Braut ihr Gemach. Zwischen Vorhalle und Altar sollen die Priester klagen, die Diener des Herrn sollen sprechen: Hab Mitleid, Herr, mit deinem Volk, und überlass dein Erbe nicht der Schande, damit die Völker nicht über uns spotten. Warum soll man bei den Völkern sagen: Wo ist denn ihr Gott? - Da erwachte im Herrn die Leidenschaft für sein Land, und er hatte Erbarmen mit seinem Volk.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0016-Aschermittwoch-B-Psalm.mp3">Antwortpsalm: aus Psalm 51</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld, tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!</p>
<p>Wasch meine Schuld von mir ab, und mach mich rein von meiner Sünde!</p>
<p>Denn ich erkenne meine bösen Taten, meine Sünde steht mir immer vor Augen.</p>
<p>Gegen dich allein habe ich gesündigt, ich habe getan, was dir missfällt.</p>
<p>Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist!</p>
<p>Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!</p>
<p>Mach mich wieder froh mit deinem Heil; mit einem willigen Geist rüste mich aus!</p>
<p>Herr, öffne mir die Lippen, und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0017-Aschermittwoch-B-2.-Lesung.mp3">2. Lesung: aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther (2 Kor 5,20 &#8211; 6,2)</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left">Schwestern und Brüder,</p>
<p style="text-align: justify;" align="left">wir sind Gesandte an Christi statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen! Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden. Als Mitarbeiter Gottes ermahnen wir euch, dass ihr seine Gnade nicht vergebens empfangt. Denn es heißt: Zur Zeit der Gnade erhöre ich dich, am Tag der Rettung helfe ich dir. Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Glauben-17552413.jpg"><img class="aligncenter" title="Glauben" alt="" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Glauben-17552413-1024x337.jpg" width="599" height="197" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div><strong> </strong></div>
<p align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0018-Aschermittwoch-B-Evangelium1.mp3">+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus</a></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left">In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. Wenn du Almosen gibst, lass es also nicht vor dir herposaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;" align="left">Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut. Dein Almosen soll verborgen bleiben, und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;" align="left">Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;" align="left">Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span><img class="aligncenter" title="Sinn der Fastenzeit: Der ganze Mensch soll, auf Gott hin ausgerichtet, frei und gesund werden; sich selbst wiederfinden." alt="" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/meditation1-683x1024.jpg" width="369" height="553" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">..<br />
</span></p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #800080;">1. Fastensonntag</span></h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><i>Die Befreiung aus der Knechtschaft Ägyptens und die Gabe des Landes Kanaan sind die Grundereignisse der Geschichte Israels. Jeder Israelit hört aus den Ereignissen des Anfangs die Anrede seines Gottes, das Wort Gottes, das auf die Antwort des Menschen wartet, auf das Ja des Glaubens, gefüllt mit der Treue des Gehorsams, wie der Korb am Dankfest mit den Früchten des Jahres gefüllt ist.</i></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><span style="color: #ff0000;"><b>ERSTE</b><b> LESUNG</b></span></td>
<td width="50%">
<p align="right"><b>Dtn 26, 4-10</b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">In jenen Tagen sprach Mose zum Volk: Wenn du die ersten Erträge von den Früchten des Landes darbringst, dann soll der Priester den Korb aus deiner Hand entgegennehmen und ihn vor den Altar des Herrn, deines Gottes, stellen. Du aber sollst vor dem Herrn, deinem Gott, folgendes Bekenntnis ablegen: Mein Vater war ein heimatloser Aramäer. Er zog nach Ägypten, lebte dort als Fremder mit wenigen Leuten und wurde dort zu einem großen, mächtigen und zahlreichen Volk. Die Ägypter behandelten uns schlecht, machten uns rechtlos und legten uns harte Fronarbeit auf. Wir schrien zum Herrn, dem Gott unserer Väter, und der Herr hörte unser Schreien und sah unsere Rechtlosigkeit, unsere Arbeitslast und unsere Bedrängnis. Der Herr führte uns mit starker Hand und hoch erhobenem Arm, unter großem Schrecken, unter Zeichen und Wundern aus Ägypten, er brachte uns an diese Stätte und gab uns dieses Land, ein Land, in dem Milch und Honig fließen. Und siehe, nun bringe ich hier die ersten Erträge von den Früchten des Landes, das du mir gegeben hast, Herr. Wenn du den Korb vor den Herrn, deinen Gott, gestellt hast, sollst du dich vor dem Herrn, deinem Gott, niederwerfen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="40%"><b>ANTWORTPSALM</b></td>
<td width="50%">
<p align="right"><b>Ps 91 (90), 1-2.10-11.12-13.14-15 </b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="color: #ff0000;">1</span> Wer im Schutz des Höchsten wohnt und ruht im Schatten des Allmächtigen,</p>
<p><span style="color: #ff0000;">2</span> der sagt zum Herrn: „Du bist für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue.“ -</p>
<p><span style="color: #ff0000;">10</span> Dir begegnet kein Unheil, kein Unglück naht sich deinem Zelt.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">11</span> Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen. -</p>
<p><span style="color: #ff0000;">12</span> Sie tragen dich auf ihren Händen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt;</p>
<p><span style="color: #ff0000;">13</span> du schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf Löwen und Drachen. -</p>
<p><span style="color: #ff0000;">14</span> Weil er an mir hängt, will ich ihn retten; ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">15</span> Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören.</p>
<p>Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren. -</p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><i>„Gott hat Jesus von den Toten auferweckt“, das ist der Glaube und die Wirklichkeit des Neuen Bundes. Dem Glauben an die Auferstehung Jesu entspricht das Bekenntnis: „Jesus ist der Herr.“ Der Ort des Glaubens ist das „Herz“, jene tiefe Mitte, von der aus das Leben des Menschen bestimmt wird. Der Ort des Bekenntnisses ist die Gemeinde und darüber hinaus die Welt der Menschen; die alle denselben Herrn haben (Röm 10,12), aber nur dann an ihn glauben können, wenn die Botschaft ihnen glaubwürdig gesagt wird.</i></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><span style="color: #ff0000;"><b>ZWEITE</b><b> LESUNG</b></span></td>
<td width="50%">
<p align="right"><span style="color: #ff0000;"><b>Röm 10, 8-13</b></span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Schwestern und Brüder, <span class="Apple-style-span" style="font-size: 11px;">w</span>as sagt die Schrift? Das Wort ist dir nahe, es ist in deinem Mund und in deinem Herzen. Gemeint ist das Wort des Glaubens, das wir verkündigen; denn wenn du mit deinem Mund bekennst: „Jesus ist der Herr“ und in deinem Herzen glaubst: „Gott hat ihn von den Toten auferweckt“, so wirst du gerettet werden. Wer mit dem Herzen glaubt und mit dem Mund bekennt, wird Gerechtigkeit und Heil erlangen. Denn die Schrift sagt: Wer an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen. Darin gibt es keinen Unterschied zwischen Juden und Griechen. Alle haben denselben Herrn; aus seinem Reichtum beschenkt er alle, die ihn anrufen. Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.</p>
<h5 style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></h5>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;">ZUM EVANGELIUM <i>Jesus ist seinen Weg in Armut und Schwachheit gegangen. Er kann mit unserer Schwäche mitfühlen, denn er wurde in allem wie wir in Versuchung geführt. Er hat die Versuchung bestanden; dem Widersacher ist er mit der Kraft des Heiligen Geistes und mit den Worten der Heiligen Schrift begegnet. Macht und Reichtum sind nicht seine Sache, sie sind auch nicht der Weg des Jüngers und der Gemeinde.</i></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><span style="color: #ff0000;"><b>EVANGELIUM  </b></span></td>
<td width="50%">
<p align="right"><span style="color: #ff0000;"><b>Lk 4, 1-13</b></span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;" align="left">Jesus verließ, erfüllt vom Heiligen Geist, die Jordangegend. Darauf führte ihn der Geist vierzig Tage lang in der Wüste umher, und dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung geführt. Die ganze Zeit über aß er nichts; als aber die vierzig Tage vorüber waren, hatte er Hunger. Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot. Da führte ihn der Teufel auf einen Berg hinauf und zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Erde. Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir überlassen, und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du dich vor mir nieder wirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören. Jesus antwortete ihm: In der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen. Darauf führte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von hier hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich zu behüten; und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Da antwortete ihm Jesus: Die Schrift sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. Nach diesen Versuchungen ließ der Teufel für eine gewisse Zeit von ihm ab.</p>
<p style="text-align: center;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.<a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/545825_392565627451802_1589697275_n.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-581" alt="545825_392565627451802_1589697275_n" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/545825_392565627451802_1589697275_n.jpg" width="522" height="348" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">..</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2 style="text-align: center;">2. Fastensonntag</h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><b>ERSTE</b><b> LESUNG</b></td>
<td width="50%">
<p align="right"><b>Gen 15, 5-12.17-18</b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="color: #000000;"><i>Abraham glaubte dem Herrn &#8211; der Herr schloss mit ihm einen Bund</i></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left">Der Herr führte den Abram hinaus und sprach: Sieh zum Himmel hinauf, und zähl die Sterne, wenn du sie zählen kannst. Und er sprach zu ihm: So zahlreich werden deine Nachkommen sein. Abram glaubte dem Herrn, und der Herr rechnete es ihm als Gerechtigkeit an. Er sprach zu ihm: Ich bin der Herr, der dich aus Ur in Chaldäa herausgeführt hat, um dir dieses Land zu Eigen zu geben. Da sagte Abram: Herr, mein Herr, woran soll ich erkennen, dass ich es zu Eigen bekomme? Der Herr antwortete ihm: Hol mir ein dreijähriges Rind, eine dreijährige Ziege, einen dreijährigen Widder, eine Turteltaube und eine Haustaube! Abram brachte ihm alle diese Tiere, zerteilte sie und legte je eine Hälfte der andern gegenüber; die Vögel aber zerteilte er nicht. Da stießen Raubvögel auf die Fleischstücke herab, doch Abram verscheuchte sie. Bei Sonnenun-tergang fiel auf Abram ein tiefer Schlaf; große, unheimliche Angst überfiel ihn. Die Sonne war untergegangen, und es war dunkel geworden. Auf einmal waren ein rauchender Ofen und eine lodernde Fackel da; sie fuhren zwischen jenen Fleischstücken hindurch. An diesem Tag schloss der Herr mit Abram folgenden Bund: Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land vom Grenzbach Ägyptens bis zum großen Strom, dem Eufrat.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/282364_402687243106307_1688572862_n.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-583" alt="282364_402687243106307_1688572862_n" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/282364_402687243106307_1688572862_n.jpg" width="614" height="461" /></a>.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><b>ANTWORTPSALM</b></td>
<td width="50%">
<p align="right"><b>Ps 27 (26), 1.7-8.9.13-14 (R: 1a)</b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>1 Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten?</p>
<p>Der Herr ist die Kraft meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen? -</p>
<p>7 Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen; sei mir gnädig, und erhöre mich!</p>
<p>8 Mein Herz denkt an dein Wort: „Sucht mein Angesicht!“ Dein Angesicht, Herr, will ich suchen. -</p>
<p>9 Verbirg nicht dein Gesicht vor mir; weise deinen Knecht im Zorn nicht ab! Du wurdest meine Hilfe.</p>
<p>Verstoß mich nicht, verlass mich nicht, du Gott meines Heiles! -</p>
<p>13 Ich bin gewiss, zu schauen die Güte des Herrn im Land der Lebenden.</p>
<p>14 Hoffe auf den Herrn, und sei stark!</p>
<h5><strong style="font-size: 0.83em;"><span style="color: #ffffff;">.</span></strong></h5>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><i>In der Gemeinde von Philippi gab es Leute, die ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Leib hatten. Das hat es immer gegeben: Menschen, die ihren Leib übermäßig wichtig nehmen oder auch ihn verachten und zum Niemandsland erklären. Beides ist verhängnisvoll, und unchristlich dazu. Christus hat durch seinen Kreuzestod und seine Auferstehung unsere gegenwärtige Existenz in Frage gestellt, aber nur, weil er für uns etwas Besseres hat: Er will uns endgültig retten und in sein ewiges Leben hineinnehmen.</i></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><b>ZWEITE</b><b> LESUNG</b></td>
<td width="50%">
<p align="right"><b>Phil 3, 17 &#8211; 4, 1</b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="font-size: 13px;">Ahmt auch ihr mich nach, Schwestern und Brüder, und achtet auf jene, die nach dem Vorbild leben, das ihr an uns habt. Denn viele &#8211; von denen ich oft zu euch gesprochen habe, doch jetzt unter Tränen spreche &#8211; leben als Feinde des Kreuzes Christi. Ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott der Bauch; ihr Ruhm besteht in ihrer Schande; Irdisches haben sie im Sinn. Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich alles unterwerfen kann. Darum, meine geliebten Schwestern und Brüder, nach denen ich mich sehne, meine Freude und mein Ehrenkranz, steht fest in der Gemeinschaft mit dem Herrn.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><i><span class="Apple-style-span" style="font-style: normal;"><i>Es ist der irdische Jesus, den die Jünger auf dem Berg der Verklärung sehen, derselbe, den sie am Ölberg als den leidenden Gottesknecht sehen werden. Die Wolke, die Jesus und dann auch die Jünger einhüllt, ist Zeichen göttlicher Gegenwart und zugleich deren gnädige Verhüllung</i><i>, </i><i>darin dem irdischen Leib Jesu vergleichbar. An seinem Leiden und seiner Herrlichkeit teilzuhaben ist für den Jünger seliges Glück, aber auch Grund zum Erschrecken.</i></span></i></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><b>EVANGELIUM</b></td>
<td width="50%">
<p align="right"><b>Lk 9, 28b-36</b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="color: #ff0000;">+</span> Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas:</p>
<p style="text-align: justify;" align="left">Jesus nahm Petrus, Johannes und Jakobus beiseite und stieg mit ihnen auf einen Berg, um zu beten. Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes, und sein Gewand wurde leuchtend weiß. Und plötzlich redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen in strahlendem Licht und sprachen von seinem Ende, das sich in Jerusalem erfüllen sollte. Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen. Als die beiden sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste aber nicht, was er sagte. Während er noch redete, kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie. Sie gerieten in die Wolke hinein und bekamen Angst. Da rief eine Stimme aus der Wolke: Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Als aber die Stimme erklang, war Jesus wieder allein. Die Jünger schwiegen jedoch über das, was sie gesehen hatten, und erzählten in jenen Tagen niemand davon.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/Berg-Tabor.bea_.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-586" alt="Berg Tabor.bea" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/Berg-Tabor.bea_-1024x611.jpg" width="620" height="369" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2 align="center"><span style="color: #800080;">3. Fastensonntag</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Kann ein Mensch anders werden, ein neues Leben anfangen? Was geschehen ist, hat unser Leben geprägt. Nur von dieser gewordenen Wirklichkeit aus können wir neu anfangen. Können wir es? Die Botschaft Jesu ist gute Nachricht: Umkehr ist möglich. Und sie notwendig. Das ist uns gesagt, heute. Ein Anfang wäre es schon, wenn wir uns entschließen würden, um die Gnade des Anfangens zu beten.</em></p>
<p><span style="color: #ffffff; font-size: 13px;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Das 3. Kapitel des Buches Exodus ist ein grundlegender Text der Bibel. Hier beginnt ein neuer Abschnitt in der Geschichte Gottes mit den Menschen. Mose wird zum Befreier Israels und zum Mittler des Gottesbundes berufen. Gott, derselbe Gott, der zu Abraham, Isaak und Jakob gesprochen hat, gibt jetzt seinen Namen „Jahwe“ gleichsam als Unterpfand für die ganze weitere Geschichte. Jahwe bedeutet: der wirkliche, wahrhaftig anwesende Gott; der Gott, den man nennen und rufen kann.</em></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><b>ERSTE</b><b> LESUNG</b></td>
<td width="50%">
<p align="right"><b>Ex 3, 1-8a.13-15</b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;"><sup style="text-align: justify;">1</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">In jenen Tagen weidete Mose die Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters Jitro, des Priesters von Midian. Eines Tages trieb er das Vieh über die Steppe hinaus und kam zum Gottesberg Horeb. </span><sup style="text-align: justify;">2</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Dort erschien ihm der Engel des Herrn in einer Flamme, die aus einem Dornbusch emporschlug. Er schaute hin: Da brannte der Dornbusch und verbrannte doch nicht. </span><sup style="text-align: justify;">3</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Mose sagte: Ich will dorthin gehen und mir die außergewöhnliche Erscheinung ansehen. Warum verbrennt denn der Dornbusch nicht? </span><sup style="text-align: justify;">4</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Als der Herr sah, dass Mose näher kam, um sich das anzusehen, rief Gott ihm aus dem Dornbusch zu: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. </span><sup style="text-align: justify;">5</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Der Herr sagte: Komm nicht näher heran! Leg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden. </span><sup style="text-align: justify;">6</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Dann fuhr er fort: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Da verhüllte Mose sein Gesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. </span><sup style="text-align: justify;">7</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Der Herr sprach: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen, und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne ihr Leid. </span><sup style="text-align: justify;">8a</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Ich bin herabgestiegen, um sie der Hand der Ägypter zu entreißen und aus jenem Land hinaufzuführen in ein schönes, weites Land, in ein Land, in dem Milch und Honig fließen. </span><sup style="text-align: justify;">13</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Da sagte Mose zu Gott: Gut, ich werde also zu den Israeliten kommen und ihnen sagen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt. Da werden sie mich fragen: Wie heißt er? Was soll ich ihnen darauf sagen? </span><sup style="text-align: justify;">14</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin der „Ich-bin-da“. Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der „Ich-bin-da“ hat mich zu euch gesandt. </span><sup style="text-align: justify;">15</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Weiter sprach Gott zu Mose: So sag zu den Israeliten: Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name für immer, und so wird man mich nennen in allen Generationen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px; line-height: 21px;"> </span></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><b>ANTWORTPSALM</b></td>
<td width="50%">
<p align="right"><b>Ps 103 (102), 1-4.6-8.11 (R: vgl. 8)</b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>1 Lobe den Herrn, meine Seele, und alles in mir seinen heiligen Namen!</p>
<p><span style="color: #ff0000;">2</span> Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:</p>
<p><span style="color: #ff0000;">3</span> der dir all deine Schuld vergibt und all deine Gebrechen heilt;</p>
<p><span style="color: #ff0000;">4</span> der dein Leben vor dem Untergang rettet und dich mit Huld und Erbarmen krönt. -</p>
<p><span style="color: #ff0000;">6</span> Der Herr vollbringt Taten des Heiles, Recht verschafft er allen Bedrängten.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">7</span> Er hat Mose seine Wege kundgetan, den Kindern Israels seine Werke. -</p>
<p><span style="color: #ff0000;">8</span> Der Herr ist barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Güte.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">11</span> So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten. -</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;">ZUR 2. LESUNG <i>Am Anfang der Geschichte Israels stehen die großen Machterweise Gottes: Befreiung aus Ägypten, Rettung am Schilfmeer, Führung durch die Wüste. Im Manna und im Wasser aus dem Felsen erkennen wir Hinweise auf die Sakramente, die mächtigen Zeichen der Gnade Gottes im Neuen Bund. Aber weder Taufe noch Eucharistie können uns das Heil garantieren; das Handeln Gottes fordert unsere Antwort heraus, die Antwort des Glaubens und der täglichen Bewährung.</i></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><b>ZWEITE</b><b> LESUNG</b></td>
<td width="50%">
<p align="right"><b>1 Kor 10, 1-6.10-12</b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;"><sup style="text-align: justify;">1</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Ihr sollt wissen, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren, alle durch das Meer zogen </span><sup style="text-align: justify;">2</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">und alle auf Mose getauft wurden in der Wolke und im Meer. </span><sup style="text-align: justify;">3</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Alle aßen auch die gleiche gottgeschenkte Speise, </span><sup style="text-align: justify;">4</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">und alle tranken den gleichen gottgeschenkten Trank; denn sie tranken aus dem Leben spendenden Felsen, der mit ihnen zog. Und dieser Fels war Christus. </span><sup style="text-align: justify;">5</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Gott aber hatte an den meisten von ihnen kein Gefallen; denn er ließ sie in der Wüste umkommen. </span><sup style="text-align: justify;">6</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Das aber geschah als warnendes Beispiel für uns: damit wir uns nicht von der Gier nach dem Bösen beherrschen lassen, wie jene sich von der Gier beherrschen ließen. </span><sup style="text-align: justify;">10</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten; sie wurden vom Verderber umgebracht. </span><sup style="text-align: justify;">11</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Das aber geschah an ihnen, damit es uns als Beispiel dient; uns zur Warnung wurde es aufgeschrieben, uns, die das Ende der Zeiten erreicht hat. </span><sup style="text-align: justify;">12</sup><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Wer also zu stehen meint, der gebe acht, dass er nicht fällt.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p><span style="font-size: 14px; line-height: 21px; color: #ffffff;">.</span></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><b>EVANGELIUM</b></td>
<td width="50%">
<p align="right"><b>Lk 13, 1-9</b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="color: #ff0000;">+</span><span style="font-size: 14px; line-height: 21px;"> </span><span style="text-align: justify; font-size: 13px;">Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><sup>1</sup>Es kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galiläern, die Pilatus beim Opfern umbringen ließ, so dass sich ihr Blut mit dem ihrer Opfertiere vermischte. <sup>2</sup>Da sagte er zu ihnen: Meint ihr, dass nur diese Galiläer Sünder waren, weil das mit ihnen geschehen ist, alle anderen Galiläer aber nicht? <sup>3</sup>Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt. <sup>4</sup>Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach erschlagen wurden &#8211; meint ihr, dass nur sie Schuld auf sich geladen hatten, alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht? <sup>5</sup>Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt. <sup>6</sup>Und er erzählte ihnen dieses Gleichnis: Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum; und als er kam und nachsah, ob er Früchte trug, fand er keine. <sup>7</sup>Da sagte er zu seinem Weingärtner: Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen? <sup>8</sup>Der Weingärtner erwiderte: Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen. <sup>9</sup>Vielleicht trägt er doch noch Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen.</p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/Feigenbaum.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-589" alt="Feigenbaum" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/Feigenbaum-1024x682.jpg" width="620" height="412" /></a></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #800080;">4. Fastensonntag</span><b></b></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><i>Gottes Schaffen und das Geschaffenwerden der Welt beschränken sich nicht auf den ersten Anfang. Gott ist treu, er lässt seine Schöpfung nicht zugrunde gehen. Er spricht das Schöpfungswort weiter im Wort des Segens und der Vergebung. Gott liebt die Welt, auch den Menschen, der schuldig geworden ist &#8211; so sehr, dass er seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat (1 Joh 4,10).</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 13px;">ZUR 1. LESUNG </span><i style="font-size: 13px;">Die Paschafeier in Gilgal bedeutet für Israel den Abschluss der Wüstenwanderung und den Neuanfang im Kulturland Kanaan. Mit den großen Erinnerungen verbinden sich noch größere Erwartungen. Die ungesäuerten Brote sind eine Erstlingsgabe des verheißenen Landes, in dem das Volk endlich zur Ruhe kommen soll. Jesus aber wird die Sakramente des Alten Bundes in die neue Wirklichkeit hinüberführen: Er selbst wird das wahre Pascha-Lamm sein und das Brot für das Leben der Welt.</i></p>
<p><span style="font-size: 13px;"> </span></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><b>ERSTE</b><b> LESUNG</b></td>
<td width="50%">
<p align="right"><b>Jos 5, 9a.10-12</b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><i>Als die Israeliten in das verheißene Land eingezogen waren, feierten sie das Pascha.</i></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><sup>9a</sup>Der Herr zu Josua: Heute habe ich die ägyptische Schande von euch abgewälzt. <sup>10</sup>Als die Israeliten in Gilgal ihr Lager hatten, feierten sie am Abend des vierzehnten Tages jenes Monats in den Steppen von Jericho das Pascha. <sup>11</sup>Am Tag nach dem Pascha, genau an diesem Tag, aßen sie ungesäuerte Brote und geröstetes Getreide aus den Erträgen des Landes. <sup>12</sup>Vom folgenden Tag an, nachdem sie von den Erträgen des Landes gegessen hatten, blieb das Manna aus; von da an hatten die Israeliten kein Manna mehr, denn sie aßen in jenem Jahr von der Ernte des Landes Kanaan.</p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><b>ANTWORTPSALM</b></td>
<td width="50%">
<p align="right"><b>Ps 34 (33), 2-7 </b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="color: #ff0000;">2</span><span style="font-size: 13px;">        Ich will den Herrn allezeit preisen; immer sei sein Lob in meinem Mund.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">3</span>        Meine Seele rühme sich des Herrn; die Armen sollen es hören und sich freuen. -</p>
<p><span style="color: #ff0000;">4</span>        Verherrlicht mit mir den Herrn, lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">5</span><span style="color: #ff0000;"> </span>       Ich suchte den Herrn, und er hat mich erhört, er hat mich all meinen Ängsten entrissen. -</p>
<p><span style="color: #ff0000;">6</span><span style="color: #ff0000;"> </span>       Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten, und ihr braucht nicht zu erröten.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">7</span><span style="color: #ff0000;"> </span>       Da ist ein Armer; er rief, und der Herr erhörte ihn. Er half ihm aus all seinen Nöten. -</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;">ZUR 2. LESUNG <i>Der Mensch kann sich von Gott entfernen und seinem eigenen Wesen fremd werden; das Verlorene zurückgewinnen kann er nicht aus eigener Kraft. Aber Gott selbst hat durch Christus das Wort der Versöhnung gesprochen. Eine versöhnte Welt, das ist wie eine neue Welt, eine neue Schöpfung. Auch sie ist noch nicht fertig; bis zum Tag der Vollendung hat Gott das Wort der Versöhnung Menschen aufgetragen, die seine Botschafter sind. Versöhnung ist möglich.</i></p>
<p><span style="font-size: 13px;"> </span></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><b>ZWEITE</b><b> LESUNG</b></td>
<td width="50%">
<p align="right"><b>2 Kor 5, 17-21</b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><i>Gott hat uns durch Christus mit sich versöhnt.</i></p>
<p style="text-align: justify;" align="left">Schwestern und Brüder! <sup>17</sup>Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden. <sup>18</sup>Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat. <sup>19</sup>Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns das Wort von der Versöhnung zur Verkündigung anvertraute. <sup>20</sup>Wir sind also Gesandte an Christi statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen! <sup>21</sup>Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;">ZUM EVANGELIUM <i>Man hat es Jesus übel genommen, dass er zu den Sündern gut war. Jesus hat darauf mit drei Gleichnissen geantwortet: das verlorene Schaf, die verlorene Drachme, der verlorene Sohn. Der ältere Bruder des verlorenen Sohnes vertritt die Gerechtigkeit, wie er sie versteht, aber Gottes Gerechtigkeit ist von anderer Art. Gott freut sich, wenn er einem Sünder vergeben kann, mehr noch als er sich über die Werke seiner ersten Schöpfung freut. Gott ist Freude.</i></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><b>EVANGELIUM</b></td>
<td width="50%">
<p align="right"><b>Lk 15, 1-3.11-32</b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><i>Dein Bruder war tot und lebt wieder</i></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><sup>1</sup>Alle Zöllner und Sünder kamen zu Jesus, um ihn zu hören. <sup>2</sup>Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen. <sup>3</sup>Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte: <sup>11</sup>Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne. <sup>12</sup>Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf. <sup>13</sup>Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen. <sup>14</sup>Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht. <sup>15</sup>Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten. <sup>16</sup>Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon. <sup>17</sup>Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um. <sup>18</sup>Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. <sup>19</sup>Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner. <sup>20</sup>Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. <sup>21</sup>Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. <sup>22</sup>Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an. <sup>23</sup>Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. <sup>24</sup>Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wieder gefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern. <sup>25</sup>Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. <sup>26</sup>Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle. <sup>27</sup>Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat. <sup>28</sup>Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu. <sup>29</sup>Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. <sup>30</sup>Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet. <sup>31</sup>Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein. <sup>32</sup>Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wieder gefunden worden.</p>
<p style="text-align: center;" align="left"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/rembrandt_verlorener_sohn.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-610" alt="rembrandt_verlorener_sohn" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/rembrandt_verlorener_sohn.jpg" width="480" height="591" /></a><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #800080;">5. Fastensonntag</span><b></b></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><i>„Das Übel mit der Wurzel ausrotten“, das sagt sich leicht. Besser wäre es, die Wurzel zu heilen. Aber wer kann das, und wie kommt man überhaupt an die Wurzel? Ist Strafe ein geeignetes Mittel zur Besserung? Das sind schwierige Fragen. Die Antwort Jesu: Heilen und helfen kann nur die Liebe.</i></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 13px;">ZUR 1. LESUNG </span><i style="font-size: 13px;">Hat Gott nur in alten Zeiten gesprochen und eingegriffen? Hilft er auch heute noch? Einst hat Gott Israel aus Ägypten herausgeführt, und jetzt sagt der Prophet: Gott wird noch Größeres tun, um sein Volk aus neuer Knechtschaft zu befreien und es aus dem Exil wieder in die Heimat zurückzuführen. Gott, der Schöpfer und Erlöser, ist immer auch ein Gott der Zukunft. Sache der Geretteten wird es sein, der späteren Generation von Gottes Taten zu erzählen; die Erinnerung muss zur Verkündigung werden.</i></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><b>ERSTE</b><b> LESUNG</b></td>
<td width="50%">
<p align="right"><b>Jes 43, 16-21</b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><i>Seht her, ich schaffe Neues; ich tränke mein Volk</i></p>
<p align="left"><sup>16</sup>So spricht der Herr, der einen Weg durchs Meer bahnt, einen Pfad durch das gewaltige Wasser,</p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><sup>17</sup>der Wagen und Rosse ausziehen lässt, zusammen mit einem mächtigen Heer; doch sie liegen am Boden und stehen nicht mehr auf, sie sind erloschen und verglüht wie ein Docht. <sup>18</sup>Denkt nicht mehr an das, was früher war; auf das, was vergangen ist, sollt ihr nicht achten. <sup>19</sup>Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht? Ja, ich lege einen Weg an durch die Steppe und Straßen durch die Wüste. <sup>20</sup>Die wilden Tiere werden mich preisen, die Schakale und Strauße, denn ich lasse in der Steppe Wasser fließen und Ströme in der Wüste, um mein Volk, mein erwähltes, zu tränken. <sup>21</sup>Das Volk, das ich mir erschaffen habe, wird meinen Ruhm verkünden.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="48%"><b>ANTWORTPSALM</b></td>
<td width="52%">
<p align="right"><b>Ps 126 (125), 1-2b.2c-6 </b></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="color: #ff0000;">1  </span>      Als der Herr das Los der Gefangenschaft Zion wendete,</p>
<p>da waren wir alle wie Träumende.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">2ab</span><span style="color: #ff0000;"> </span>  Da war unser Mund voll Lachen unsere Zunge voll Jubel. -</p>
<p><span style="color: #ff0000;">2cd</span><span style="color: #ff0000;"> </span>  Da sagte man unter den andern Völkern:</p>
<p>„Der Herr hat an ihnen Großes getan.“</p>
<p><span style="color: #ff0000;">3</span><span style="color: #ff0000;">  </span>      Ja, Großes hat der Herr an uns getan. Da waren wir fröhlich. -</p>
<p><span style="color: #ff0000;">4</span><span style="color: #ff0000;">  </span>      Wende doch, Herr, unser Geschick,</p>
<p>wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">5</span><span style="color: #ff0000;">  </span>      Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten. -</p>
<p><span style="color: #ff0000;">6</span>        Sie gehen hin unter Tränen und tragen den Samen zur Aussaat.</p>
<p>Sie kommen wieder mit Jubel und bringen ihre Garben ein. -</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">ZUR 2. LESUNG  <i>Paulus erinnert sich an die Zeit vor seiner Bekehrung, an seine Herkunft, Bildung und Gesetzestreue. Dann aber hat Christus ihn eingeholt, und Paulus beginnt zu verstehen, was vor Gott wirklich gilt. Eigene Taten und Leistungen begründen kein Recht Gott gegenüber. Hier gilt nur der vertrauende Glaube, der sich immer neu von der Wahrheit Christi und von der Macht seiner Liebe ergreifen und prägen lässt. <span style="color: #ffffff;">W</span></i></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><span style="color: #ff0000;"><b>ZWEITE</b><b> LESUNG</b></span></td>
<td width="50%">
<p align="right"><span style="color: #ff0000;"><b>Phil 3, 8-14</b></span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><i>Um Christi willen habe ich alles aufgegeben &#8211; sein Tod soll mich prägen</i></p>
<p style="text-align: justify;" align="left">Schwestern und Brüder, <sup>8</sup>ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen <sup>9</sup>und in ihm zu sein. Nicht meine eigene Gerechtigkeit suche ich, die aus dem Gesetz hervorgeht, sondern jene, die durch den Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die Gott aufgrund des Glaubens schenkt. <sup>10</sup>Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden; sein Tod soll mich prägen. <sup>11</sup>So hoffe ich, auch zur Auferstehung von den Toten zu gelangen. <sup>12</sup>Nicht dass ich es schon erreicht hätte oder dass ich schon vollendet wäre. Aber ich strebe danach, es zu ergreifen, weil auch ich von Christus Jesus ergriffen worden bin. <sup>13</sup>Brüder, ich bilde mir nicht ein, dass ich es schon ergriffen hätte. Eines aber tue ich: Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist. <sup>14</sup>Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt.</p>
<p><span style="font-size: 13px; color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="font-size: 13px; color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="font-size: 13px;">ZUM EVANGELIUM </span><i style="font-size: 13px;">Die Erzählung von der Ehebrecherin erinnert an die Geschichte von der ungerecht verurteilten Susanna im Buch Daniel. Jesus ist mehr als Daniel: Er verteidigt nicht eine Schuldlose, er vergibt der Sünderin. Und er warnt uns davor, über das Herz und Gesinnung anderer Menschen zu urteilen.</i></p>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/Ehebrecherin-und-Jesus-guerci02.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-613" alt="Ehebrecherin und Jesus - guerci02" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2013/02/Ehebrecherin-und-Jesus-guerci02-1024x803.jpg" width="434" height="340" /></a></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><span style="color: #ff0000;"><b>EVANGELIUM</b></span></td>
<td width="50%">
<p align="right"><span style="color: #ff0000;"><b>Joh 8, 1-11</b></span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><i>Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie</i></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><sup>1</sup>Jesus ging zum Ölberg. <sup>2</sup>Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es. <sup>3</sup>Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte <sup>4</sup>und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt. <sup>5</sup>Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Nun, was sagst du? <sup>6</sup>Mit dieser Frage wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn zu verklagen. Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. <sup>7</sup>Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. <sup>8</sup>Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. <sup>9</sup>Als sie seine Antwort gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten. Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand. <sup>10</sup>Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? <sup>11</sup>Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!</p>
<p style="text-align: center;" align="left">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bibelblog.klosterstudio.de/?feed=rss2&#038;p=562</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0015-Aschermittwoch-B-1.-Lesung3.mp3" length="1540596" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0016-Aschermittwoch-B-Psalm.mp3" length="1003677" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0017-Aschermittwoch-B-2.-Lesung.mp3" length="835917" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0018-Aschermittwoch-B-Evangelium1.mp3" length="1948106" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Die Bibeltexte der Karwoche, Ostern und der Osterwoche</title>
		<link>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=541</link>
		<comments>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=541#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 09:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Ohagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[BibelBlog im KlosterStudio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=541</guid>
		<description><![CDATA[. . Montag der Karwoche . 1. Lesung aus dem Buch Jesaja (42, 5a.1-7)  Erstes Lied vom Gottesknecht . So spricht Gott, der Herr: Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht. Er schreit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">Montag der Karwoche</span></strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>1. Lesung aus dem Buch Jesaja (<strong>42, 5a.1-7)  <span style="color: #808080;"><em>Erstes Lied vom Gottesknecht</em></span></strong></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>So spricht Gott, der Herr: S</strong><strong>eht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht. </strong><strong>Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen. </strong><strong>Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht. </strong><strong>Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen, bis er auf der Erde  das Recht begründet hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln. </strong><strong>So spricht Gott, der Herr, der den Himmel erschaffen und ausgespannt hat, der die Erde gemacht hat und alles, was auf ihr wächst, der den Menschen auf der Erde den Atem verleiht und allen, die auf ihr leben, den Geist: </strong><strong>Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein: B</strong><strong>linde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien.</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Antwortpsalm aus Psalm 27 (<strong>1.2.3.13-14)</strong></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ff0000;">1</span>        Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten?                  </strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>          Der Herr ist die Kraft meines Lebens: </strong><strong>Vor wem sollte mir bangen? </strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ff0000;">2</span><span style="color: #ff0000;">  </span>      Dringen Frevler auf mich ein, </strong><strong>um mich zu verschlingen, </strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;"><strong></strong><strong>          meine Bedränger und Feinde, </strong><strong>sie müssen straucheln und fallen.</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ff0000;">3</span><span style="color: #ff0000;"> </span>       Mag ein Heer mich belagern: </strong><strong>Mein Herz wird nicht verzagen.</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>          Mag Krieg gegen mich toben: </strong><strong>Ich bleibe dennoch voll Zuversicht.</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ff0000;">13</span>      Ich bin gewiss, zu schauen </strong><strong>die Güte des Herrn im Lande der Lebenden.</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ff0000;">14</span><span style="color: #ff0000;"> </span>     Hoffe auf den Herrn, und sei stark! </strong><strong>Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>+</strong> <strong>Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (<strong>12, 1-11)</strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Sechs Tage vor dem Paschafest kam Jesus nach Betanien, wo Lazarus war, den er von den Toten auferweckt hatte. </strong><strong>Dort bereiteten sie ihm ein Mahl; Marta bediente, und Lazarus war unter denen, die mit Jesus bei Tisch waren. </strong><strong>Da nahm Maria ein Pfund echtes, kostbares Nardenöl, salbte Jesus die Füße und trocknete sie mit ihrem Haar. Das Haus wurde vom Duft des Öls erfüllt. </strong><strong>Doch einer von seinen Jüngern, Judas Iskariot, der ihn später verriet, sagte: </strong><strong>Warum hat man dieses Öl nicht für dreihundert Denare verkauft und den Erlös den Armen gegeben? </strong><strong>Das sagte er aber nicht, weil er ein Herz für die Armen gehabt hätte, sondern weil er ein Dieb war; er hatte nämlich die Kasse und veruntreute die Einkünfte. </strong><strong>Jesus erwiderte: Lass sie, damit sie es für den Tag meines Begräbnisses tue. </strong><strong>Die Armen habt ihr immer bei euch, mich aber habt ihr nicht immer bei euch. </strong><strong>Viele Juden hatten erfahren, dass Jesus dort war, und sie kamen, jedoch nicht nur um Jesu willen, sondern auch um Lazarus zu sehen, den er von den Toten auferweckt hatte. </strong><strong>Die Hohenpriester aber beschlossen, auch Lazarus zu töten, weil viele Juden seinetwegen hin gingen und an Jesus glaubten.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ffffff;">.</span></strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;">„WAS MARIA HIER TUT<em>, ist die Gebärde der absoluten Verschwendung. Sie braucht die ganze kostbare Salbe sie verwendet sie allein für die Füße des Herrn, und sie verschwendet sie noch mehr dadurch, dass sie die gesalbten Füße wieder mit ihren Haaren trocknet und den Geruch sich in diesem gewöhnlichen Hause sich verbreiten lässt.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die Kritik der Tat bleibt nicht aus; aber sie stammt von dem, der den Herrn verraten sollte. Judas ist schon jetzt der Verschwendung für den Herrn nicht mehr fähig, darum kann er sie auch an andern nicht mehr billigen. Wo Liebe nicht mehr lebt, da kann Liebe auch nicht mehr verstanden werden; da weiß man nicht mehr, dass der Beweggrund einer Tat die alleinige Liebe sein kann.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Man hätte das Geld den Armen geben können. Und will der Herr nicht selbst, dass wir ihn im Nächsten und gerade im armen Nächsten lieben und pflegen? Aber er will nicht, dass die Verschwendung der Liebe in der Kirche leide unter der Berechnung der tätigen Caritas. Und weiterhin ist es ganz schlicht so, wie er sagt: er muss  gesalbt werden. Sein Weg in den Tod ist ein einmaliger Weg, der jetzt beschritten werden muss, während die Armen immer vorhanden und aktuell sein werden“ (A. v. Speyr).</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"> <strong>DIENSTAG DER KARWOCHE</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>1. Lesung aus dem Buch Jesaja (<strong>49, 1-6) </strong></strong><em>Zweites Lied vom Gottesknecht</em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der Herr hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat er meinen Namen genannt. </strong><strong>Er machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, er verbarg mich im Schatten seiner Hand. Er machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher. </strong><strong>Er sagte zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will. </strong><strong>Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan. Aber mein Recht liegt beim Herrn und mein Lohn bei meinem Gott.</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Jetzt aber hat der Herr gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle. So wurde ich in den Augen des Herrn geehrt, und mein Gott war meine Stärke. </strong><strong>Und er sagte: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht.</strong></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Antwortpsalm aus Psalm 71 (1-2.3.5-6.15 u. 17)</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ff0000;">1</span>         Herr, ich suche Zuflucht bei Dir, lass mich doch niemals scheitern!</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">2</span>        Reiß mich heraus und rette mich in deiner Gerechtigkeit, </strong></h3>
<h3><strong></strong><strong>           wende dein Ohr mir zu und hilf mir! -</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">3</span>        Sei mir ein sicherer Hort, </strong><strong>zu dem ich allzeit kommen darf.</strong></h3>
<h3><strong>          Du hast mir versprochen zu helfen, </strong><strong>denn du bist mein Fels und meine Burg.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">5</span>        Herr, mein Gott, du bist ja meine Zuversicht, </strong><strong>meine Hoffnung von Jugend auf.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">6</span>        Vom Mutterleib an stütze ich mich auf dich, </strong></h3>
<h3><strong></strong><strong>          vom Mutterschoß an bist du mein Beschützer;</strong></h3>
<h3><strong>          dir gilt mein Lobpreis allezeit.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">15</span><span style="color: #ff0000;">  </span>    Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit künden </strong></h3>
<h3><strong></strong><strong>          und von deinen Wohltaten sprechen den ganzen Tag;</strong></h3>
<h3><strong>          denn ich kann sie nicht zählen.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">17</span><span style="color: #ff0000;"> </span>     Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf, </strong></h3>
<h3><strong></strong><strong>          und noch heute verkünde ich dein wunderbares Walten.</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p><strong>+</strong> <strong>Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (<strong>13, 21-33.36-38)</strong></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Als Jesus mit seinen Jüngern bei Tisch war, wurde er im Innersten erschüttert und bekräftigte: Amen, amen, das sage ich euch: Einer von euch wird mich verraten. </strong><strong>Die Jünger blickten sich ratlos an, weil sie nicht wussten, wen er meinte. </strong><strong>Einer von den Jüngern lag an der Seite Jesu; es war der, den Jesus liebte. </strong><strong>Simon Petrus nickte ihm zu, er solle fragen, von wem Jesus spreche. </strong><strong>Da lehnte sich dieser zurück an die Brust Jesu und fragte ihn: Herr, wer ist es? </strong><strong>Jesus antwortete: Der ist es, dem ich den Bissen Brot, den ich eintauche, geben werde. Dann tauchte er das Brot ein, nahm es und gab es Judas, dem Sohn des Simon Iskariot. </strong><strong>Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, fuhr der Satan in ihn. Jesus sagte zu ihm: Was du tun willst, das tu bald! </strong><strong>Aber keiner der Anwesenden verstand, warum er ihm das sagte. </strong><strong>Weil Judas die Kasse hatte, meinten einige, Jesus wolle ihm sagen: Kaufe, was wir zum Fest brauchen!, oder Jesus trage ihm auf, den Armen etwas zu geben. </strong><strong>Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, ging er sofort hinaus. Es war aber Nacht. </strong><strong>Als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht. </strong><strong>Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen, und er wird ihn bald verherrlichen. </strong><strong>Meine Kinder, ich bin nur noch kurze Zeit bei euch. Ihr werdet mich suchen, und was ich den Juden gesagt habe, sage ich jetzt auch euch: Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen. </strong><strong>Simon Petrus sagte zu ihm: Herr, wohin willst du gehen? Jesus antwortete: Wohin ich gehe, dorthin kannst du mir jetzt nicht folgen. Du wirst mir aber später folgen. </strong><strong>Petrus sagte zu ihm: Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Mein Leben will ich für dich hingeben. </strong><strong>Jesus entgegnete: Du willst für mich dein Leben hingeben? Amen, amen, das sage ich dir: Noch bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/04/tier_vogel_hahn.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-550" title="Der Hahn" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/04/tier_vogel_hahn.jpg" alt="" width="320" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">„DIE GROSSE SCHULD <em>des Menschen ist, dass er in jedem Augenblick die Umkehr tun kann und nicht tut“ (Martin Buber).</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>MITTWOCH DER KARWOCHE</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>1. Lesung aus dem Buch Jesaja (<strong>50, 4-9a)</strong></strong></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger. </strong><strong>Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück. </strong><strong>Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. </strong><strong>Doch Gott, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate. </strong><strong>Er, der mich freispricht, ist nahe. Wer wagt es, mit mir zu streiten? Lasst uns zusammen vortreten! Wer ist mein Gegner im Rechtsstreit? Er trete zu mir heran. </strong><strong>Seht her, Gott, der Herr, wird mir helfen. </strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Antwortpsalm aus Psalm 69 (8-9.10 u. 12.21b-22.31 u. 33)</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"> .</span></p>
<h3><strong><strong><span style="color: #ff0000;">8</span>        Deinetwegen erleide ich Schmach,</strong>und Schande bedeckt mein Gesicht.                                                                                         </strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">9</span>        Entfremdet bin ich den eignen Brüdern, </strong><strong>den Söhnen meiner Mutter wurde ich fremd.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">10</span>      Denn der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt, </strong><strong>die Schmähreden derer, </strong></h3>
<h3><strong>          die dich schmähen, haben mich getroffen.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">12</span>      Ich ging in Sack und Asche,</strong><strong> doch sie riefen Spottverse hinter mir her.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">21</span>      Ganz krank bin ich vor Schmach;</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">bcd</span>    umsonst habe ich auf Mitleid gewartet, a</strong><strong>uf einen Tröster, doch ich habe keinen gefunden.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">22</span>      Sie gaben mir Gift zu essen,</strong><strong> für den Durst reichten sie mir Essig.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">31</span>      Ich will den Namen Gottes rühmen im Lied, </strong><strong>in meinem Danklied ihn preisen.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">33</span>      Schaut her, ihr Gebeugten, und freut euch; </strong><strong>ihr, die ihr Gott sucht: euer Herz lebe auf!</strong></h3>
<h3><span style="color: #ffffff;">.</span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>+</strong> <strong>Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Einer der Zwölf  namens Judas Iskariot </strong><strong>ging zu den Hohenpriestern </strong><strong>und sagte: Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? Und sie zahlten ihm dreißig Silberstücke. </strong><strong>Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn auszuliefern. </strong><strong>Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote gingen die Jünger zu Jesus und fragten: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten? </strong><strong>Er antwortete: Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern. </strong><strong>Die Jünger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor. </strong><strong>Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch. </strong><strong>Und während sie aßen, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern. </strong><strong>Da waren sie sehr betroffen, und einer nach dem andern fragte ihn: Bin ich es etwa, Herr? </strong><strong>Er antwortete: Der, der die Hand mit mir in die Schüssel getaucht hat, wird mich verraten. D</strong><strong>er Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. </strong><strong>Da fragte Judas, der ihn verriet: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus sagte zu ihm: Du sagst es. </strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/04/Judas-Iscariot.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-552" title="Judas Iskariot" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/04/Judas-Iscariot-768x1024.jpg" alt="" width="311" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;">„IHR DÜRFT NICHT GLAUBEN, <em>dass die Peiniger Jesu, von denen das Evangelium spricht, schlechter waren als wir. Sie hatten die beste Absicht. Sie verhielten sich wie wir &#8230; Sie handelten im Interesse der Öffentlichkeit. Sie handelten mit gutem Gewissen. Sie töteten Christus mit gutem Gewissen &#8230; wie wir.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Zwischen ihm und uns lastet der gleiche Nebel, die gleiche Schicht von Gleichgültigkeit, von verdrossener Feindseligkeit. Im tiefsten Innern eines jeden von uns lebt hemmungsloser Widerstand gegen das Göttliche. Mit all unserer Kraft stoßen wir diesen Gott zurück, der es wagte, so ganz anders zu sein, als wir ihn uns vorgestellt haben“ (L. Evely).</em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">..</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>DIE DREI ÖSTERLICHEN TAGE <strong>VOM LEIDEN, VOM TOD UND <strong>VON DER AUFERSTEHUNG DES HERRN</strong></strong></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Die heiligen drei Tage sind in Wirklichkeit nur ein einziger Tag. Wir begehen in diesen Tagen das eine Mysterium der Erhöhung Jesu, sein Hinübergehen aus dieser Welt zum Vater. </em><em>Das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern, der Tod am Kreuz, die Auferstehung am dritten Tag, darin entfaltet sich die eine unfassbare Wahrheit: </em><em>Gott hat die Menschen geliebt, und er liebt sie, auch wenn sie es nicht wissen und nicht wollen. Gott rettet die Menschen durch die Opferhingabe des ewigen, menschgewordenen Sohnes.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>GRÜNDONNERSTAG</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong><strong>MESSE VOM LETZTEN ABENDMAHL</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><strong><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Lesung aus dem Buch Exodus (<strong>12, 1-8.11-14) </strong></strong><em>Die Feier des Paschamahles</em></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Der Herr </strong><strong>sprach </strong><strong>zu Mose und Aaron in Ägypten: </strong><strong>Dieser Monat soll die Reihe eurer Monate eröffnen, er soll euch als der Erste unter den Monaten des Jahres gelten. </strong><strong>Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am Zehnten dieses Monats soll jeder ein Lamm für seine Familie holen, ein Lamm für jedes Haus. </strong><strong>Ist die Hausgemeinschaft für ein Lamm zu klein, so nehme er es zusammen mit dem Nachbarn, der seinem Haus am nächsten wohnt, nach der Anzahl der Personen. Bei der Aufteilung des Lammes müsst ihr berücksichtigen, wie viel der Einzelne essen kann. </strong><strong>Nur ein fehlerfreies, männliches, einjähriges Lamm darf es sein, das Junge eines Schafes oder einer Ziege müsst ihr nehmen. </strong><strong>Ihr sollt es bis zum vierzehnten Tag dieses Monats aufbewahren. Gegen Abend soll die ganze versammelte Gemeinde Israel die Lämmer schlachten. </strong><strong>Man nehme etwas von dem Blut und bestreiche damit die beiden Türpfosten und den Türsturz an den Häusern, in denen man das Lamm essen will. </strong><strong>Noch in der gleichen Nacht soll man das Fleisch essen. Über dem Feuer gebraten und zusammen mit ungesäuertem Brot und Bitterkräutern soll man es essen. </strong><strong>So aber sollt ihr es essen: eure Hüften gegürtet, Schuhe an den Füßen, den Stab in der Hand. Esst es hastig! Es ist die Paschafeier für den Herrn. </strong><strong>In dieser Nacht gehe ich durch Ägypten und erschlage in Ägypten jeden Erstgeborenen bei Mensch und Vieh. Über alle Götter Ägyptens halte ich Gericht, ich, der Herr. </strong><strong>Das Blut an den Häusern, in denen ihr wohnt, soll ein Zeichen zu eurem Schutz sein. Wenn ich das Blut sehe, werde ich an euch vorübergehen, und das vernichtende Unheil wird euch nicht treffen, wenn ich in Ägypten dreinschlage. </strong><strong>Diesen Tag sollt ihr als Gedenktag begehen. Feiert ihn als Fest zur Ehre des Herrn! Für die kommenden Generationen macht euch diese Feier zur festen Regel!</strong></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #000000;">Antwortpsalm aus Psalm 116 (</span>12-13.15-16.17-18)</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><strong><strong><span style="color: #ff0000;">12</span>      Wie kann ich dem Herrn all das vergelten,</strong>was er mir Gutes getan hat?</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">13</span><span style="color: #ff0000;">  </span>    Ich will den Kelch des Heils erheben </strong><strong>und anrufen den Namen des Herrn.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">15</span><span style="color: #ff0000;"> </span>     Kostbar ist in den Augen des Herrn </strong><strong>das Sterben seiner Frommen.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">16</span>      Ach Herr, ich bin dein Knecht, </strong><strong>dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd. </strong></h3>
<h3><strong></strong><strong>          Du hast meine Fesseln gelöst. </strong></h3>
<h3><strong></strong><strong><span style="color: #ff0000;">17</span>      Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen </strong><strong>und anrufen den Namen des Herrn.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">18</span>      Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen </strong><strong>offen vor seinem ganzen Volk.</strong></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Lesung aus dem Ersten Korintherbrief (11, 23-26)</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><strong>Brüder!</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, s</strong><strong>prach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! </strong><strong>Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! </strong><strong>Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.</strong></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>+</strong> <strong>Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Es war vor dem Paschafest. Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen. Da er die Seinen, die in der Welt waren, liebte, erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung. </strong><strong>Es fand ein Mahl statt, und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn zu verraten und auszuliefern. </strong><strong>Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte, </strong><strong>stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. </strong><strong>Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war. </strong><strong>Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die Füße waschen? </strong><strong>Jesus antwortete ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch später wirst du es begreifen. </strong><strong>Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus erwiderte ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir. </strong><strong>Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt. </strong><strong>Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die Füße zu waschen. Auch ihr seid rein, aber nicht alle. </strong><strong>Er wusste nämlich, wer ihn verraten würde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein. </strong><strong>Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe? </strong><strong>Ihr sagt zu mir Meister und Herr, und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. </strong><strong>Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. </strong><strong>Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/04/Fußwaschung-lodi01bea.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-553" title="Jesus wäscht den Jüngern die Füße." src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/04/Fußwaschung-lodi01bea.jpg" alt="" width="734" height="727" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><strong>Wo Güte und Liebe, da wohnet Gott. </strong></h3>
<p><strong>1. Christi Liebe hat uns geeint, lasst uns frohlocken und jubeln in ihm! </strong><strong>Fürchten und lieben wollen wir den lebendigen Gott und einander lieben aus lauterem Herzen. </strong></p>
<p><strong>2. Da wir allesamt eines geworden, hüten wir uns, getrennt zu werden im Geiste! Es fliehe der Streit, böser Hader ent­weiche: in unserer Mitte wohne der Herr. </strong></p>
<p><strong>3. Christus spricht zu den Seinen: Wo zwei oder drei in mei­nem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. </strong></p>
<p><strong>4. So lasst uns Gott anhangen aus ganzer Seele, und nichts soll stehen vor seiner Liebe. Lasst uns in Gott dem Nächsten gut sein wie uns selbst und Gottes wegen lieben auch den Feind. </strong></p>
<p><strong>5. Mit den Heiligen wollen wir schauen dein Antlitz, Christus, dereinst in der Herrlichkeit. O, welch unermessliche Freude durch die grenzenlose Weite der Ewigkeit. Amen.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bibelblog.klosterstudio.de/?feed=rss2&#038;p=541</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Bibeltexte in der Fastenzeit 2012 (Lesejahr B)</title>
		<link>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=412</link>
		<comments>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=412#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 19:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Ohagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[BibelBlog im KlosterStudio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=412</guid>
		<description><![CDATA[. Liturgisches Jahr . Weihnachtsfestkreis: .       Advent &#124;        Weihnachten &#124; __ Sonntage nach Weihnachten &#124;       Erscheinung des Herrn &#124;        Taufe des Herrn . Osterfestkreis: . Fastenzeit:        Aschermittwoch &#124;        Fastensonntage  &#124; __ Passionssonntag &#124;       Palmsonntag &#124;        Karwoche Triduum Sacrum:        Gründonnerstag &#124;        Karfreitag &#124;        Karsamstag &#124;        Osternacht Osterzeit:        Ostern &#124;        Osteroktav &#124;        Sonntage in der  Osterzeit &#124;        Christi Himmelfahrt &#124;        Pfingsten . Im Jahreskreis: .       Sonntage im Jahreskreis (nach Erscheinung) &#124;        Darstellung des Herrn &#124;        Dreifaltigkeit &#124;       Sonntage im Jahreskreis (nach Dreifaltigkeit) &#124;        Fronleichnam &#124;        Heiligstes Herz Jesu &#124;       Verklärung des [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ffffff;">.</span></strong></p>
<h1 style="text-align: center;"><strong><a title="Kirchenjahr" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenjahr">Liturgisches Jahr</a></strong></h1>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Weihnachtsfestkreis:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Advent" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Advent">Advent</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Weihnachten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten">Weihnachten</a> | <span style="color: #000080;">__</span> <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000080; text-decoration: underline;">Sonntage nach Weihnachten</span></span><span style="color: #000080;"> |</span><span style="color: #000080;"> </span><a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Erscheinung des Herrn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erscheinung_des_Herrn">Erscheinung des Herrn</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Taufe Jesu" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taufe_Jesu">Taufe des Herrn</a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Osterfestkreis:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong><strong><a title="Fastenzeit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fastenzeit">Fastenzeit</a>:</strong>  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Aschermittwoch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aschermittwoch">Aschermittwoch</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Fastensonntag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fastensonntag">Fastensonntage</a>  | <span style="color: #000080;">__ <span style="text-decoration: underline;">Passionssonntag</span></span> | <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Palmsonntag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Palmsonntag">Palmsonntag</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Karwoche" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karwoche">Karwoche</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a title="Triduum Sacrum" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Triduum_Sacrum">Triduum Sacrum</a>:</strong>  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Gründonnerstag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCndonnerstag">Gründonnerstag</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Karfreitag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karfreitag">Karfreitag</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Karsamstag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karsamstag">Karsamstag</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Osternacht" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Osternacht">Osternacht</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a title="Ostern" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ostern">Osterzeit</a>:</strong>  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Ostern" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ostern">Ostern</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Oktav (Liturgie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oktav_(Liturgie)">Osteroktav</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Sonntage nach Ostern" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sonntage_nach_Ostern">Sonntage in der  Osterz</a><span style="text-decoration: underline; color: #000080;">eit</span> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Christi Himmelfahrt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christi_Himmelfahrt">Christi Himmelfahrt</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Pfingsten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pfingsten">Pfingsten</a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Im Jahreskreis:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Sonntage im Jahreskreis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sonntage_im_Jahreskreis">Sonntage im Jahreskreis</a> (nach Erscheinung) |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Darstellung des Herrn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Darstellung_des_Herrn">Darstellung des Herrn</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000080; text-decoration: underline;"><a title="Trinitatis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trinitatis"><span style="color: #000080; text-decoration: underline;">D</span></a>reifaltigkeit</span></span> |</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Sonntage im Jahreskreis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sonntage_im_Jahreskreis">Sonntage im Jahreskreis</a> (nach Dreifaltigkeit) |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000080; text-decoration: underline;">Fronleichnam</span></span> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Heiligstes Herz Jesu" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heiligstes_Herz_Jesu">Heiligstes Herz Jesu</a> |</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Verklärung des Herrn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verkl%C3%A4rung_des_Herrn">Verklärung des Herrn</a> | <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Kreuzerhöhung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzerh%C3%B6hung">Kreuzerhöhung</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Erntedankfest" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erntedankfest">Erntedankfest</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Reformationstag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reformationstag">Reformationsfest</a> |</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Allerheiligen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allerheiligen">Allerheiligen</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">    </a> <a title="Allerseelen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allerseelen">Allerseelen</a> | <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">    </a> <a title="Buß- und Bettag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bu%C3%9F-_und_Bettag">Buß- und Bettag</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Christkönigsfest" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christk%C3%B6nigsfest">Christkönigsfest</a> |</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Apostelfest" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apostelfest">Apostelfeste</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Johannistag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannistag">Johannis</a> | <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Marienfest" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marienfest">Marienfeste</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Michael (Erzengel)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_(Erzengel)">Michael</a> |  <a title="Liturgische Farben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben">     </a> <a title="Calendarium Romanum Generale" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Calendarium_Romanum_Generale">Weitere Feste</a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><em>F</em><em>a</em><em>stenzeit heißt nicht nur, weniger essen und trinken, überhaupt weniger für sich selbst fordern und verbrauchen. Der Sinn: Der ganze Mensch soll frei und gesund werden; sich selbst wieder finden; all das einüben und verwirklichen, was wir durch die Taufe geworden sind: Der neue, freie Mensch, in dem Christus sichtbar wird. Das Gesetz Christi: nicht fordern, sondern schenken; loslassen, sich selber lassen und wie durch den Tod hindurch das neue, größere Leben gewinnen</em><em>. Mit dem BibelBlog im KlosterStudio möchten wir Ihnen einen Zugang verschaffen, wie Sie aus den Worten und Geschichten des Alten und des Neuen Testaments das Leben neu ordnen und auch neu gewinnen können. Sie können dazu die Texte lesen oder sich auch vorlesen lassen. Die jeweilige<strong> Audiodatei</strong> starten Sie, wenn Sie die <strong>zum Text gehörige Überschrift anklicken</strong> (rechte Maustaste &#8220;Link in neuem Tab öffnen&#8221;). Wir wünschen von Herzen viel inneren Gewinn.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2 align="center"><strong><span style="color: #ff0000;">Aschermittwoch</span><em> </em></strong></h2>
<h4 align="center"><span style="color: #888888;"><em>(Beginn der 40-tägigen österlichen Bußzeit)</em></span></h4>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><strong><span style="color: #ff0000;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0015-Aschermittwoch-B-1.-Lesung3.mp3">1. Lesung: aus dem Buch Joel (2,12-18)</a></span></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>So spricht der Herr: Kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, Weinen und Klagen. </strong><strong>Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider, und kehrt um zum Herrn, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte, und es reut ihn, dass er das Unheil verhängt hat. </strong><strong>Vielleicht kehrt er um, und es reut ihn, und er lässt Segen zurück, so dass ihr Speise- und Trankopfer darbringen könnt für den Herrn, euren Gott. </strong><strong>Auf dem Zion stoßt in das Horn, ordnet ein heiliges Fasten an, ruft einen Gottesdienst aus! </strong><strong>Versammelt das Volk, heiligt die Gemeinde! Versammelt die Alten, holt die Kinder zusammen, auch die Säuglinge! Der Bräutigam verlasse seine Kammer und die Braut ihr Gemach. </strong><strong>Zwischen Vorhalle und Altar sollen die Priester klagen, die Diener des Herrn sollen sprechen: Hab Mitleid, Herr, mit deinem Volk, und überlass dein Erbe nicht der Schande, damit die Völker nicht über uns spotten. Warum soll man bei den Völkern sagen: Wo ist denn ihr Gott? - </strong><strong>Da erwachte im Herrn die Leidenschaft für sein Land, und er hatte Erbarmen mit seinem Volk. </strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.<a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Beten-photocasebgjuurzgjgcp.bea_.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-448" title="Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Beten-photocasebgjuurzgjgcp.bea_-1024x838.jpg" alt="" width="740" height="605" /></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0016-Aschermittwoch-B-Psalm.mp3">Antwortpsalm: aus Psalm 51</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong><strong>Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,</strong> tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!</strong></h3>
<h3><strong>Wasch meine Schuld von mir ab, </strong><strong>und mach mich rein von meiner Sünde!</strong></h3>
<h3><strong>Denn ich erkenne meine bösen Taten, </strong><strong>meine Sünde steht mir immer vor Augen.</strong></h3>
<h3><strong>Gegen dich allein habe ich gesündigt, </strong><strong>ich habe getan, was dir missfällt.</strong></h3>
<h3><strong>Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz, </strong><strong>und gib mir einen neuen, beständigen Geist!</strong></h3>
<h3><strong>Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, </strong><strong>und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!</strong></h3>
<h3><strong>Mach mich wieder froh mit deinem Heil; </strong><strong>mit einem willigen Geist rüste mich aus!</strong></h3>
<h3><strong>Herr, öffne mir die Lippen, </strong><strong>und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0017-Aschermittwoch-B-2.-Lesung.mp3">2. Lesung: aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth (2 Kor 5,20 &#8211; 6,2)</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Brüder!</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Wir sind Gesandte an Christi statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen! </strong><strong>Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden. A</strong><strong>ls Mitarbeiter Gottes ermahnen wir euch, dass ihr seine Gnade nicht vergebens empfangt. </strong><strong>Denn es heißt: Zur Zeit der Gnade erhöre ich dich, am Tag der Rettung helfe ich dir. Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung.</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.<a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Glauben-17552413.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-450" title="Glauben" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Glauben-17552413-1024x337.jpg" alt="" width="740" height="243" /></a></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div style="text-align: -webkit-left;"><strong><br />
</strong></div>
<p align="left"><strong><span style="color: #ffffff;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0018-Aschermittwoch-B-Evangelium1.mp3">+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus</a></span></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: </strong><strong>Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. </strong><strong>Wenn du Almosen gibst, lass es also nicht vor dir herposaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut. </strong><strong>Dein Almosen soll verborgen bleiben, und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. </strong><strong>Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. </strong><strong>Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht,<span style="color: #ffffff;"> </span></strong><strong>damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.<a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/meditation1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-452" title="Vertrauen auf den Vater, der alles Leben geschaffen hat" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/meditation1-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" /></a></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2 align="center"><span style="color: #ff0000;"><strong>1. Fastensonntag</strong></span></h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><em>„</em></em><em>Fastenzeit</em><em><em>“</em></em><em> </em><em>o</em><em>der <em>„</em></em><em>öst</em><em>er</em><em>l</em><em>i</em><em>c</em><em>h</em><em>e</em><em> </em><em>B</em><em>u</em><em>ß</em><em>z</em><em>e</em><em>i</em><em>t</em><em>“</em><em>,</em><em><em> </em></em><em>das sind die vierzig Tage der Vorberei</em><em>t</em><em>ung auf Ostern, das Fest der Feste. Wir werden an die vierzig Jahre erinnert, die Israel in der Wüste verbracht hat, zwischen Ägypten, dem Land der Knechtschaft, und dem verheißenen Land Kanaan. Und an die vierzig Tage, die Jesus in der Wüste gefastet hat. Wüste bedeutet Freiheit, aber auch Unsicherheit, Armut, Durst und Hunger. Alles Unwesentliche wird unwichtig, künstliche Lichter und falsche Ideen verblassen, je mehr wir uns in das Licht Christi stellen. Wir begreifen die Notwendigkeit, anders zu werden. Wir verstehen die Umkehr, die Rückkehr zu Gott als Geschenk seiner Gnade und zugleich als die große, wesentliche Arbeit unseres Leben</em><em>s.</em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0019-1.-Fastensonntag-B-1.-Lesung.mp3">1. Lesung aus dem Buch Genesis</a></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Gott sprach zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren: </strong><strong>Hiermit schließe ich meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen </strong><strong>und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Tieren des Feldes, mit allen Tieren der Erde, die mit euch aus der Arche gekommen sind. </strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Ich habe meinen Bund mit euch geschlossen: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben. </strong><strong>Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: </strong><strong>Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde. </strong><strong>Balle ich Wolken über der Erde zusammen und erscheint der Bogen in den Wolken, </strong><strong>dann gedenke ich des Bundes, der besteht zwischen mir und euch und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, und das Wasser wird nie wieder zur Flut werden, die alle Wesen aus Fleisch vernicht</strong><strong>et.</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Regenbogen-IMG_6031-Large.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-485" title="Regenbogen" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Regenbogen-IMG_6031-Large.jpg" alt="" width="747" height="560" /></a></strong></p>
<p style="text-align: center;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0020-1.-Fastensonntag-B-Psalm.mp3">Antwortpsalm: aus Psalm 25</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><strong><strong>Zeige mir, Herr, deine Wege, </strong>lehre mich deine Pfade!</strong></h3>
<h3><strong>Führe mich in deiner Treue und lehre mich;</strong><strong> denn du bist der Gott meines Heiles. </strong></h3>
<h3><strong></strong><strong>Auf dich hoffe ich allezeit.</strong></h3>
<h3><strong>Denk an dein Erbarmen, Herr, </strong><strong>und an die Taten deiner Huld; d</strong><strong>enn sie bestehen seit Ewigkeit.</strong></h3>
<h3><strong>Denk nicht an meine Jugendsünden und meine Frevel! </strong></h3>
<h3><strong></strong><strong>In deiner Huld denk an mich, Herr, denn du bist gütig.</strong></h3>
<h3><strong></strong><strong>Gut und gerecht ist der Herr, </strong><strong>darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg. </strong></h3>
<h3><strong></strong><strong>Die Demütigen leitet er nach seinem Recht, </strong><strong>die Gebeugten lehrt er seinen Weg.</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0021-1.-Fastensonntag-B-2.-Lesung.mp3">2. Lesung: aus dem ersten Brief des Apostels Petrus</a></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Liebe Brüder!</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, er, der Gerechte, für die Ungerechten, um euch zu Gott hinzuführen; dem Fleisch nach wurde er getötet, dem Geist nach lebendig gemacht. </strong><strong>So ist er auch zu den Geistern gegangen, die im Gefängnis waren, und hat ihnen gepredigt. </strong><strong>Diese waren einst ungehorsam, als Gott in den Tagen Noachs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde; in ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser gerettet. </strong><strong>Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi, </strong><strong>der in den Himmel gegangen ist; dort ist er zur Rechten Gottes, und Engel, Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.<a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/erwachsenentaufe.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-455" title="Erwachsenentaufe" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/erwachsenentaufe-1024x768.jpg" alt="" width="740" height="555" /></a></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0022-1.-Fastensonntag-B-Evangelium.mp3">+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus</a></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 align="left"><strong>In jener Zeit </strong><strong>trieb der Geist Jesus in die Wüste. </strong><strong>Dort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm.</strong></h3>
<h3 align="left"><strong>Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes </strong><strong>und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/wueste_20-hd-wallpaper-kostenlos-1280x960.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-456" title="Wüste" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/wueste_20-hd-wallpaper-kostenlos-1280x960-1024x768.jpg" alt="" width="740" height="555" /></a>.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2 align="center"><span style="color: #ff0000;"><strong>2. Fastensonntag</strong></span></h2>
<h4><span style="color: #ffffff;">.</span></h4>
<p style="text-align: justify;"><em>D</em><em>er</em><em> Mensch erwacht zu sich selbst, wird eigentlich er selbst erst in der Begegnung mit dem andern, dem Du. Er sieht und wird gesehen; er nimmt den andern an und weiß sich selbst angenommen. Angenommen und gleichzeitig gefordert. Von Abraham, dem Freund, konnte Gott Großes fordern: das Opfer des geliebten Sohnes. Von Jesus, dem Sohn, alles: Leben und Tod. Jesus war der vollkommene Mensch, der ganz verwirklichte Mensch. Auf ihn schaute Gott mit reinem Wohlgefallen; in ihm offenbarte er sein eigenes Wesen, seine Heiligkeit und seine Herrlichke</em><em>it.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Abrahams-Opfer.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-459" title="Abrahams Opfer" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Abrahams-Opfer-1024x793.jpg" alt="" width="740" height="573" /></a></p>
<h4><span style="color: #ffffff;">.</span></h4>
<p align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0023-2.-Fastensonntag-B-1.-Lesung.mp3">1. Lesung aus dem Buch Genesis </a></strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0023-2.-Fastensonntag-B-1.-Lesung.mp3">(22, 1-2.9a.10-13.15-18)</a></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>In jenen Tagen </strong><strong>stellte Gott Abraham auf die Probe. Er sprach zu ihm: Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. </strong><strong>Gott sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Isaak, geh in das Land Morija, und bring ihn dort auf einem der Berge, den ich dir nenne, als Brandopfer dar. </strong><strong>Als sie an den Ort kamen, den ihm Gott genannt hatte, baute Abraham den Altar und schichtete das Holz auf. </strong><strong>Schon streckte Abraham seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. </strong><strong>Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu: Abraham, Abraham! Er antwortete: Hier bin ich.</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Jener sprach: Streck deine Hand nicht gegen den Knaben aus, und tu ihm nichts zuleide! Denn jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest; du hast mir deinen einzigen Sohn nicht vorenthalten. </strong><strong>Als Abraham aufschaute, sah er: Ein Widder hatte sich hinter ihm mit den Hörnern im Gestrüpp verfangen. Abraham ging hin, nahm den Widder und brachte ihn statt seines Sohnes als Brandopfer dar.</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Der Engel des Herrn rief Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her zu </strong><strong>und sprach: Ich habe bei mir geschworen &#8211; Spruch des Herrn: Weil du das getan hast und deinen einzigen Sohn mir nicht vorenthalten hast, w</strong><strong>ill ich dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und den Sand am Meeresstrand. Deine Nachkommen sollen das Tor ihrer Feinde einnehmen. Segne</strong><strong>n sollen sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil du auf meine Stimme gehört hast.</strong></h3>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0024-2.-Fastensonntag-B-Psalm1.mp3">Antwortpsalm: aus Psalm 116 </a></strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0024-2.-Fastensonntag-B-Psalm1.mp3">(10 u. 15.16-17. 18-19)</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><strong> </strong></p>
<h3><strong>Voll Vertrauen war ich, auch wenn ich sagte: Ich bin so tief gebeugt.</strong></h3>
<h3><strong>Kostbar ist in den Augen des Herrn</strong><strong> </strong><strong>das Sterben seiner Frommen.</strong></h3>
<h3><strong>Ach Herr, ich bin doch dein Knecht, </strong><strong>dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd.</strong></h3>
<h3><strong>Du hast meine Fesseln gelöst. </strong></h3>
<h3><strong></strong><strong>Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen </strong><strong>und anrufen den Namen des Herrn.</strong></h3>
<h3><strong>Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen</strong><strong> offen vor seinem ganzen Volk,</strong></h3>
<h3><strong>in den Vorhöfen am Hause des Herrn,</strong><strong> in deiner Mitte, Jerusalem.</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0025-2.-Fastensonntag-B-2.-Lesung.mp3">2. Lesung: aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer </a></strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0025-2.-Fastensonntag-B-2.-Lesung.mp3">(8, 31b-34)</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Brüder, i</strong><strong>st Gott für uns, wer ist dann gegen uns? E</strong><strong>r hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben &#8211; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? </strong><strong>Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. </strong><strong>Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein.</strong></h3>
<p style="text-align: justify;" align="left"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/auferstehung-Ikone.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-461" title="Auferstehungsikone" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/auferstehung-Ikone.jpg" alt="" width="553" height="600" /></a></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0026-2.-Fastensonntag-B-Evangelium.mp3">+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus </a></strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0026-2.-Fastensonntag-B-Evangelium.mp3">(9, 2-10)</a></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Jesus nahm Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; </strong><strong>seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. </strong><strong>Da erschien vor ihren Augen Elija und mit ihm Mose, und sie redeten mit Jesus.  </strong><strong>Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. </strong><strong>Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen. </strong><strong>Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. </strong><strong>Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus. </strong><strong>Während sie den Berg hinab stiegen, verbot er ihnen, irgendjemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. </strong><strong>Dieses Wort beschäftigte sie, und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Verklärung-Christi-Berg_Tabor_BW_5.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-462" title="Verklärung Christi - Apsismosaik in der Basilika auf dem Berg Tabor" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Verklärung-Christi-Berg_Tabor_BW_5-1024x685.jpg" alt="" width="740" height="495" /></a></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2 style="text-align: center;" align="left"><strong><span style="color: #ff0000;">3. Fastensonntag</span></strong></h2>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0027-3.-Fastensonntag-B-1.-Lesung.mp3">1. Lesung aus dem Buch Exodus (20, 1-17)</a></strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Gott sprach auf dem Berg Sinai alle diese Worte: </strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong></strong><strong>Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. </strong><strong>Du sollst neben mir keine anderen Götter haben. </strong><strong>Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. </strong><strong>Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; </strong><strong>bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld. </strong><strong>Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht. </strong><strong>Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig! </strong><strong>Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. </strong><strong>Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Vieh und der Fremde, der in deinem Stadtbereich Wohnrecht hat. </strong><strong>Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Mond gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt. </strong><strong>Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt. </strong><strong>Du sollst nicht morden. </strong><strong>Du sollst nicht die Ehe brechen. </strong><strong>Du sollst nicht stehlen. </strong><strong>Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen. </strong><strong>Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört</strong><strong>.</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/dekalog-die-10-gebote.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-474" title="Der Dekalog - Die 10 Gebote" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/dekalog-die-10-gebote-1024x774.jpg" alt="" width="740" height="559" /></a></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0028-3.-Fastensonntag-B-Psalm.mp3">Antwortpsalm aus Psalm 19 (18), 8.9.10.11-12</a></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><strong>Die Weisung des Herrn ist vollkommen, sie erquickt den Menschen.</strong></h3>
<h3><strong>Das Gesetz des Herrn ist verlässlich, </strong><strong>den Unwissenden macht es weise.</strong></h3>
<h3><strong>Die Befehle des Herrn sind richtig, </strong><strong>sie erfreuen das Herz;</strong></h3>
<h3><strong>das Gebot des Herrn ist lauter, </strong><strong>es erleuchtet die Augen.</strong></h3>
<h3><strong>Die Furcht des Herrn ist rein, </strong><strong>sie besteht für immer.</strong></h3>
<h3><strong></strong><strong>Die Urteile des Herrn sind wahr, </strong><strong>gerecht sind sie alle.</strong></h3>
<h3><strong>Sie sind kostbarer als Gold, als Feingold in Menge.</strong></h3>
<h3><strong>Sie sind süßer als Honig, als Honig aus Waben.</strong></h3>
<h3><strong>Auch dein Knecht lässt sich von ihnen warnen:</strong><strong> wer sie beachtet, hat reichen Lohn.</strong></h3>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0029-3.-Fastensonntag-B-2.-Lesung.mp3">2. Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther (1, 22-25)</a></strong></div>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><strong>Brüder! </strong><strong>Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit. </strong><strong>Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit, </strong><strong>für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. </strong><strong>Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen, und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><strong><span style="color: #ffffff;">.</span><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/kreuzigung_isenheimer_altar.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-476" title="Der Gekreuzigte - Isenheimer Altar" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/kreuzigung_isenheimer_altar.jpg" alt="" width="312" height="420" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0030-3.-Fastensonntag-B-Evangelium.mp3">+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (2, 13-25)</a></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><strong>Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf.  </strong><strong>Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. </strong><strong>Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stieß er um. </strong><strong>Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! </strong><strong>Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich. </strong><strong>Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst? </strong><strong>Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. </strong><strong>Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? </strong><strong>Er aber meinte den Tempel seines Leibes.</strong></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><strong>Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte. </strong><strong>Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, als sie die Zeichen sahen, die er tat. </strong><strong>Jesus aber vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle </strong><strong>und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er wusste, was im Menschen ist.</strong></p>
<p style="text-align: center;" align="left"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Tempelreinigung_02.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-477" title="Tempelreinigung" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Tempelreinigung_02.jpg" alt="" width="714" height="385" /></a></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2 style="text-align: center;" align="left"><strong><span style="color: #ff0000;">4. Fastensonntag</span>   <span style="color: #cc99ff;">&#8220;Laetare&#8221;</span></strong></h2>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><em>Wei</em><em>t</em><em>ergehen von einer Erfahrung zur anderen, von einer Entscheidung zur anderen: unaufhörlich sich selber loslassen, sterben, damit der neue Mensch werden kann: das ist die Grundbedingung des Wachstums. Mensch sein heißt Mensch werden; Christ sein heißt Christ werden. Wir sind nie am Ziel; wenn unser Herz wach ist, findet es keine Ruhe, bis es in dem ruht, von dem seine ganze Unruhe herkam</em><em>. Die Freude ist Thema des Sonntags, weil es seit Jahrhunderten das Thema des Eröffnungsverses der Messe ist. Ähnlich wie in der Adventszeit der 3. Adventssonntag (&#8220;Gaudete&#8221;) so ist es in der Fastenzeit der 4. Fastensonntag (&#8220;Laetare&#8221;).</em></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0031-4.-Fastensonntag-B-1.Lesung.mp3">1. Lesung aus dem zweiten Buch der Chronik (36, 14-16.19-23)</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>In jenen Tagen </strong><strong>b</strong><strong>e</strong><strong>gingen alle</strong> <strong>führ</strong><strong>en</strong><strong>den Männer Judas und die Priester und das Volk viel Untreue. Sie ahmten die Gräueltaten der Völker nach und entweihten das Haus, das der Herr in Jerusalem zu seinem Heiligtum gemacht hatte</strong><strong>. </strong><strong>Immer wieder hatte d</strong><strong>er</strong><strong> Herr, der Gott ihrer Väter, sie durch seine Boten gewarnt; denn er hatte Mitleid mit seinem Volk und seiner Wohnung</strong><strong>. </strong><strong>Sie aber verhöhnten die Boten Gottes, verachteten sein Wort und verspotteten seine Propheten, bis der Zorn des Herrn gegen sein Volk so groß wurde, dass es keine Heilung mehr gab</strong><strong>. </strong><strong>Die Chaldäer</strong><strong> verbrannten das Haus Gottes, rissen die Mauern Jerusalems nieder, legten Feuer an alle seine Paläste und zerstörten alle wertvollen Geräte</strong><strong>. </strong><strong>Alle, die dem Schwert entgangen waren, führte Nebukadnezzar in die Verbannung nach Babel. Dor</strong><strong>t </strong><strong>mussten sie ihm und seinen Söhnen als Sklaven dienen, bis das Reich der Perser zur Herrschaft kam</strong><strong>. </strong><strong>D</strong><strong>a</strong><strong> ging da</strong><strong>s</strong><strong> Wort in Erfüllung, das der Herr durch den Mund Jeremias verkündet hatte. Das Land bekam seine Sabbate ersetzt, es lag brach während der ganzen Zeit der Verwüstung, bis siebzig Jahre voll waren</strong><strong>.  </strong><strong>I</strong><strong>m ersten Jahr de</strong><strong>s</strong><strong> Königs Kyrus von Persien sollte sich erfüllen, was der Herr durch Jeremia gesprochen hatte. Darum erweckte der Herr den Geist des Königs Kyrus von Persien und Kyrus ließ in seinem ganzen Reich mündlich und schriftlich den Befehl verkünden: </strong><strong>S</strong><strong>o spricht Kyrus, der König von Persien: Der Herr, der Gott des Himmels, hat mir alle Reiche der Erde verliehen. Er selbst hat mir aufgetragen, ihm in Jerusalem in Juda ein Haus zu bauen. Jeder unter euch, der zu seinem Volk gehört &#8211; der Herr, sein Gott, sei mit ihm -, der soll hinaufziehe</strong><strong>n.</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><img class="wp-image-501 alignnone" title="Persisches Reich 6. Jahrh. v. Chr." src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Persian_Empire_2-1024x809.jpg" alt="" width="814" height="642" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ffffff;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/02-Rivers-of-Babylon1.mp3">Antwortpsalm: Psalm 137, 1-6</a></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><em><span style="color: #000000;">Dieser Psalm besingt die Exilszeit des Volkes Israel in der Babylonischen Gefangenschaft (6. Jh. v. Chr.) und ist oft und in vielen Interpretationen nach gesungen worden. Eine der zeitlich rezenten Interpretationsversuche ist in den 1980-er Jahren gemacht worden von der Popgruppe Boney M. Dazu haben wir den englischsprachigen Text des Psalms zwischenzeilig abgedruckt und Sie, liebe Besucher, können sich überzeugen, dass der Text dieses Popsongs tatsächlich seinen Ursprung direkt in Psalm 137 hat.</span></em></span></p>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">1</span>         An den Strömen von Babel, da saßen wir und weinten, wenn wir an Zion dachten.</strong></h3>
<p><span style="color: #ff0000;">             By the rivers of Babylon, there we sat down ye-eah we wept, when we remembered Zion.</span></p>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">2</span>        </strong><strong>Wi</strong><strong>r </strong><strong>h</strong><strong>ä</strong><strong>ngten unsere Harfen</strong><strong>  </strong><strong>a</strong><strong>n</strong><strong> </strong><strong>d</strong><strong>ie Weiden in jenem Land</strong><strong>.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">3</span>        </strong><strong>Do</strong><strong>r</strong><strong>t verlangten von uns die Zwingherren Lieder,</strong><strong> </strong><strong>unse</strong><strong>r</strong><strong>e Peiniger forderten Jubel:</strong></h3>
<h3>          <strong><strong>„Singt uns Lieder vom Zion!“</strong></strong></h3>
<p><span style="color: #ff0000;">             When the wicked carried us away in captivity  required from us a song. </span></p>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">4</span><span style="color: #ff0000;">  </span>      </strong><strong>Wie könnten wir singen die Lieder des Herrn,</strong><strong> </strong><strong>f</strong><strong>e</strong><strong>r</strong><strong>n</strong><strong>, auf fremder Erde?</strong></h3>
<p><span style="color: #ff0000;">             Now how shall we sing the lord&#8217;s song in a strange land?</span></p>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">5</span><span style="color: #ff0000;"> </span>       </strong><strong>Wenn ich dich je vergesse, Jerusalem,</strong><strong> d</strong><strong>ann soll mir die rechte Hand verdorren</strong><strong>.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">6</span><span style="color: #ff0000;">  </span>      </strong><strong>Die Zunge soll mir am Gaumen kleben, </strong><strong>we</strong><strong>nn ich an dich nicht mehr denke</strong><strong>,</strong></h3>
<h3><strong>          </strong><strong>wenn ich Jerusalem nicht zu meiner höchsten Freude erhebe</strong><strong>.</strong></h3>
<p><span style="color: #ff0000;">            Let the words of our mouth and the meditations of our heart be acceptable in thy sight here tonight.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">            By the rivers of Babylon, there we sat down ye-eah we wept, when we remembered Zion.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0032-4.-Fastensonntag-B-2.Lesung.mp3">2. Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser (2, 4-10)</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Schwestern und Brüder,</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Gott, der voll Erbarmen ist, </strong><strong>ha</strong><strong>t</strong><strong> uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. Aus Gnade hat er uns gerettet. </strong><strong>Er hat uns mit Christus auferweckt und uns zusammen mit ihm einen Platz im Himmel gegeben</strong><strong>. </strong><strong>Da</strong><strong>d</strong><strong>urch, dass er in Christus Jesus gütig an uns handelte, wollte er den kommenden Zeiten den überfließenden Reichtum seiner Gnade zeigen. </strong><strong>Denn</strong><strong> aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft &#8211; Gott hat es geschenkt -, ni</strong><strong>cht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann</strong><strong>. S</strong><strong>eine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat</strong><strong>.</strong></h3>
<p><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/the-best-top-desktop-space-wallpapers-1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-500" title="Erde und Mond" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/the-best-top-desktop-space-wallpapers-1-1024x768.jpg" alt="" width="740" height="555" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">..</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0033-4.-Fastensonntag-B-Evangelium.mp3">+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (3, 14-21)</a><br />
</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Jesus sprach zu Nikodemus: </strong><strong>Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, </strong><strong>d</strong><strong>a</strong><strong>mit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat. </strong><strong>D</strong><strong>e</strong><strong>n</strong><strong>n Gott</strong><strong> hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat</strong><strong>. </strong><strong>D</strong><strong>e</strong><strong>n</strong><strong>n Gott</strong><strong> hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird</strong><strong>. </strong><strong>We</strong><strong>r an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt ha</strong><strong>t. </strong><strong>Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. </strong><strong>Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden.<span style="color: #800080;"> </span></strong><strong>W</strong><strong>e</strong><strong>r aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind</strong><strong>.</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Moses-und-die-Kupferschlange.bea_.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-503" title="Moses und die Kupferschlange" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Moses-und-die-Kupferschlange.bea_.jpg" alt="" width="428" height="575" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Das </em><em>e</em><em>wige Leben ist nicht eine Verlängerung des gegenwärtigen Lebens; es ist vielmehr die Hinwendung des ganzen Menschen zur Wahrheit und Wirklichkeit Gottes. Für Jesus war die Stunde seines Todes auch die Stunde seiner Verherrlichung, seines Hinübergehens in die Herrlichkeit des Vaters. Wir aber sind durch die Taufe in das Christusereignis hineingenommen; wer glaubt und die Wahrheit tut, der ist vom Tod in das Leben hinübergegangen</em><em>.</em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2 style="text-align: center;" align="left"><span style="color: #800080;"><strong>5. Fastensonntag</strong></span></h2>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><em>Das</em><em> Gesetz des Lebens ist dem Gesetz der Liebe verwandt: Geben und Empfangen bedingen sich; Schenken ist Beschenktwerden. Der Mensch gewinnt sein Leben in dem Maß, als er bereit ist, es für andere hinzugeben. Wer sich aufsparen will, dessen Leben bleibt klein und unfruchtbar. Jesus hat es uns gesagt und vorgelebt. Er ist der Hohepriester des Neuen Bundes, er ist auch das Opfer der Versöhnung. Er ist das Weizenkorn, das in die Erde gefallen ist, um zu sterben. Weil er gestorben ist, haben wir das Le</em><em>be</em><em>n</em><em>.</em></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0034-5.-Fastensonntag-B-1.-Lesung.mp3">1. Lesung aus dem Buch Jeremia (31, 31-34)</a></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Seht, es werden Tage kommen &#8211; Spruch des Herrn -, in denen ich mit dem Haus Israel und dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde, </strong><strong>nicht wie der Bund war, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägypten herauszuführen. Diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich ihr Gebieter war &#8211; Spruch des Herrn. </strong><strong>Denn das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließe &#8211; Spruch des Herrn: Ich lege mein Gesetz in sie hinein und schreibe es auf ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. </strong><strong>Keiner wird mehr den anderen belehren, man wird nicht zueinander sagen: Erkennt den Herrn!, sondern sie alle, Klein und Groß, werden mich erkennen &#8211; Spruch des Herrn. Denn ich verzeihe ihnen die Schuld, an ihre Sünde denke ich nicht mehr.</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Regenbogen-8.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-504" title="Der Regenbogen - Zeichen des Bundes Gottes mit den Menschen" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Regenbogen-8.jpg" alt="" width="772" height="437" /></a></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0035-5.-Fastensonntag-B-Antwortpsalm.mp3">1. Lesung aus dem Buch Jeremia (31, 31-34)</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Gott, sei mir gnädig nach Deiner Huld tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!</strong></h3>
<h3><strong>Wasch meine Schuld von mir ab, </strong><strong>und mach mich rein von meiner Sünde!</strong></h3>
<h3><strong>Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz,</strong><strong> und gib mir einen neuen, beständigen Geist!</strong></h3>
<h3><strong>Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, </strong><strong>und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!</strong></h3>
<h3><strong>Mach mich wieder froh mit deinem Heil; </strong><strong>mit einem willigen Geist rüste mich aus!</strong></h3>
<h3><strong>Dann lehre ich Abtrünnige deine Wege, </strong><strong>und die Sünder kehren um zu dir.</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0036-5.-Fastensonntag-B-2.-Lesung.mp3">2. Lesung aus dem Hebräerbrief (5, 7-9)</a></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Als Christus auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden. </strong><strong>Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden den Gehorsam gelernt; </strong><strong>zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.</strong></h3>
<p style="text-align: center;" align="left"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Aufmerksamkeit-Meditation-10781463.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-505" title="Jesu Bitten für die Seinen an den Vater" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Aufmerksamkeit-Meditation-10781463.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0037-5.-Fastensonntag-B-Evangelium.mp3">+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (12, 20-33)</a></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Einige Griechen, die beim Osterfest in Jerusalem Gott anbeten wollten, traten </strong><strong>an Philippus heran, der aus Betsaida in Galiläa stammte, und sagten zu ihm: Herr, wir möchten Jesus sehen. </strong><strong>Philippus ging und sagte es Andreas; Andreas und Philippus gingen und sagten es Jesus. </strong><strong>Jesus aber antwortete ihnen: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht wird. </strong><strong>Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht auf die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. </strong><strong>Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben. </strong><strong>Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren. </strong><strong>Jetzt ist meine Seele erschüttert. Was soll ich sagen: Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen. </strong><strong>Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn schon verherrlicht und werde ihn wieder verherrlichen. </strong><strong>Die Menge, die dabeistand und das hörte, sagte: Es hat gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat zu ihm geredet. </strong><strong>Jesus antwortete und sagte: Nicht mir galt diese Stimme, sondern euch. </strong><strong>Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. </strong><strong>Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. </strong><strong>Das sagte er, um anzudeuten, auf welche Weise er sterben werde.</strong></h3>
<p><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Jesus-Christ-Wallpaper-christianity-9568029-1151-768.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-507" title="Der Gekreuzigte" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Jesus-Christ-Wallpaper-christianity-9568029-1151-768-1024x683.jpg" alt="" width="740" height="493" /></a></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2 style="text-align: center;" align="left"><span style="color: #ff0000;"><strong>Palmsonntag</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><em>Als Festpilger und als Messias zieht Jesus in Jerusalem ein. Ein junger Esel ist sein königliches Reittier. Er kommt im Namen und Auftrag Gottes und nimmt die Huldigung der Volksmenge an. Das Johannesevangelium betont stärker als Markus die königliche Würde Jesu; es spricht von Palmzweigen, wo Markus nur Grasbüschel nennt. </em><em>Aber Jesus ist einsam, er weiß, was kommen wird. </em><em>Selbst seine Jünger haben den Einzug in Jerusalem erst später in seiner Tragweite verstanden.</em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><span class="Apple-style-span" style="font-weight: 800;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0038-Palmsonntag-B-1.Evangelium1.mp3">+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (12, 12-16)</a></span></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Die Volksmenge, die sich zum Osterfest eingefunden hatte hörte, Jesus komme nach Jerusalem. </strong><strong>Da nahmen sie Palmzweige, zogen hinaus, um ihn zu empfangen, und riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn, der König Israels! </strong><strong>Jesus fand einen jungen Esel und setzte sich darauf, wie es in der Schrift heißt: </strong><strong>Fürchte sich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein König kommt; er sitzt auf dem Fohlen einer Eselin. </strong><strong>Das alles verstanden seine Jünger zunächst nicht; als Jesus aber verherrlicht war, da wurde ihnen bewusst, dass es so über ihn in der Schrift stand und dass man so an ihm gehandelt hatte.</strong></h3>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;" align="left"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Einzug-Jesu-in-Jerusalem_hippolyte_flandrin_1842.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-510" title="Einzug Jesu in Jerusalem: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn, der König Israels!" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Einzug-Jesu-in-Jerusalem_hippolyte_flandrin_1842-1024x706.jpg" alt="" width="740" height="510" /></a></p>
<h3 style="text-align: center;"></h3>
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><em><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/08-Hosanna-Filio-David_-Antiphona-P1.mp3">Hymnus auf Christus, den König</a> </em></span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><strong>Ruhm und Preis und Ehre sei dir, Erlöser und König! Jubelnd rief einst das Volk sein Hosianna dir zu.</strong></h3>
<h3><strong>Du bist Israels König, Davids Geschlechte entsprossen, der im Namen des Herrn als ein Gesegneter kommt.</strong></h3>
<h3><strong>Dir lobsingen im Himmel ewig die seligen Chöre; so auch preist dich der Mensch, so alle Schöpfung zugleich.</strong></h3>
<h3><strong>Einst mit Zweigen in Händen eilte das Volk dir entgegen; so mit Lied und Gebet ziehen wir heute mit dir.</strong></h3>
<h3><strong>Dort erklang dir der Jubel, als du dahingingst zu leiden; dir, dem König der Welt, bringen wir hier unser Lob.</strong></h3>
<h3><strong>Hat ihr Lob dir gefallen, nimm auch das unsre entgegen, großer König und Herr, du, dem das Gute gefällt.</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0039-Palmsonntag-B-1.-Lesung.mp3">Lesung aus dem Buch Jesaja (50, 4-7): Drittes Lied vom Gottesknecht</a></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger. </strong><strong>Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück. </strong><strong>Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. </strong><strong>Doch Gott, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate.</strong></h3>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">.</span><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/big10.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-511" title="Der Gottesknecht" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/big10-758x1024.jpg" alt="" width="444" height="599" /></a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0040-Palmsonntag-B-Antwortpsalm.mp3">Antwortpsalm: aus Psalm 22</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3>Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong><strong><span style="color: #ff0000;">8</span>       Alle, die mich sehen, verlachen mich,</strong> verziehen die Lippen, schütteln den Kopf:</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">9</span><span style="color: #ff0000;"> </span>       „Er wälze die Last auf den Herrn,</strong><strong> der soll ihn befreien! </strong></h3>
<h3><strong></strong><strong>          Der reiße ihn heraus, wenn er an ihm solch Gefallen hat!“</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">17</span>      Viele Hunde umlagern mich,</strong><strong> eine Rotte von Bösen umkreist mich. </strong><strong>Sie durchbohren mir Hände und Füße.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">18</span><span style="color: #ff0000;">  </span>    Man kann all meine Knochen zählen; </strong><strong>sie gaffen und weiden sich an mir.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">19</span><span style="color: #ff0000;"> </span>     Sie verteilen unter sich meine Kleider</strong><strong> und werfen das Los um mein Gewand.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">20</span>     Du aber, Herr. halte dich nicht fern! </strong><strong>Du, meine Stärke, eile mir zu Hilfe!</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">23</span><span style="color: #ff0000;"> </span>    Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden, </strong><strong>inmitten der Gemeinde dich preisen.</strong></h3>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">24</span>     Die ihr den Herrn fürchtet, preist ihn, </strong><strong>ihr alle vom Stamme Jakobs, rühmt ihn;</strong></h3>
<h3><strong>          erschauert alle vor ihm, ihr Nachkommen Israels!</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><strong><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0041-Palmsonntag-B-2.-Lesung.mp3">Lesung aus dem Brief an die Philipper (2, 6-11)</a></strong></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, </strong><strong>sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; </strong><strong>er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. </strong><strong>Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, </strong><strong>damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu </strong><strong>und jeder Mund bekennt: </strong><strong>„</strong><strong>Jesus Christus ist der Herr</strong><strong>“</strong><strong> - zur Ehre Gottes, des Vaters.</strong></h3>
<p style="text-align: center;" align="left"><span style="color: #ffffff;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Ichtys_LennartHell.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-512" title="Ichtys (Fisch): Jesus Christus Gottes Sohn Retter" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Ichtys_LennartHell.jpg" alt="" width="430" height="223" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><em>Das griechische Wort &#8220;Ichthys&#8221; bedeutet Fisch und wurde in christlicher Frühzeit wie ein (geheimes!) Programm in Abkürzungen gebraucht: Die einzelnen Buchstaben des griechischen Wortes für &#8220;Fisch&#8221; bezeichneten eine Reihe von Hoheitstiteln für Jesus, ähnlich der Beschreibung dessen, was im Philipperhymnus (oben) über Jesus Christus zu Wort verdichtet wurde. Zur Zeit, als die Christen wegen ihres Bekenntnisses noch Verfolgung und Tod fürchten mussten, wurde der Fisch als Geheimzeichen verwendet: <strong>J</strong>ESUS     <strong>C</strong>HRISTUS     </em><em><strong>G</strong>OTTES     </em><em><strong>S</strong>OHN     <strong>R</strong>ETTER</em></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="left"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0042a-Palmsonntag-B-PassionMk-1.Teil_1.mp3">Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Markus (14, 1 &#8211; 15, 47) Teil 1:</a> <span style="color: #ff0000;">≈</span></strong></p>
<p align="left"><span style="color: #888888;"><em>(aus technischen Gründen teilen wir die Tonspur der Leidensgeschichte in 3 Teile ein)</em></span></p>
<p align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>Der Beschluss des Hohen Rates</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Es war zwei Tage vor dem Pascha und dem Fest der Ungesäuerten Brote. Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten suchten nach einer Möglichkeit, Jesus mit List in ihre Gewalt zu bringen, um ihn zu töten. </strong><strong>Sie sagten aber: <span style="color: #808080;">Ja nicht am Fest, damit es im Volk keinen Aufruhr gibt.</span></strong></h3>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>Die Salbung in Betanien</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Als Jesus in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen bei Tisch war, kam eine Frau mit einem Alabastergefäß voll echtem, kostbarem Nardenöl, zerbrach es und goss das Öl über sein Haar. </strong><strong>Einige aber wurden unwillig und sagten zueinander: <span style="color: #808080;">Wozu diese Verschwendung? </span></strong><span style="color: #808080;"><strong>Man hätte das Öl um mehr als dreihundert Denare verkaufen und das Geld den Armen geben können. </strong></span><strong>Und sie machten der Frau heftige Vorwürfe. </strong><strong>Jesus aber sagte: <span style="color: #ff0000;">Hört auf! Warum lasst ihr sie nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Denn die Armen habt ihr immer bei euch, und ihr könnt ihnen Gutes tun, so oft ihr wollt; mich aber habt ihr nicht immer. </strong></span><span style="color: #ff0000;"><strong>Sie hat getan, was sie konnte. Sie hat im Voraus meinen Leib für das Begräbnis gesalbt. </strong></span><span style="color: #ff0000;"><strong>Amen, ich sage euch: Überall auf der Welt, wo das Evangelium verkündet wird, wird man sich an sie erinnern und erzählen, was sie getan hat</strong><strong>.</strong></span></h3>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;"><strong>. </strong></span></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>Der Verrat durch Judas</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Judas Iskariot, einer der Zwölf, ging zu den Hohenpriestern. Er wollte Jesus an sie ausliefern. </strong><strong>Als sie das hörten, freuten sie sich und versprachen, ihm Geld dafür zu geben. Von da an suchte er nach einer günstigen Gelegenheit, ihn auszuliefern.</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="center"><strong>Die Vorbereitung des Paschamahls</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote, an dem man das Paschalamm schlachtete, sagten die Jünger zu Jesus:<em> </em><span style="color: #808080;">Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten? </span></strong><strong>Da schickte er zwei seiner Jünger voraus und sagte zu ihnen: <span style="color: #ff0000;">Geht in die Stadt; dort wird euch ein Mann begegnen, der einen Wasserkrug trägt: Folgt ihm, </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>bis er in ein Haus hineingeht; dann sagt zu dem Herrn des Hauses: Der Meister lässt dich fragen: Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen Jüngern das Paschalamm essen kann? </strong></span><span style="color: #ff0000;"><strong>Und der Hausherr wird euch einen großen Raum im Obergeschoss zeigen, der schon für das Festmahl hergerichtet und mit Polstern ausgestattet ist. Dort bereitet alles für uns vor!</strong></span><strong><em> </em>Die Jünger machten sich auf den Weg und kamen in die Stadt. Sie fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Paschamahl vor.</strong></h3>
<p style="text-align: justify;" align="left"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>Das Mahl</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Als es Abend wurde, kam Jesus mit den Zwölf. </strong><strong>Während sie nun bei Tisch waren und aßen, sagte er: <span style="color: #ff0000;">Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern, einer von denen, die zusammen mit mir essen.</span></strong><strong> Da wurden sie traurig, und einer nach dem andern fragte ihn: <span style="color: #808080;">Doch nicht etwa ich? </span></strong><strong>Er sagte zu ihnen: <span style="color: #ff0000;">Einer von euch Zwölf, der mit mir aus derselben Schüssel isst. </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. </strong></span><strong>Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte:<em> </em><span style="color: #ff0000;">Nehmt, das ist mein Leib.</span></strong><strong> Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, reichte ihn den Jüngern, und sie tranken alle daraus. </strong><strong>Und er sagte zu ihnen: <span style="color: #ff0000;">Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von neuem davon trinke im Reich Gottes.</strong></span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>Der Gang zum Ölberg</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus. </strong><strong>Da sagte Jesus zu ihnen:<span style="color: #ff0000;"> Ihr werdet alle an mir Anstoß nehmen und zu Fall kommen; denn in der Schrift steht: Ich werde den Hirten erschlagen, dann werden sich die Schafe zerstreuen. </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorausgehen. </strong></span><strong>Da sagte Petrus zu ihm: <span style="color: #808080;">Auch wenn alle an dir Anstoß nehmen &#8211; ich nicht!</span> Jesus antwortete ihm:<span style="color: #ff0000;"> Amen, ich sage dir: Noch heute Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. </span></strong><strong>Petrus aber beteuerte: <span style="color: #808080;">Und wenn ich mit dir sterben müsste &#8211; ich werde dich nie verleugnen. </span></strong><strong>Das Gleiche sagten auch alle anderen.</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p align="center"><strong>Das Gebet in Getsemani</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Sie kamen zu einem Grundstück, das Getsemani heißt, und er sagte zu seinen Jüngern: <span style="color: #ff0000;">Setzt euch und wartet hier, während ich bete. </span></strong><strong>Und er nahm Petrus, Jakobus und Johannes mit sich. Da ergriff ihn Furcht und Angst, </strong><strong>und er sagte zu ihnen: <span style="color: #ff0000;">Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht! </span></strong><strong>Und er ging ein Stück weiter, warf sich auf die Erde nieder und betete, dass die Stunde, wenn möglich, an ihm vorübergehe. </strong><strong>Er sprach: <span style="color: #ff0000;">Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht, was ich will, sondern was du willst, soll geschehen. </span></strong><strong>Und er ging zurück und fand sie schlafend. Da sagte er zu Petrus: <span style="color: #ff0000;">Simon, du schläfst? Konntest du nicht einmal eine Stunde wach bleiben? </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. </strong></span><strong>Und er ging wieder weg und betete mit den gleichen Worten. </strong><strong>Als er zurückkam, fand er sie wieder schlafend, denn die Augen waren ihnen zugefallen; und sie wussten nicht, was sie ihm antworten sollten. </strong><strong>Und er kam zum dritten Mal und sagte zu ihnen: <span style="color: #ff0000;">Schlaft ihr immer noch und ruht euch aus? Es ist genug. Die Stunde ist gekommen; jetzt wird der Menschensohn den Sündern ausgeliefert. </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Steht auf, wir wollen gehen! Seht, der Verräter, der mich ausliefert, ist da.</strong></span></h3>
<p style="text-align: center;" align="center"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: left;" align="center"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0042b-Palmsonntag-B-PassionMk-2.Teil_.mp3">Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Markus (14, 1 &#8211; 15, 47) Teil 2:</a> <span style="color: #ff0000;"><strong>≈</strong></span></strong></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>Die Gefangennahme</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Noch während er redete, kam Judas, einer der Zwölf, mit einer Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohenpriestern und den Ältesten geschickt worden. </strong><strong>Der Verräter hatte mit ihnen ein Zeichen vereinbart und gesagt: <span style="color: #808080;">Der, den ich küssen werde, der ist es. Nehmt ihn fest, führt ihn ab, und lasst ihn nicht entkommen. </span></strong><strong>Und als er kam, ging er sogleich auf Jesus zu und sagte: <span style="color: #808080;">Rabbi!</span> Und er küsste ihn. </strong><strong>Da ergriffen sie ihn und nahmen ihn fest. </strong><strong>Einer von denen, die dabeistanden, zog das Schwert, schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab. </strong><strong>Da sagte Jesus zu ihnen: <span style="color: #ff0000;">Wie gegen einen Räuber seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen, um mich festzunehmen. T</span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>ag für Tag war ich bei euch im Tempel und lehrte, und ihr habt mich nicht verhaftet; aber das ist geschehen, damit die Schrift in Erfüllung geht. </strong></span><strong>Da verließen ihn alle und flohen. </strong><strong>Ein junger Mann aber, der nur mit einem leinenen Tuch bekleidet war, wollte ihm nachgehen. Da packten sie ihn; </strong><strong>er aber ließ das Tuch fallen und lief nackt davon.</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>Das Verhör vor dem Hohen Rat</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Darauf führten sie Jesus zum Hohenpriester, und es versammelten sich alle Hohenpriester und Ältesten und Schriftgelehrten. </strong><strong>Petrus aber war Jesus von weitem bis in den Hof des hohepriesterlichen Palastes gefolgt; nun saß er dort bei den Dienern und wärmte sich am Feuer. </strong><strong>Die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat bemühten sich um Zeugenaussagen gegen Jesus, um ihn zum Tod verurteilen zu können; sie fanden aber nichts. </strong><strong>Viele machten zwar falsche Aussagen über ihn, aber die Aussagen stimmten nicht überein. </strong><strong>Einige der falschen Zeugen, die gegen ihn auftraten, behaupteten: </strong><span style="color: #808080;"><strong>Wir haben ihn sagen hören: Ich werde diesen von Menschen erbauten Tempel niederreißen und in drei Tagen einen anderen errichten, der nicht von Menschenhand gemacht ist. </strong></span><strong>Aber auch in diesem Fall stimmten die Aussagen nicht überein. </strong><strong>Da stand der Hohepriester auf, trat in die Mitte und fragte Jesus: <span style="color: #808080;">Willst du denn nichts sagen zu dem, was diese Leute gegen dich vorbringen? </span></strong><strong>Er aber schwieg und gab keine Antwort. Da wandte sich der Hohepriester nochmals an ihn und fragte:<em> </em><span style="color: #808080;">Bist du der Messias, der Sohn des Hochgelobten? </span></strong><strong>Jesus sagte: <span style="color: #ff0000;">Ich bin es. Und ihr werdet den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen. </span></strong><strong>Da zerriss der Hohepriester sein Gewand und rief:<em> </em><span style="color: #808080;">Wozu brauchen wir noch Zeugen? </span></strong><strong><span style="color: #808080;">Ihr habt die Gotteslästerung gehört. Was ist eure Meinung? </span>Und sie fällten einstimmig das Urteil:<em> </em>Er ist schuldig und muss sterben. </strong><strong>Und einige spuckten ihn an, verhüllten sein Gesicht, schlugen ihn und riefen:<em> </em><span style="color: #808080;">Zeig, dass du ein Prophet bist!</span> Auch die Diener schlugen ihn ins Gesicht.</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>Die Verleugnung durch Petrus</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="center"><strong>Als Petrus unten im Hof war, kam eine von den Mägden des Hohenpriesters. </strong><strong>Sie sah, wie Petrus sich wärmte, blickte ihn an und sagte:<em> </em><span style="color: #808080;">Auch du warst mit diesem Jesus aus Nazaret zusammen. </span></strong><strong>Doch er leugnete es und sagte</strong><strong>: <span style="color: #808080;">Ich weiß nicht und verstehe nicht, wovon du redest.</span></strong><strong> Dann ging er in den Vorhof. </strong><strong>Als die Magd ihn dort bemerkte, sagte sie zu denen, die dabeistanden, noch einmal: <span style="color: #808080;">Der gehört zu ihnen.<em> </em></span></strong><strong>Er aber leugnete es wieder ab. Wenig später sagten die Leute, die dort standen, von neuem zu Petrus:<em> </em><span style="color: #808080;">Du gehörst wirklich zu ihnen; du bist doch auch ein Galiläer. </span></strong><strong>Da fing er an zu fluchen und schwor: <span style="color: #808080;">Ich kenne diesen Menschen nicht, von dem ihr redet. </span></strong><strong>Gleich darauf krähte der Hahn zum zweiten Mal, und Petrus erinnerte sich, dass Jesus zu ihm gesagt hatte: <span style="color: #993300;">Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.</span> Und er begann zu weinen.</strong></h3>
<p style="text-align: center;" align="center"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>Die Verhandlung vor Pilatus</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Gleich in der Frühe fassten die Hohenpriester, die Ältesten und die Schriftgelehrten, also der ganze Hohe Rat, über Jesus einen Beschluss: Sie ließen ihn fesseln und abführen und lieferten ihn Pilatus aus. </strong><strong>Pilatus fragte ihn: <span style="color: #808080;">Bist du der König der Juden?</span> Er antwortete ihm: <span style="color: #ff0000;">Du sagst es. </span></strong><strong>Die Hohenpriester brachten viele Anklagen gegen ihn vor. </strong><strong>Da wandte sich Pilatus wieder an ihn und fragte:<em> </em><span style="color: #808080;">Willst du denn nichts dazu sagen? Sieh doch, wie viele Anklagen sie gegen dich vorbringen. </span></strong><strong>Jesus aber gab keine Antwort mehr, so dass Pilatus sich wunderte. J</strong><strong>eweils zum Fest ließ Pilatus einen Gefangenen frei, den sie sich ausbitten durften. </strong><strong>Damals saß gerade ein Mann namens Barábbas im Gefängnis, zusammen mit anderen Aufrührern, die bei einem Aufstand einen Mord begangen hatten. </strong><strong>Die Volksmenge zog zu Pilatus hinauf und bat, ihnen die gleiche Gunst zu gewähren wie sonst. </strong><strong>Pilatus fragte sie: <span style="color: #808080;">Wollt ihr, dass ich den König der Juden freilasse? </span></strong><strong>Er merkte nämlich, dass die Hohenpriester nur aus Neid Jesus an ihn ausgeliefert hatten. </strong><strong>Die Hohenpriester aber wiegelten die Menge auf, lieber die Freilassung des Barabbas zu fordern. </strong><strong>Pilatus wandte sich von neuem an sie und fragte: <span style="color: #808080;">Was soll ich dann mit dem tun, den ihr den König der Juden nennt? </span></strong><strong>Da schrien sie:<span style="color: #808080;"><em> </em>Kreuzige ihn! </span></strong><strong>Pilatus entgegnete: <span style="color: #808080;">Was hat er denn für ein Verbrechen begangen?</span> Sie schrien noch lauter: <span style="color: #808080;">Kreuzige ihn! </span></strong><strong>Darauf ließ Pilatus, um die Menge zufrieden zu stellen, Barábbas frei und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen.</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0042c-Palmsonntag-B-PassionMk-3.Teil_.mp3">Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Markus (14, 1 &#8211; 15, 47) Teil 3:</a> <span style="color: #ff0000;"><strong>≈</strong></span></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>Die Verspottung Jesu durch die Soldaten</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Die Soldaten führten ihn in den Palast hinein, das heißt in das Prätorium, und riefen die ganze Kohorte zusammen. </strong><strong>Dann legten sie ihm einen Purpurmantel um und flochten einen Dornenkranz; den setzten sie ihm auf </strong><strong>und grüßten ihn: <span style="color: #808080;">Heil dir, König der Juden!</span></strong><strong> Sie schlugen ihm mit einem Stock auf den Kopf und spuckten ihn an, knieten vor ihm nieder und huldigten ihm. </strong><strong>Nachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Purpurmantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an. </strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;" align="left"><strong>Die Kreuzigung</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Dann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen. </strong><strong>Einen Mann, der gerade vom Feld kam, Simon von Zyrene, den Vater des Alexander und es Rufus, zwangen sie, sein Kreuz zu tragen. </strong><strong>Und sie brachten Jesus an einen Ort namens Golgata, das heißt übersetzt: Schädelhöhe. </strong><strong>Dort reichten sie ihm Wein, der mit Myrrhe gewürzt war; er aber nahm ihn nicht. </strong><strong>Dann kreuzigten sie ihn. Sie warfen das Los und verteilten seine Kleider unter sich und gaben jedem, was ihm zufiel. </strong><strong>Es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten. </strong><strong>Und eine Aufschrift auf einer Tafel gab seine Schuld an: Der König der Juden. </strong><strong>Zusammen mit ihm kreuzigten sie zwei Räuber, den einen rechts von ihm, den andern links. </strong><strong>Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf und riefen: <span style="color: #808080;">Ach, du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? </span></strong><span style="color: #808080;"><strong>Hilf dir doch selbst, und steig herab vom Kreuz! </strong></span><strong>Auch die Hohenpriester und die Schriftgelehrten verhöhnten ihn und sagten zueinander: <span style="color: #808080;">Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. </span></strong><strong><span style="color: #808080;">Der Messias, der König von Israel! Er soll doch jetzt vom Kreuz herabsteigen, damit wir sehen und glauben.</span> Auch die beiden Männer, die mit ihm zusammen gekreuzigt wurden beschimpften ihn.</strong></h3>
<p style="text-align: justify;" align="left"><em>(An dieser Stelle können alle Teilnehmenden aufstehen.)</em><strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>Der Tod Jesu</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Als die sechste Stunde kam, brach über das ganze Land eine Finsternis herein. Sie dauerte bis zur neunten Stunde. </strong><strong>Und in der neunten Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: <span style="color: #ff0000;">Eloi, Eloi, lema sabachtáni?</span>, das heißt übersetzt:  <span style="color: #ff0000;">Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?</span></strong><strong> Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: <span style="color: #808080;">Hört, er ruft nach Elija! </span></strong><strong>Einer lief hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken. Dabei sagte er: <span style="color: #808080;">Lasst uns doch sehen, ob Elija kommt und ihn herabnimmt. </span></strong><strong>Jesus aber schrie laut auf. Dann hauchte er den Geist aus.</strong></h3>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><em>An dieser Stelle knien alle Teilnehmenden zu einer kurzen Gebetsstille nieder.</em><strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. </strong><strong>Als der Hauptmann, der Jesus gegenüberstand, ihn auf diese Weise sterben sah, sagte er: <span style="color: #808080;">Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn. </span></strong><strong>Auch einige Frauen sahen von weitem zu, darunter Maria aus Magdala, Maria, die Mutter von Jakobus dem Kleinen und Joses, sowie Salome; </strong><strong>sie waren Jesus schon in Galiläa nachgefolgt und hatten ihm gedient. Noch viele andere Frauen waren dabei, die mit ihm nach Jerusalem hinaufgezogen waren.</strong></h3>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><strong>Das Begräbnis Jesu</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;" align="left"><strong>Da es Rüsttag war, der Tag vor dem Sabbat, und es schon Abend wurde, </strong><strong>ging Josef von Arimathäa, ein vornehmer Ratsherr, der auch auf das Reich Gottes wartete, zu Pilatus und wagte es, um den Leichnam Jesu zu bitten. </strong><strong>Pilatus war überrascht, als er hörte, dass Jesus schon tot sei. Er ließ den Hauptmann kommen und fragte ihn, ob Jesus bereits gestorben sei. </strong><strong>Als der Hauptmann ihm das bestätigte, überließ er Josef den Leichnam. </strong><strong>Josef kaufte ein Leinentuch, nahm Jesus vom Kreuz, wickelte ihn in das Tuch und legte ihn in ein Grab, das in einen Felsen gehauen war. Dann wälzte er einen Stein vor den Eingang des Grabes. </strong><strong>Maria aus Magdala aber und Maria, die Mutter des Joses, beobachteten wohin der Leichnam gelegt wurde.</strong></h3>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;" align="left"><span style="color: #ff0000;">Diese Reihe wird Sonntag für Sonntag fortgesetzt.</span></p>
<h4><span style="color: #ff0000;">Wir wünschen unsern Besuchern eine gesegnete Fastenzeit.</span></h4>
<p><em>Die Redaktion des KlosterStudios Marienmünster</em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;" align="left"><span style="color: #ff0000;"><strong><br />
</strong></span></h2>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bibelblog.klosterstudio.de/?feed=rss2&#038;p=412</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0015-Aschermittwoch-B-1.-Lesung3.mp3" length="1540596" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0016-Aschermittwoch-B-Psalm.mp3" length="1003677" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0017-Aschermittwoch-B-2.-Lesung.mp3" length="835917" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0018-Aschermittwoch-B-Evangelium1.mp3" length="1948106" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0019-1.-Fastensonntag-B-1.-Lesung.mp3" length="1327855" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0020-1.-Fastensonntag-B-Psalm.mp3" length="908224" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0021-1.-Fastensonntag-B-2.-Lesung.mp3" length="1146461" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0022-1.-Fastensonntag-B-Evangelium.mp3" length="691303" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0023-2.-Fastensonntag-B-1.-Lesung.mp3" length="2092958" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0024-2.-Fastensonntag-B-Psalm1.mp3" length="709790" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0025-2.-Fastensonntag-B-2.-Lesung.mp3" length="698270" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0026-2.-Fastensonntag-B-Evangelium.mp3" length="1578014" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0027-3.-Fastensonntag-B-1.-Lesung.mp3" length="2529566" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0028-3.-Fastensonntag-B-Psalm.mp3" length="974366" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0029-3.-Fastensonntag-B-2.-Lesung.mp3" length="593438" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0030-3.-Fastensonntag-B-Evangelium.mp3" length="1949342" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/02-Rivers-of-Babylon1.mp3" length="7061863" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0031-4.-Fastensonntag-B-1.Lesung.mp3" length="2065694" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0032-4.-Fastensonntag-B-2.Lesung.mp3" length="1086878" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0033-4.-Fastensonntag-B-Evangelium.mp3" length="1326110" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0034-5.-Fastensonntag-B-1.-Lesung.mp3" length="1114910" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0035-5.-Fastensonntag-B-Antwortpsalm.mp3" length="748958" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0036-5.-Fastensonntag-B-2.-Lesung.mp3" length="524318" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0037-5.-Fastensonntag-B-Evangelium.mp3" length="2156318" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0038-Palmsonntag-B-1.Evangelium1.mp3" length="813086" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/08-Hosanna-Filio-David_-Antiphona-P1.mp3" length="3582619" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0039-Palmsonntag-B-1.-Lesung.mp3" length="921374" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0040-Palmsonntag-B-Antwortpsalm.mp3" length="1275038" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0041-Palmsonntag-B-2.-Lesung.mp3" length="838430" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0042a-Palmsonntag-B-PassionMk-1.Teil_1.mp3" length="7510046" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0042b-Palmsonntag-B-PassionMk-2.Teil_.mp3" length="6632606" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/ZOOM0042c-Palmsonntag-B-PassionMk-3.Teil_.mp3" length="4928030" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Bibeltexte der Sonntage zum Lesen, Hören und Meditieren (Lesejahr B)</title>
		<link>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=394</link>
		<comments>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=394#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 12:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Ohagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[BibelBlog im KlosterStudio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=394</guid>
		<description><![CDATA[Sehr bald beginnen wir mit der Darstellung der Bibeltexte für alle Sonntage dieses Jahres, die sich an der Leseordnung der Katholischen Kirche orientiert. Sie können hier dann alle biblischen Texte sämtlicher Sonntage lesen, hören und meditieren. &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/001-amitie.bea_.jpg"><img class="wp-image-396 aligncenter" title="Freundschaft mit Jesus" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/001-amitie.bea_-1024x768.jpg" alt="" width="758" height="569" /></a></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000;">Sehr bald beginnen wir mit der Darstellung der Bibeltexte für alle Sonntage dieses Jahres, </span></strong></h3>
<h3 style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000;">die sich an der Leseordnung der Katholischen Kirche orientiert.</span></strong></h3>
<h3 style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000;">Sie können hier dann alle biblischen Texte sämtlicher Sonntage lesen, hören und meditieren.</span></strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bibelblog.klosterstudio.de/?feed=rss2&#038;p=394</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Sonntage im Jahreskreis 2011 (Lesejahr A)</title>
		<link>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=1</link>
		<comments>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=1#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 17:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Ohagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[BibelBlog im KlosterStudio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=1</guid>
		<description><![CDATA[. TAUFE DES HERRN (1. Sonntag im Jahreskreis) 1. Lesung: Jesaja 42, 5a.1-4.6-7 Seht, das ist mein Knecht, an ihm finde ich Gefallen So spricht Gott, der Herr: Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #ffffff;">.</span></h2>
<h2>TAUFE DES HERRN <span style="font-size: 21.6667px;"><strong><span style="font-size: 11.6667px;">(1. Sonntag im Jahreskreis)</span></strong></span></h2>
<h1><span style="font-weight: normal; font-size: 11.6667px;"><br />
</span></h1>
<h2><strong>1. Lesung:</strong><strong> Jesaja 42, 5a.1-4.6-7</strong></h2>
<h4><em>Seht, das ist mein Knecht, an ihm finde ich Gefallen</em></h4>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: 12px;"><strong>So spricht Gott, der Herr: Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht. Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen. Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht. Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen, bis er auf der Erde das Recht begründet hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln. Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein: blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien.</strong><br />
</span><span style="font-size: 11.6667px;"> </span></span></h3>
<h4><span style="color: #000000;"><strong><span style="font-size: 9.16667px;"><em>In der Form einer Gottesrede beschreibt der Prophet die Berufung des „Knechtes“. Der Gottesknecht, eine geheimnisvolle prophetisch-königliche Gestalt im zweiten Teil des Jesaja-Buches, soll allen Völkern Gottes Treue und Erbarmen verkünden: Für diese Aufgabe wird er mit dem Geist Gottes ausgerüstet. Das Neue Testament sieht diese Aussage in Jesus Christus erfüllt (vgl. Jes 42, 1 und das Gotteswort bei der Taufe Jesu: Mt 3, 17).</em></span></strong></span></h4>
<h4><span style="color: #0e1a11;"><span style="font-size: 10px;">.</span></span></h4>
<h4><span style="color: #0e1a11;"><span style="font-size: 10px;"> </span>.</span></h4>
<h2><strong>Antwortpsalm: </strong><span style="font-size: 16.6667px;"><strong>Psalm 29 (28), 1-2.3ac-4.3b u. 9b-10</strong></span></h2>
<h3><span style="color: #141e17;">.</span></h3>
<h3>R Der Herr schenkt seinem Volk den Frieden. - R</h3>
<h4><span style="color: #000000;"><strong>1          Bringt dar dem Herrn, ihr Himmlischen,bringt dar dem Herrn Lob und Ehre!</strong></span></h4>
<h4><span style="color: #000000;"><strong>2         Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens </strong></span></h4>
<h4 style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000000;"><strong> werft euch nieder vor dem Herrn in heiligem Schmuck!<span style="font-size: 11.6667px;"> &#8211; (R)</span></strong></span></h4>
<h4><span style="color: #000000;"><strong>3ac    Die Stimme des Herrn erschallt über den Wassern, </strong></span></h4>
<h4 style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000000;"><strong> der Herr über gewaltigen Wassern<span style="font-size: x-small;">.</span></strong></span></h4>
<h4><span style="color: #000000;"><strong>4         Die Stimme des Herrn ertönt mit Macht die Simme des Herrn voll Majestät.<span style="font-size: 12.5px;"> &#8211; (R)</span></strong></span></h4>
<h4><span style="color: #000000;"><strong>3b      Der Gott der Herrlichkeit donnert.</strong></span></h4>
<h4><span style="color: #000000;"><strong>9b      In seinem Palast rufen alle: O herrlicher Gott!</strong></span></h4>
<h4><span style="color: #000000;"><strong>10      Der Herr thront über der Flut, der Herr thront als König in Ewigkeit.<span style="font-size: 12.5px;"> &#8211; R</span></strong></span></h4>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #141e17;">.</span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #141e17;">.</span></p>
<h2><strong>2. Lesung:</strong><strong> Apostelgeschichte 10, 34-38</strong></h2>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><em><span style="font-size: 11.6667px; font-weight: bold;">Gott hat Jesus gesalbt mit dem Heiligen Geist</span></em></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong><span style="font-size: 11.6667px;">In jenen Tagen begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, </span><span style="font-size: 11.6667px;">sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist. </span><span style="font-size: 11.6667px;">Er hat das Wort den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus; dieser ist der Herr aller. </span><span style="font-size: 11.6667px;">Ihr wisst, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes verkündet hat: </span><span style="font-size: 11.6667px;">wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm.</span></strong></span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong><span style="font-size: 11.6667px;">.</span></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong><span style="font-size: 11.6667px;">.</span></strong></span></p>
<h2><strong>Evangelium: </strong><strong>Matthäus 3, 13-17</strong></h2>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<h4><em>Als Jesus getauft wurde, sah er den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen</em></h4>
<h3><span style="color: #000000;"><strong><span style="font-size: 11.6667px;"> Jesus kam von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. </span><span style="font-size: 11.6667px;">Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm: Ich müsste von dir getauft werden, und du kommst zu mir? </span><span style="font-size: 11.6667px;">Jesus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn nur so können wir die Gerechtigkeit (die Gott fordert) ganz erfüllen. Da gab Johannes nach. </span><span style="font-size: 11.6667px;">Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. </span><span style="font-size: 11.6667px;">Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.</span></strong></span></h3>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;">.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bibelblog.klosterstudio.de/?feed=rss2&#038;p=1</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hochfest der Auferstehung Christi</title>
		<link>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=303</link>
		<comments>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=303#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 23:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Ohagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[BibelBlog im KlosterStudio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=303</guid>
		<description><![CDATA[Die Feier der Osternacht . . Der große Lobgesang des Lichtes und des Auferstandenen Retters: Das Exsultet Dies ist die Nacht, von der geschrieben steht: „Die Nacht wird hell wie der Tag, wie strahlendes Licht wird die Nacht mich umgeben.“ Der Glanz dieser heiligen Nacht nimmt den Frevel hinweg, reinigt von Schuld, gibt den Sündern [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #ff0000;"><strong>Die Feier der Osternacht</strong></span></h2>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.<a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Bible-Verses-Picture-0608.bea_.jpg"><img class="size-full wp-image-332 aligncenter alignnone" title="Feuer auf dem Wasser in der Nacht" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Bible-Verses-Picture-0608.bea_.jpg" alt="" width="480" height="573" /></a></strong></span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: center;"><strong>Der große Lobgesang des Lichtes und des Auferstandenen Retters:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: center;"><strong> </strong><span style="font-size: 21.6667px; color: #ff0000; font-weight: bold;"><strong>Das Exsultet</strong></span></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/16500feetmilkywaykc2_brunier.jpg"><img class="size-large wp-image-307 aligncenter" title="Milchstraße - Frohlocket, ihr Himmel" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/16500feetmilkywaykc2_brunier-1024x624.jpg" alt="" width="522" height="330" /></a></strong></p>
<p><span style="font-weight: 800;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Stars-over-Arch-a19203776.jpg"><img class="size-full wp-image-316 aligncenter" title="Auch Du freue Dich, Mutter Kirche" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Stars-over-Arch-a19203776.jpg" alt="" width="520" height="330" /></a><br />
</span></p>
<p><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Lagunennebel13694833.jpg"></a><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Lagunennebel13694833.bea_.jpg"><img class="size-full wp-image-345 aligncenter" title="Lagunennebel13694833.bea" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Lagunennebel13694833.bea_.jpg" alt="" width="520" height="380" /></a></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/11397122.jpg"><img class="size-full wp-image-312 aligncenter" title="Gekommen ist das Heilige Osterfest" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/11397122.jpg" alt="" width="531" height="347" /></a></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/boomerang_hst_big.jpg"><img class="size-large wp-image-314 aligncenter" title="Dies ist die Nacht" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/boomerang_hst_big-1024x788.jpg" alt="" width="547" height="422" /></a></strong></span></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/boomerang_hst_big.jpg"></a></strong><span style="font-size: 11.6667px;"><img class="size-large wp-image-330 aligncenter" title="Dies ist die Nacht, die auf der ganzen Erde alle, die an Christus glauben..." src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/NGC197750pct_pugh-1024x624.jpg" alt="" width="548" height="333" /></span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/NGC2442_ssroGoldmann.jpg"><img class="size-full wp-image-323 aligncenter" title="Dies ist die selige Nacht" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/NGC2442_ssroGoldmann.jpg" alt="" width="550" height="570" /></a></strong></span></p>
<p><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/erde01.jpg"><img class="size-full wp-image-327 aligncenter" title="O unfassbare Liebe des Vaters" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/erde01.jpg" alt="" width="538" height="403" /></a></p>
<p><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/erde03_1024.jpg"><img class="size-full wp-image-328 aligncenter" title="O glückliche Schuld" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/erde03_1024.jpg" alt="" width="542" height="366" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dies ist die Nacht, von der geschrieben steht: „Die Nacht wird hell wie der Tag, wie strahlendes Licht wird die Nacht mich umgeben.“ Der Glanz dieser heiligen Nacht nimmt den Frevel hinweg, reinigt von Schuld, gibt den Sündern die Unschuld, den Trauernden Freude. Weit vertreibt sie den Hass, sie einigt die Herzen und beugt die Gewalten.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>In dieser gesegneten Nacht, heiliger Vater, nimm an das Abend­opfer unseres Lobes, nimm diese Kerze entgegen als unsere fest­liche Gabe! Aus dem köstlichen Wachs der Bienen bereitet, wird sie dir dargebracht von deiner heiligen Kirche durch die Hand ihrer Diener. So ist nun das Lob dieser kostbaren Kerze erklun­gen, die entzündet wurde am lodernden Feuer zum Ruhme des Höchsten.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wenn auch ihr Licht sich in die Runde verteilt hat, so verlor es doch nichts von der Kraft seines Glanzes. Denn die Flamme wird genährt vom schmelzenden Wachs, das der Fleiß der Bienen für diese Kerze bereitet hat.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/dscn0594_800.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-334" title="Osternachtfeier" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/dscn0594_800.jpg" alt="" width="560" height="360" /></a><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>O wahrhaft selige Nacht, die Himmel und Erde versöhnt, die Gott und Menschen verbindet!</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Darum bitten wir dich, o Herr: Geweiht zum Ruhm deines Na­mens, leuchte die Kerze fort, um in dieser Nacht das Dunkel zu vertreiben. Nimm sie an als lieblich duftendes Opfer, vermähle ihr Licht mit den Lichtem am Himmel. Sie leuchte, bis der Mor­genstern erscheint, jener wahre Morgenstern, der in Ewigkeit nicht untergeht: dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, der von den Toten erstand, der den Menschen erstrahlt im österlichen Licht; der mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>. </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="color: #ff0000;"><strong>Nach diesem festlichen Lobgesang auf Gottes Schöpfung und Neuschöpfung durch die Auferstehung Seines Sohnes Jesus Christus hört die Gemeinde aufmerksam insgesamt neun Lesungen aus der Heiligen Schrift, die die Schöpfungs- und Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen von Anfang an erzählen und z.T. ausdeuten &#8211; bis hin zum Bericht des Evangelisten über das Leere Grab am Ostermorgen.</strong></span></em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><em><strong>Erste Lesung: Genesis 1,1 &#8211; 2,2</strong> Die Schöpfung</em></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><em>.</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde; die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut, und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht von der Finsternis, und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend, und es wurde Morgen: erster Tag. Dann sprach Gott: Ein Gewölbe entstehe mitten im Wasser und scheide Wasser von Wasser. Gott machte also das Gewölbe und schied das Wasser unterhalb des Gewölbes vom Wasser oberhalb des Gewölbes. So geschah es, und Gott nannte das Gewölbe Himmel. Es wurde Abend, und es wurde Morgen: zweiter Tag. Dann sprach Gott: Das Wasser unterhalb des Himmels sammle sich an einem Ort, damit das Trockene sichtbar werde. So geschah es. Das Trockene nannte Gott Land, und das angesammelte Wasser nannte er Meer. Gott sah, dass es gut war. Dann sprach Gott: Das Land lasse junges Grün wachsen, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, und von Bäumen, die auf der Erde Früchte bringen mit ihrem Samen darin. So geschah es. Das Land brachte junges Grün hervor, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, alle Arten von Bäumen, die Früchte bringen mit ihrem Samen darin. Gott sah, dass es gut war. Es wurde Abend, und es wurde Morgen: dritter Tag. Dann sprach Gott: Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen Zeichen sein und zur Bestimmung von Festzeiten, von Tagen und Jahren dienen; sie sollen Lichter am Himmelsgewölbe sein, die über die Erde hin leuchten. So geschah es. Gott machte die beiden großen Lichter, das größere, das über den Tag herrscht, das kleinere, das über die Nacht herrscht, auch die Sterne. Gott setzte die Lichter an das Himmelsgewölbe, damit sie über die Erde hin leuchten, über Tag und Nacht herrschen und das Licht von der Finsternis scheiden. Gott sah, dass es gut war. Es wurde Abend, und es wurde Morgen: vierter Tag. Dann sprach Gott: Das Wasser wimmle von lebendigen Wesen, und Vögel sollen über dem Land am Himmelsgewölbe dahinfliegen. Gott schuf alle Arten von großen Seetieren und anderen Lebewesen, von denen das Wasser wimmelt, und alle Arten von gefiederten Vögeln. Gott sah, dass es gut war. Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar, und vermehrt euch, und bevölkert das Wasser im Meer, und die Vögel sollen sich auf dem Land vermehren. Es wurde Abend, und es wurde Morgen: fünfter Tag. Dann sprach Gott: Das Land bringe alle Arten von lebendigen Wesen hervor, von Vieh, von Kriechtieren und von Tieren des Feldes. So geschah es. Gott machte alle Arten von Tieren des Feldes, alle Arten von Vieh und alle Arten von Kriechtieren auf dem Erdboden. Gott sah, dass es gut war. Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land. Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch, und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen. Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen. Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung. So geschah es. Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag. So wurden Himmel und Erde vollendet und ihr ganzes Gefüge. Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er geschaffen hatte, und er ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Planet-Erde.gif"><img class="size-full wp-image-377 aligncenter" title="Die Erde - Gottes gute Schöpfung" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Planet-Erde.gif" alt="" width="499" height="495" /></a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><strong><em><span style="color: #333333;">GEBET</span></em></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Allmächtiger Gott, du bist wunderbar in allem, was du tust. Lass deine Erlösten erkennen, dass deine Schöpfung groß ist, doch größer noch das Werk der Erlösung, die du uns in der Fülle der Zeit geschenkt hast durch den Tod des Osterlammes, unseres Herrn Jesus Christus, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><em><strong>Zweite Lesung: Genesis 22, 1-18 </strong>Das Opfer unseres Vaters Abraham</em></p>
<p><span style="font-size: xx-small; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gott stellte Abraham auf die Probe. Er sprach zu ihm: Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Gott sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Isaak, geh in das Land Morija, und bring ihn dort auf einem der Berge, den ich dir nenne, als Brandopfer dar. Frühmorgens stand Abraham auf, sattelte seinen Esel, holte seine beiden Jungknechte und seinen Sohn Isaak, spaltete Holz zum Opfer und machte sich auf den Weg zu dem Ort, den ihm Gott genannt hatte. Als Abraham am dritten Tag aufblickte, sah er den Ort von weitem. Da sagte Abraham zu seinen Jungknechten: Bleibt mit dem Esel hier! Ich will mit dem Knaben hingehen und anbeten; dann kommen wir zu euch zurück. Abraham nahm das Holz für das Brandopfer und lud es seinem Sohn Isaak auf. Er selbst nahm das Feuer und das Messer in die Hand. So gingen beide miteinander. Nach einer Weile sagte Isaak zu seinem Vater Abraham: Vater! Er antwortete: Ja, mein Sohn! Dann sagte Isaak: Hier ist Feuer und Holz. Wo aber ist das Lamm für das Brandopfer? Abraham entgegnete: Gott wird sich das Opferlamm aussuchen, mein Sohn. Und beide gingen miteinander weiter. Als sie an den Ort kamen, den ihm Gott genannt hatte, baute Abraham den Altar, schichtete das Holz auf, fesselte seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz. Schon streckte Abraham seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu: Abraham, Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Jener sprach: Streck deine Hand nicht gegen den Knaben aus, und tu ihm nichts zuleide! Denn jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest; du hast mir deinen einzigen Sohn nicht vorenthalten. Als Abraham aufschaute, sah er: Ein Widder hatte sich hinter ihm mit seinen Hörnern im Gestrüpp verfangen. Abraham ging hin, nahm den Widder und brachte ihn statt seines Sohnes als Brandopfer dar. Abraham nannte jenen Ort Jahwe-Jire &#8211; Der Herr sieht -, wie man noch heute sagt: Auf dem Berg lässt sich der Herr sehen. Der Engel des Herrn rief Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her zu und sprach: Ich habe bei mir geschworen &#8211; Spruch des Herrn: Weil du das getan hast und deinen einzigen Sohn mir nicht vorenthalten hast, will ich dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und den Sand am Meeresstrand. Deine Nachkommen sollen das Tor ihrer Feinde einnehmen. Segnen sollen sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil du auf meine Stimme gehört hast.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Abrahams-Opfer.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-381" title="Abrahams Opfer" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Abrahams-Opfer-1024x793.jpg" alt="" width="491" height="381" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>GEBET</strong></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gott, du Vater aller Gläubigen, durch deine Gnade mehrst du auf dem ganzen Erdenrund die Kinder deiner Verheißung. Durch das österliche Sakrament der Taufe erfüllst du den Eid, den du Abraham geschworen hast, und machst ihn zum Vater aller Völker. Gib allen, die du zu deinem Volk berufen hast, die Gnade, diesem Ruf zu folgen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Dritte Lesung: Exodus 14,15 &#8211; 15,1 </strong>Der Durchzug durch das Rote Meer</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als die Israeliten sahen, dass die Ägypter ihnen nachrückten, erschraken sie sehr und schrien zum Herrn. Da sprach der Herr  zu Mose: Was schreist du zu mir? Sag den Israeliten, sie sollen aufbrechen. Und du heb deinen Stab hoch, streck deine Hand über das Meer, und spalte es, damit die Israeliten auf trockenem Boden in das Meer hineinziehen können. Ich aber will das Herz der Ägypter verhärten, damit sie hinter ihnen hineinziehen. So will ich am Pharao und an seiner ganzen Streitmacht, an seinen Streitwagen und Reitern meine Herrlichkeit erweisen. Die Ägypter sollen erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich am Pharao, an seinen Streitwagen und Reitern meine Herrlichkeit erweise. Der Engel Gottes, der den Zug der Israeliten anführte, erhob sich und ging an das Ende des Zuges, und die Wolkensäule vor ihnen erhob sich und trat an das Ende. Sie kam zwischen das Lager der Ägypter und das Lager der Israeliten. Die Wolke war da und Finsternis, und Blitze erhellten die Nacht. So kamen sie die ganze Nacht einander nicht näher. Mose streckte seine Hand über das Meer aus, und der Herr trieb die ganze Nacht das Meer durch einen starken Ostwind fort. Er ließ das Meer austrocknen, und das Wasser spaltete sich. Die Israeliten zogen auf trockenem Boden ins Meer hinein, während rechts und links von ihnen das Wasser wie eine Mauer stand. Die Ägypter setzten ihnen nach; alle Pferde des Pharao, seine Streitwagen und Reiter zogen hinter ihnen ins Meer hinein. Um die Zeit der Morgenwache blickte der Herr aus der Feuer- und Wolkensäule auf das Lager der Ägypter und brachte es in Verwirrung. Er hemmte die Räder an ihren Wagen und ließ sie nur schwer vorankommen. Da sagte der Ägypter: Ich muss vor Israel fliehen; denn Jahwe kämpft auf ihrer Seite gegen Ägypten. Darauf sprach der Herr zu Mose: Streck deine Hand über das Meer, damit das Wasser zurückflutet und den Ägypter, seine Wagen und Reiter zudeckt. Mose streckte seine Hand über das Meer, und gegen Morgen flutete das Meer an seinen alten Platz zurück, während die Ägypter auf der Flucht ihm entgegenliefen. So trieb der Herr die Ägypter mitten ins Meer. Das Wasser kehrte zurück und bedeckte Wagen und Reiter, die ganze Streitmacht des Pharao, die den Israeliten ins Meer nachgezogen war. Nicht ein einziger von ihnen blieb übrig. Die Israeliten aber waren auf trockenem Boden mitten durch das Meer gezogen, während rechts und links von ihnen das Wasser wie eine Mauer stand. So rettete der Herr an jenem Tag Israel aus der Hand der Ägypter. Israel sah die Ägypter tot am Strand liegen. Als Israel sah, dass der Herr mit mächtiger Hand an den Ägyptern gehandelt hatte, fürchtete das Volk den Herrn. Sie glaubten an den Herrn und an Mose, seinen Knecht. Damals sang Mose mit den Israeliten dem Herrn dieses Lied; sie sagten: Ich singe dem Herrn ein Lied, denn er ist hoch und erhaben. Rosse und Wagen warf er ins Meer.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Bridgman-Pharaos-Heer-scheitert-am-Roten-Meer.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-384" title="Pharaos Heer scheitert am Roten Meer" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Bridgman-Pharaos-Heer-scheitert-am-Roten-Meer.jpg" alt="" width="540" height="301" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;">GEBET</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gott, </strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>deine uralten Wunder </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>leuchten noch in unseren Tagen. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Was einst dein mächtiger Arm </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>an einem Volk getan hat, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>das tust du jetzt an allen Völkern: </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Einst hast du Israel </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>aus der Knechtschaft des Pharao befreit </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>und durch die Fluten des Roten Meeres geführt; </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>nun aber führst du alle Völker </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>durch das Wasser der Taufe zur Freiheit. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Gib, dass alle Menschen Kinder Abrahams werden </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>und zur Würde des auserwählten Volkes gelangen. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Vierte Lesung: Jesaja 54, 5-14</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong> </strong><em>Mit ewiger Huld habe ich Erbarmen mir dir, spricht der Erlöser, der Herr.</em></em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><em>.</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Jerusalem, dein Schöpfer ist dein Gemahl, „Herr der Heere“ ist sein Name. Der Heilige Israels ist dein Erlöser, „Gott der ganzen Erde“ wird er genannt.<span style="font-size: xx-small;"> </span></strong><strong><span style="font-size: 11.6667px;">Ja, der Herr hat dich gerufen als verlassene, bekümmerte Frau. Kann man denn die Frau verstoßen, die man in der Jugend geliebt hat?, spricht dein Gott.</span><span style="font-size: xx-small;"> </span></strong><strong><span style="font-size: 11.6667px;">Nur für eine kleine Weile habe ich dich verlassen, doch mit großem Erbarmen hole ich dich heim.</span><span style="font-size: xx-small;"> </span></strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Einen Augenblick nur verbarg ich vor dir mein Gesicht in aufwallendem Zorn; aber mit ewiger Huld habe ich Erbarmen mit dir, spricht dein Erlöser, der Herr. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Wie in den Tagen Noachs soll es für mich sein: So wie ich damals schwor, dass die Flut Noachs die Erde nie mehr überschwemmen wird, so schwöre ich jetzt, dir nie mehr zu zürnen und dich nie mehr zu schelten. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Auch wenn die Berge von ihrem Platz weichen und die Hügel zu wanken beginnen &#8211; meine Huld wird nie von dir weichen und der Bund meines Friedens nicht wanken, spricht der Herr, der Erbarmen hat mit dir. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Du Ärmste, vom Sturm Gepeitschte, die ohne Trost ist, sieh her: Ich selbst lege dir ein Fundament aus Malachit und Grundmauern aus Saphir. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Aus Rubinen mache ich deine Zinnen, aus Beryll deine Tore und alle deine Mauern aus kostbaren Steinen. </strong></span><strong><span style="font-size: 11.6667px;">Alle deine Söhne werden Jünger des Herrn sein, und groß ist der Friede deiner Söhne. </span></strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Du wirst auf Gerechtigkeit gegründet sein. Du bist fern von Bedrängnis, denn du brauchst dich nicht mehr zu fürchten, und bist fern von Schrecken; er kommt an dich nicht heran.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>GEBET</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Allmächtiger, ewiger Gott, </strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>verherrliche deinen Namen. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Gewähre, was du den Vätern </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>um ihres Glaubens willen versprochen hast, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>und mehre durch die Taufe die Zahl deiner Kinder. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Lass deine Kirche erfahren, dass sich erfüllt, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>was die Heiligen des Alten Bundes gläubig erhofft haben. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fünfte Lesung: Jesaja 55, 1-11 </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Kommt zu mir, dann werdet ihr leben. Ich will einen ewigen Bund mit euch schlie</em><em>ßen</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>So spricht der Herr:<span style="font-size: xx-small;"> </span></strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Auf, ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser! Auch wer kein Geld hat, soll kommen. Kauft Getreide, und esst, kommt und kauft ohne Geld, kauft Wein und Milch ohne Bezahlung! </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, und mit dem Lohn eurer Mühen, was euch nicht satt macht? Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen und könnt euch laben an fetten Speisen. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Neigt euer Ohr mir zu, und kommt zu mir, hört, dann werdet ihr leben. Ich will einen ewigen Bund mit euch schließen gemäß der beständigen Huld, die ich David erwies. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Seht her: Ich habe ihn zum Zeugen für die Völker gemacht, zum Fürsten und Gebieter der Nationen. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Völker, die du nicht kennst, wirst du rufen; Völker, die dich nicht kennen, eilen zu dir, um des Herrn, deines Gottes, des Heiligen Israels willen, weil er dich herrlich gemacht hat. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt, ruft ihn an, solange er nahe ist. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pläne. Er kehre um zum Herrn, damit er Erbarmen hat mit ihm, und zu unserem Gott; denn er ist groß im Verzeihen. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege &#8211; Spruch des Herrn. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe. </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>GEBET</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Allmächtiger, ewiger Gott, </strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>du einzige Hoffnung der Welt, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>durch die Propheten hast du die Heilsereignisse angekündigt, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>die sich in unseren Tagen erfüllen. E</strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>rwecke du selbst in uns das Verlangen, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>dir immer treuer zu dienen; </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>denn niemand macht Fortschritte im Guten, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>wenn ihn nicht deine Gnade führt. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><em><span style="font-size: 11.6667px; color: #000000;"><strong>Sechste Lesung: <strong>Baruch 3, 9-15.32 &#8211; 4, 4 </strong></strong><em>Geh deinen Weg im Licht der Weisheit Gottes</em></span></em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Höre, Israel, die Gebote des Lebens; merkt auf, um Einsicht zu erlangen. </strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Warum, Israel, warum lebst du im Gebiet der Feinde, siechst dahin in einem fremden Land, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>bist unrein geworden, den Toten gleich, wurdest zu den Abgeschiedenen gezählt? </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Du hast den Quell der Weisheit verlassen. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Wärest du auf Gottes Weg gegangen, du wohntest in Frieden für immer. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Nun lerne, wo die Einsicht ist, wo Kraft und wo Klugheit, dann erkennst du zugleich, wo langes Leben und Lebensglück, wo Licht für die Augen und Frieden zu finden sind. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Wer hat je den Ort der Weisheit gefunden? Wer ist zu ihren Schatzkammern vorgedrungen? </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Doch der Allwissende kennt sie; er hat sie in seiner Einsicht entdeckt. Er hat ja die Erde für immer gegründet, er hat sie mit Tieren bevölkert. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Er entsendet das Licht, und es eilt dahin; er ruft es zurück, und zitternd gehorcht es ihm. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Froh leuchten die Sterne auf ihren Posten. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Ruft er sie, so antworten sie: Hier sind wir. Sie leuchten mit Freude für ihren Schöpfer. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Das ist unser Gott; kein anderer gilt neben ihm. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Er hat den Weg der Weisheit ganz erkundet und hat sie Jakob, seinem Diener, verliehen, Israel, seinem Liebling. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Dann erschien sie auf der Erde und hielt sich unter den Menschen auf. S</strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>ie ist das Buch der Gebote Gottes, das Gesetz, das ewig besteht. Alle, die an ihr festhalten, finden das Leben; doch alle, die sie verlassen, verfallen dem Tod. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Kehr um, Jakob, ergreif sie! Geh deinen Weg im Glanz ihres Lichtes! </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Überlass deinen Ruhm keinem andern, dein Vorrecht keinem fremden Volk! G</strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>lücklich sind wir, das Volk Israel; denn wir wissen, was Gott gefällt.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12px;"><strong>GEBET</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gott, unser Vater, </strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>du mehrst die Zahl deiner Kinder </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>und rufst aus allen Völkern </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Menschen in deine Kirche. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Beschütze gütig die Täuflinge, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>damit sie den Quell der Weisheit niemals verlassen </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>und auf deinen Wegen gehen. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12px; color: #000000;"><strong>Siebte Lesung: <strong>Ezechiel 36, 16-17a.18-28</strong></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12px; color: #000000;"><em>Ich gieße reines Wasser über euch aus und schenke euch ein neues Herz</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12px; color: #ffffff;"><em>.</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Wort des Herrn erging an mich: </strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Hör zu, Menschensohn! Als Israel in seinem Land wohnte, machten sie das Land durch ihr Verhalten und ihre Taten unrein. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Da goss ich meinen Zorn über sie aus, weil sie Blut vergossen im Land und das Land mit ihren Götzen befleckten. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Ich zerstreute sie unter die Völker; in alle Länder wurden sie vertrieben. Nach ihrem Verhalten und nach ihren Taten habe ich sie gerichtet. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Als sie aber zu den Völkern kamen, entweihten sie überall, wohin sie kamen, meinen heiligen Namen; denn man sagte von ihnen: Das ist das Volk Jahwes, und doch mussten sie sein Land verlassen. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Da tat mir mein heiliger Name leid, den das Haus Israel bei den Völkern entweihte, wohin es auch kam. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Darum sag zum Haus Israel: So spricht Gott, der Herr: Nicht euretwegen handle ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr bei den Völkern entweiht habt, wohin ihr auch gekommen seid. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Meinen großen, bei den Völkern entweihten Namen, den ihr mitten unter ihnen entweiht habt, werde ich wieder heiligen. Und die Völker &#8211; Spruch Gottes, des Herrn &#8211; werden erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich mich an euch vor ihren Augen als heilig erweise. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Ich hole euch heraus aus den Völkern, ich sammle euch aus allen Ländern und bringe euch in euer Land. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Götzen. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Gebote achtet und sie erfüllt. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Dann werdet ihr in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gab. Ihr werdet mein Volk sein, und ich werde euer Gott sein. </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>GEBET</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gott, </strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>du unwandelbare Kraft, du ewiges Licht, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>schau gütig auf deine Kirche </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>und wirke durch sie das Heil der Menschen. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>So erfahre die Welt, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>was du von Ewigkeit her bestimmt hast: </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Was alt ist, wird neu, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>was dunkel ist, wird licht, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>was tot war, steht auf zum Leben, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>und alles wird wieder heil in dem, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>der der Ursprung von allem ist, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>in unserem Herrn Jesus Christus, </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>EPISTEL: Römerbrief 6, 3-11</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Brüder! </strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, sind auf seinen Tod getauft worden. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sind in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereinigt sein. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde und wir nicht Sklaven der Sünde bleiben. </strong></span><strong><span style="font-size: 11.6667px;">Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde.</span><span style="font-size: xx-small;"> </span></strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Denn durch sein Sterben ist er ein für alle Mal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>So sollt auch ihr euch als Menschen begreifen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus. </strong></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bibelblog.klosterstudio.de/?feed=rss2&#038;p=303</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die österlichen Tage der Erlösung</title>
		<link>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=221</link>
		<comments>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=221#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 23:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Ohagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[BibelBlog im KlosterStudio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=221</guid>
		<description><![CDATA[Gründonnerstag oder Hoher Donnerstag . Am Gründonnerstag, dem Tag vor dem Beginn der großen Osterfeier, werden am Vormittag in den Bischofskirchen die heiligen Öle geweiht: der Chrisam für die Salbung nach der Taufe, für die Firmung, die Weihe des Bischofs und des Priesters, auch für die Weihe von Kirchen und Altären; das Katechumenenöl für die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #420042;">Gründonnerstag</span></h2>
<p>oder<strong> Hoher Donnerstag</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Am Gründonnerstag, dem Tag vor dem Beginn der großen Osterfeier, werden am Vormittag in den Bischofskirchen die heiligen Öle geweiht: der Chrisam für die Salbung nach der Taufe, für die Firmung, die Weihe des Bischofs und des Priesters, auch für die Weihe von Kirchen und Altären; das Katechumenenöl für die Salbung vor der Taufe; das Krankenöl für das Sakrament der Krankensalbung.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wegen seiner wohl tuenden Wirkungen ist das Öl in der Heiligen Schrift Sinnbild für Gesundheit, Freude, Kraft des Geistes, Glück des Friedens (z. B. Ps 45,8; 23,5; 104,15; Jes 61,3). Gesalbt wurden im Alten Bund vor allem die Könige und die Priester. „Der Gesalbte“ (= Christus) ist dann auch ein Titel des erwarteten Retters der End­zeit. Jesus hat die Worte „Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt“ (Jes 61,1-2: 1. Lesung dieser Messe) auf sich bezogen, als er in der Synagoge von Nazaret die Stelle aus Jesaja vorlas (Lk 4,16-21: Evangelium). Die Jünger Jesu haben von ihrem Herrn nicht nur den Namen „Christen“ (=Gesalbte), sondern auch die Salbung des Geistes (vgl. 2 Kor 1,21-22; Joh 2,20.27); sie haben den Geist Christi empfangen und haben Anteil an seinem königlichen Priestertum (vgl. Offb 1,5-8: 2. Lesung). Zum Zeichen der Einheit aller Diözesanpriester sollen Priester aus allen Regionen des Bistums mit dem Bischof gemeinsam diese Messe feiern.</em></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Ölgefäß-Cat.bea_.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-282" title="Ölgefäß Cat.bea" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Ölgefäß-Cat.bea_.jpg" alt="" width="400" height="439" /></a></strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong> </strong></span><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</span>Ölgefäß zur Salbung mit Chrisam</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<h3><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #ff0000;"><strong>CHRISAM-MESSE </strong></span></span></h3>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong> </strong></span>(am Vormittag in den Kathedralkirchen der einzelnen Bistümer)</p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Erste Lesung: Jesaja <strong>61, 1-3a.6a.8b-9</strong></strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe und alle heile, deren Herz zerbrochen ist, damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Gefesselten die Befreiung, damit ich ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe, einen Tag der Vergeltung unseres Gottes, damit ich alle Trauernden tröste, die Trauernden Zions erfreue, ihnen Schmuck bringe anstelle von Schmutz, Freudenöl statt Trauergewand, Jubel statt der Verzweiflung. Ihr alle aber werdet „Priester des Herrn“ genannt, man sagt zu euch „Diener unseres Gottes“. Ich bin treu und gebe ihnen den Lohn, ich schließe mit ihnen einen ewigen Bund. Ihre Nachkommen werden bei allen Nationen bekannt sein und ihre Kinder in allen Völkern. Jeder, der sie sieht, wird erkennen: Das sind die Nachkommen, die der Herr gesegnet hat.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><em><strong>Antwortpsalm: Psalm 89</strong></em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">20b</span> Einst hast du in einer Vision zu deinen Frommen gesprochen:</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">21</span> „Ich habe David, meinen Knecht, </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;.-</span>gefunden und ihn mit meinem heiligen Öl ihn gesalbt.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">22 </span> Beständig wird meine Hand ihn halten und mein Arm ihn stärken.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">25</span> Meine Treue und meine Huld begleiten ihn, </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;-</span>und in meinem Namen erhebt er sein Haupt.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">27</span> Er wird zu mir rufen: ‚Mein Vater bist du, mein Gott, der Fels meines Heils!‘“</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><em><strong>Zweite Lesung: Offenbarung des Johannes 1, 5-8</strong></em></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><em><strong>.</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gnade sei mit euch und Friede von Jesus Christus; er ist der treue Zeuge, der Erstgeborene der Toten, der Herrscher über die Könige der Erde. Er liebt uns und hat uns von unseren Sünden erlöst durch sein Blut; er hat uns zu Königen gemacht und zu Priestern vor Gott, seinem Vater. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. Amen. Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch alle, die ihn durchbohrt haben; und alle Völker der Erde werden seinetwegen jammern und klagen. Ja, amen. Ich bin das Alpha und das Omega, spricht Gott, der Herr, der ist und der war und der kommt, der Herrscher über die ganze Schöpfung.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/bibel-bilder-christlicher-glauben-09-jesus-christus-als-herrscher-der-welt-weltapfel.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-284" title="Jesus christus als Herrscher der Welt mit Weltapfel" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/bibel-bilder-christlicher-glauben-09-jesus-christus-als-herrscher-der-welt-weltapfel.jpg" alt="" width="490" height="347" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong><span style="font-size: 11.6667px;">.</span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong><span style="font-size: 11.6667px;">.</span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong><span style="font-size: 11.6667px;">Evangelium: Lukas 4, 16-21</span></strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong><span style="font-size: 11.6667px;">.</span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Jesus kam nach Nazaret, wo er aufgewachsen war, und ging, wie gewohnt, am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um aus der Schrift vorzulesen, reichte man ihm das Buch des Propheten Jesaja. Er schlug das Buch auf und fand die Stelle, wo es heißt: Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe. Dann schloss er das Buch, gab es dem Synagogendiener und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Da begann er, ihnen darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/12673-triumph-of-christ-with-angels-and-c-bernardino-lanino.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-239" title="Der Triumph Christi, des von Gott gesalbten Hohenpriesters" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/12673-triumph-of-christ-with-angels-and-c-bernardino-lanino-1024x656.jpg" alt="" width="491" height="315" /></a></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<h3><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #ff0000;"><strong>MESSE VOM LETZTEN ABENDMAHL</strong></span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>.</strong></span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>.</strong></span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="color: #000000;"><strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Erste Lesung: Exodus <strong>2, 1-8.11-14 </strong></strong></span></strong></span></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="color: #000000;"><strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong><strong> </strong></strong></span></strong><span style="font-size: 11.6667px;">(Die Feier des Paschamahls als Gedächtnis der Erlösung Israels am Roten Meer)</span></span></em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><em><span style="font-size: 11.6667px;">.</span></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Herr sprach zu Mose und Aaron in Ägypten: Dieser Monat soll die Reihe eurer Monate eröffnen, er soll euch als der Erste unter den Monaten des Jahres gelten. Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am Zehnten dieses Monats soll jeder ein Lamm für seine Familie holen, ein Lamm für jedes Haus. Ist die Hausgemeinschaft für ein Lamm zu klein, so nehme er es zusammen mit dem Nachbarn, der seinem Haus am nächsten wohnt, nach der Anzahl der Personen. Bei der Aufteilung des Lammes müsst ihr berücksichtigen, wie viel der Einzelne essen kann. Nur ein fehlerfreies, männliches, einjähriges Lamm darf es sein, das Junge eines Schafes oder einer Ziege müsst ihr nehmen. Ihr sollt es bis zum vierzehnten Tag dieses Monats aufbewahren. Gegen Abend soll die ganze versammelte Gemeinde Israel die Lämmer schlachten. Man nehme etwas von dem Blut und bestreiche damit die beiden Türpfosten und den Türsturz an den Häusern, in denen man das Lamm essen will. Noch in der gleichen Nacht soll man das Fleisch essen. Über dem Feuer gebraten und zusammen mit ungesäuertem Brot und Bitterkräutern soll man es essen. So aber sollt ihr es essen: eure Hüften gegürtet, Schuhe an den Füßen, den Stab in der Hand. Esst es hastig! Es ist die Paschafeier für den Herrn. In dieser Nacht gehe ich durch Ägypten und erschlage in Ägypten jeden Erstgeborenen bei Mensch und Vieh. Über alle Götter Ägyptens halte ich Gericht, ich, der Herr. Das Blut an den Häusern, in denen ihr wohnt, soll ein Zeichen zu eurem Schutz sein. Wenn ich das Blut sehe, werde ich an euch vorübergehen, und das vernichtende Unheil wird euch nicht treffen, wenn ich in Ägypten dreinschlage. Diesen Tag sollt ihr als Gedenktag begehen. Feiert ihn als Fest zur Ehre des Herrn! Für die kommenden Generationen macht euch diese Feier zur festen Regel!</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Antwortpsalm: Psalm 116: Dank für Rettung aus Todesnot</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ff0000;">12</span> Wie kann ich dem Herrn all das vergelten, was er mir Gutes getan hat?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">13</span><span style="color: #ff0000;"> </span> Ich will den Kelch des Heils erheben und anrufen den Namen des Herrn.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">15</span><span style="color: #ff0000;"> </span> Kostbar ist in den Augen des Herrn das Sterben seiner Frommen.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">16</span> Ach Herr, ich bin dein Knecht, dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;-</span>Du hast meine Fesseln gelöst.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">17</span> Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen und anrufen den Namen des Herrn.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">18</span> Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen offen vor seinem ganzen Volk.</strong></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><em><strong>Zweite Lesung: 1. Korintherbrief 11, 23-26</strong></em></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Evangelium: Johannes 13, 1-15: Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><em><strong>.</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Es war vor dem Paschafest. Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hinüber zu gehen. Da er die Seinen, die in der Welt waren, liebte, erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung. Es fand ein Mahl statt, und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn zu verraten und auszuliefern. Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte, stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war. Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die Füße waschen? Jesus antwortete ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch später wirst du es begreifen. Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus erwiderte ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir.  Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt. Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die Füße zu waschen. Auch ihr seid rein, aber nicht alle. Er wusste nämlich, wer ihn verraten würde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein. Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe? Ihr sagt zu mir Meister und Herr, und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.</strong></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Jesu-Fusswaschung-der-Jünger-im-Johannesevangelium-.jpg"><img class="size-full wp-image-235 aligncenter" title="Jesu Fusswaschung der Jünger im Johannesevangelium" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Jesu-Fusswaschung-der-Jünger-im-Johannesevangelium-.jpg" alt="" width="500" height="448" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><em><strong>In manchen Gemeinschaften folgt die liturgische Feier der</strong></em></p>
<h3>FUSSWASCHUNG</h3>
<p>Sie kann mit Gesängen begleitet werden, während der Priester einem ausgewählten Kreis (oder allen) die Füße wäscht.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="50%" height="23"><strong><span style="color: #ff0000;">Antiphon 1</span></strong></td>
<td width="50%"><strong><span style="color: #ff0000;">Vgl. Joh 13, 4.5.15</span></strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Jesus stand vom Mahl auf, goss Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen: Dies Beispiel hat er ihnen gegeben.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="50%" height="23"><span style="color: #ff0000;"><strong>Antiphon 2</strong></span></td>
<td width="50%"><span style="color: #ff0000;"><strong>Joh 13, 6.7.8</strong></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Herr, du willst mir die Füße waschen? Jesus antwortete: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keine Gemeinschaft mir. V Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser: R Herr, du willst mir die Füße waschen? V Was ich tue, verstehst du jetzt nicht, du wirst es aber später erkennen. R Herr, du willst mir die Füße waschen?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="50%" height="23"><span style="color: #ff0000;"><strong>Antiphon 3</strong></span></td>
<td width="50%"><span style="color: #ff0000;"><strong>Vgl. Joh 13, 14</strong></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Wenn ich, euer Meister und Herr, euch die Füße gewaschen  habe, müsst auch ihr einander die Füße waschen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="50%" height="23"><span style="color: #ff0000;"><strong>Antiphon 4</strong></span></td>
<td width="50%"><span style="color: #ff0000;"><strong>Joh 13, 35</strong></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe habt zueinander. V Jesus sagte zu seinen Jüngern: R Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe habt zueinander.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="50%" height="23"><span style="color: #ff0000;"><strong>Antiphon 5</strong></span></td>
<td width="50%"><span style="color: #ff0000;"><strong>Joh 13, 34</strong></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Ein neues Gebot gebe ich euch: <strong>„</strong>Liebt einander!<strong>“</strong> Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="50%" height="23"><span style="color: #ff0000;"><strong>Antiphon 6</strong></span></td>
<td width="50%"><span style="color: #ff0000;"><strong>1 Kor 13, 13</strong></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>In euch sollen bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei: am größten unter ihnen ist die Liebe. V Jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei: am größten unter ihnen ist die Liebe. R In euch sollen bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei: am größten unter ihnen ist die Liebe.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Zur Bereitung der Gaben:</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/014-Szenenbild_01-Jesus-Abendmahl.jpg"><img class="size-full wp-image-247 aligncenter" title="Jesus Abendmahl - Segensgebet" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/014-Szenenbild_01-Jesus-Abendmahl.jpg" alt="" width="490" height="326" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wo Güte und Liebe, da wohnet Gott.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Christi Liebe hat uns geeint, lasst uns frohlocken und jubeln in ihm! Fürchten und lieben wollen wir den lebendigen Gott und einander lieben aus lauterem Herzen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Da wir allesamt eines geworden, hüten wir uns, getrennt zu werden im Geiste! Es fliehe der Streit, böser Hader ent­weiche: in unserer Mitte wohne der Herr.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3. Christus spricht zu den Seinen: Wo zwei oder drei in mei­nem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4. So lasst uns Gott anhangen aus ganzer Seele, und nichts soll stehen vor seiner Liebe. Lasst uns in Gott dem Nächsten gut sein wie uns selbst und Gottes wegen lieben auch den Feind.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>5. Mit den Heiligen wollen wir schauen dein Antlitz, Christus, dereinst in der Herrlichkeit. O, welch unermessliche Freude durch die grenzenlose Weite der Ewigkeit. Amen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Feierlicher Gebets- und Lobpreistexte in der Präfation und Lobpreis der Eucharistie:</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><em>.</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, heiliger Vater, allmächtiger, ewiger Gott, immer und überall zu danken durch unseren Herrn Jesus Christus. Als der wahre und ewige Hohepriester hat er die Feier eines immer währenden Opfers gestiftet. Er hat sich selbst als Opfergabe dargebracht für das Heil der Welt und uns geboten, dass auch wir diese Gabe darbringen zu seinem Gedächtnis. Er stärkt uns, wenn wir seinen Leib empfangen, den er für uns geopfert hat. Er heiligt uns, wenn wir sein Blut trinken, das er für uns vergossen hat.</strong></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/agnus-dei_.jpg"><img class="size-large wp-image-250 alignleft" title="Agnus Dei - Lamm Gottes" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/agnus-dei_-1024x611.jpg" alt="" width="516" height="308" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Das Geheimnis lasst uns künden, / das uns Gott im Zeichen bot: / Jesu Leib für unsre Sünden / hingegeben in den Tod. / Jesu Blut, in dem wir finden / Heil und Rettung aus der Not.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Von Maria uns geboren, / ward Gott Sohn uns Menschen gleich, / kam zu suchen, was verloren, / sprach das Wort vom Himmelreich, / hat den Seinen zu geschworen: / Allezeit bin ich bei euch.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3. Auf geheimnisvolle Weise / macht er dies Versprechen wahr: / als er in der Jünger Kreise / bei dem Osterlamme war, / gab in Brot und Wein zur Speise / sich der Herr den Seinen dar.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4. Gottes Wort, ins Fleisch gekommen, / wandelt durch sein Wort den Wein / und das Brot zum Mahl der Frommen, / lädt auch die Verlornen ein. / Der Verstand verstummt beklommen, / nur das Herz begreift‘s allein.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>5. Gott ist nah in diesem Zeichen: / Kniet hin und betet an! / Das Gesetz der Furcht muss weichen, / da der neue Bund begann: / Mahl der Liebe ohnegleichen: / nehmt im Glauben teil daran.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>6. Gott, dem Vater, und dem Sohne / singe Lob, du Christenheit. / Auch dem Geist auf gleichem Throne / sei der Lobgesang geweiht. / Bringet Gott im Jubeltone / Ehre, Ruhm und Herrlichkeit. Amen.</strong></p>
<p><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Jesus-Christ-Widescreen-Wallpapers-08.bea_.jpg"><img class="size-large wp-image-254 alignleft" title="Das Abendmahl Jesu mit den Jüngern als Stiftung der Eucharistie" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Jesus-Christ-Widescreen-Wallpapers-08.bea_-1024x640.jpg" alt="" width="491" height="307" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>Karfreitag</strong></span></h2>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><em><strong>Erste Lesung: Jesaja <strong>52, 13 &#8211; 53, 12</strong></strong> (Viertes Lied vom Gottesknecht)</em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Seht, mein Knecht hat Erfolg, er wird groß sein und hoch erhaben. Viele haben sich über ihn entsetzt, so entstellt sah er aus, nicht mehr wie ein Mensch, seine Gestalt war nicht mehr die eines Menschen. Jetzt aber setzt er viele Völker in Staunen, Könige müssen vor ihm verstummen. Denn was man ihnen noch nie erzählt hat, das sehen sie nun; was sie niemals hörten, das erfahren sie jetzt. Wer hat unserer Kunde geglaubt? Der Arm des Herrn &#8211; wem wurde er offenbar? Vor seinen Augen wuchs er auf wie ein junger Spross, wie ein Wurzeltrieb aus trockenem Boden. Er hatte keine schöne und edle Gestalt, so dass wir ihn anschauen mochten. Er sah nicht so aus, dass wir Gefallen fanden an ihm. Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden, ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut. Wie einer, vor dem man das Gesicht verhüllt, war er verachtet; wir schätzten ihn nicht. Aber er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir meinten, er sei von Gott geschlagen, von ihm getroffen und gebeugt. Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, wegen unserer Sünden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm, durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir hatten uns alle verirrt wie Schafe, jeder ging für sich seinen Weg. Doch der Herr lud auf ihn die Schuld von uns allen. Er wurde misshandelt und niedergedrückt, aber er tat seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Schaf angesichts seiner Scherer, so tat auch er seinen Mund nicht auf. Durch Haft und Gericht wurde er dahingerafft, doch wen kümmerte sein Geschick? Er wurde vom Land der Lebenden abgeschnitten und wegen der Verbrechen seines Volkes zu Tode getroffen. Bei den Ruchlosen gab man ihm sein Grab, bei den Verbrechern seine Ruhestätte, obwohl er kein Unrecht getan hat und kein trügerisches Wort in seinem Mund war. Doch der Herr fand Gefallen an seinem zerschlagenen (Knecht), er rettete den, der sein Leben als Sühneopfer hingab. Er wird Nachkommen sehen und lange leben. Der Plan des Herrn wird durch ihn gelingen. Nachdem er so vieles ertrug, erblickt er das Licht. Er sättigt sich an Erkenntnis. Mein Knecht, der gerechte, macht die vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich. Deshalb gebe ich ihm seinen Anteil unter den Großen, und mit den Mächtigen teilt er die Beute, weil er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Verbrecher rechnen ließ. Denn er trug die Sünden von vielen und trat für die Schuldigen ein.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong> </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/intro_jesus_portraet_g2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-273" title="Jesus, der Schmerzensmann" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/intro_jesus_portraet_g2.jpg" alt="" width="326" height="450" /></a></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="color: #000000;"><strong>Antwortpsalm: Psalm 31</strong></span></em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff0000;"><strong>2 </strong></span><strong>Bei dir, Herr, suche ich Zuflucht, lass mich nie zugrunde gehen;</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">.-</span>in deiner Gerechtigkeit rette mich!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">6</span> In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">.-</span>du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott. </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">12</span></strong> <strong>Zum Spott geworden bin ich all meinen Feinden,</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">..-.</span>ein Hohn den Nachbarn, ein Schrecken den Freunden;</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">..-.</span>wer mich auf der Straße sieht, flieht vor mir.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">13</span></strong> <strong>Dem Gedächtnis bin ich entschwunden wie ein Toter,</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;"> <strong>..-.</strong></span>bin geworden wie ein zerbrochenes Gefäß</strong><strong>.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">15</span></strong> <strong>Ich aber, Herr, ich vertrau</strong><strong>‘</strong><strong> auf dich,</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;"> <strong>..-.</strong></span>ich sage: „Du bist mein Gott.“</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">16</span></strong> <strong>In deiner Hand liegt mein Geschick:</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;"> <strong>..-.</strong></span>entreiß mich der Hand meiner Feinde und Verfolger.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">17</span></strong> <strong>Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht,</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;"> <strong>..-.</strong></span>hilf mir in deiner Güte !</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">25</span></strong> <strong>Euer Herz sei Stark und unverzagt,</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;"> <strong>..-.</strong></span>ihr alle, die ihr wartet auf den Herrn.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Zweite Lesung: <span style="color: #000000;"><strong>Hebräerbrief 4, 14-16; 5, 7-9</strong></span></strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an dem Bekenntnis festhalten. Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat. Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit. Als er auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden. Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden den Gehorsam gelernt; zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/pantokrator-cefalu.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-276" title="Pantokrator Jesus Christus" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/pantokrator-cefalu-1024x885.jpg" alt="" width="430" height="372" /></a><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong><strong>.</strong></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #000000;"><strong>Evangelium:</strong></span></strong></p>
<h3><span style="color: #000000;"><strong>Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus</strong></span></h3>
<h3><span style="color: #000000;"><strong> nach Johannes (Joh <strong>18, 1 &#8211; 19, 42)</strong></strong></span></h3>
<p>Rollenverteilung: <strong><span style="color: #000000;">Erzähler(in)</span>, <span style="color: #ff0000;">Worte Jesu</span>, <span style="color: #008000;">Worte sonstiger Personen</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>D</strong><strong>ie Verh</strong><strong>a</strong><strong>ftung</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Jesus ging mit seinen Jüngern hinaus, auf die andere Seite des Baches Kidron. Dort war ein Garten; in den ging er mit seinen Jüngern hinein. Auch Judas, der Verräter, der ihn auslieferte, kannte den Ort, weil Jesus dort oft mit seinen Jüngern zusammengekommen war. Judas holte die Soldaten und die Gerichtsdiener der Hohenpriester und der Pharisäer, und sie kamen dorthin mit Fackeln, Laternen und Waffen. Jesus, der alles wusste, was mit ihm geschehen sollte, ging hinaus und fragte sie: <span style="color: #ff0000;">Wen sucht ihr?</span> Sie antworteten ihm: <span style="color: #008000;">Jesus von Nazaret. </span>Er sagte zu ihnen: <span style="color: #ff0000;">Ich bin es.</span> Auch Judas, der Verräter, stand bei ihnen. Als er zu ihnen sagte: Ich bin es!, wichen sie zurück und stürzten zu Boden. Er fragte sie noch einmal: <span style="color: #ff0000;">Wen sucht ihr?</span> Sie sagten: <span style="color: #008000;">Jesus von Nazaret. </span>Jesus antwortete: <span style="color: #ff0000;">Ich habe euch gesagt, dass ich es bin. Wenn ihr mich sucht, dann lasst diese gehen!</span> So sollte sich das Wort erfüllen, das er gesagt hatte: Ich habe keinen von denen verloren, die du mir gegeben hast. Simon Petrus aber, der ein Schwert bei sich hatte, zog es, schlug nach dem Diener des Hohenpriesters und hieb ihm das rechte Ohr ab; der Diener hieß Malchus. Da sagte Jesus zu Petrus: <span style="color: #ff0000;">Steck das Schwert in die Scheide! Der Kelch, den mir der Vater gegeben hat &#8211; soll ich ihn nicht trinken?</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #808080;"><strong>Da</strong><strong>s Verhör vor Hannas und die Verleugnung durch Petrus</strong></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Soldaten, ihre Befehlshaber und die Gerichtsdiener der Juden nahmen Jesus fest, fesselten ihn und führten ihn zuerst zu Hannas; er war nämlich der Schwiegervater des Kajaphas, der in jenem Jahr Hoherpriester war. Kajaphas aber war es, der den Juden den Rat gegeben hatte: <span style="color: #008000;">Es ist besser, dass ein einziger Mensch für das Volk stirbt.</span> Simon Petrus und ein anderer Jünger folgten Jesus. Dieser Jünger war mit dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesus in den Hof des hohepriesterlichen Palastes. Petrus aber blieb draußen am Tor stehen. Da kam der andere Jünger, der Bekannte des Hohenpriesters, heraus; er sprach mit der Pförtnerin und führte Petrus hinein. Da sagte die Pförtnerin zu Petrus: <span style="color: #008000;">Bist du nicht auch einer von den Jüngern dieses Menschen?</span> Er antwortete: <span style="color: #008000;">Nein.</span> Die Diener und die Knechte hatten sich ein Kohlenfeuer angezündet und standen dabei, um sich zu wärmen; denn es war kalt. Auch Petrus stand bei ihnen und wärmte sich. Der Hohepriester befragte Jesus über seine Jünger und über seine Lehre. Jesus antwortete ihm: <span style="color: #ff0000;">Ich habe offen vor aller Welt gesprochen. Ich habe immer in der Synagoge und im Tempel gelehrt, wo alle Juden zusammenkommen. Nichts habe ich im Geheimen gesprochen.Warum fragst du mich? Frag doch die, die mich gehört haben, was ich zu ihnen gesagt habe; sie wissen, was ich geredet habe. </span>Auf diese Antwort hin schlug einer von den Knechten, der dabeistand, Jesus ins Gesicht und sagte: <span style="color: #008000;">Redest du so mit dem Hohenpriester?</span> Jesus entgegnete ihm: <span style="color: #ff0000;">Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weise es nach; wenn es aber recht war, warum schlägst du mich?</span> Danach schickte ihn Hannas gefesselt zum Hohenpriester Kajaphas. Simon Petrus aber stand am Feuer und wärmte sich. Sie sagten zu ihm: <span style="color: #008000;">Bist nicht auch du einer von seinen Jüngern?</span> Er leugnete und sagte: <span style="color: #008000;">Nein.</span> Einer von den Dienern des Hohenpriesters, ein Verwandter dessen, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte, sagte: <span style="color: #008000;">Habe ich dich nicht im Garten bei ihm gesehen? </span>Wieder leugnete Petrus, und gleich darauf krähte ein Hahn.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>D</strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>as Verhör und die Verurteilung durch Pilatus</strong></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Von Kajaphas brachten sie Jesus zum Prätorium; es war früh am Morgen. Sie selbst gingen nicht in das Gebäude hinein, um nicht unrein zu werden, sondern das Paschalamm essen zu können. Deshalb kam Pilatus zu ihnen heraus und fragte: <span style="color: #008000;">Welche Anklage erhebt ihr gegen diesen Menschen?</span> Sie antworteten ihm: <span style="color: #008000;">Wenn er kein Übeltäter wäre, hätten wir ihn dir nicht ausgeliefert.</span> Pilatus sagte zu ihnen: <span style="color: #008000;">Nehmt ihr ihn doch, und richtet ihn nach eurem Gesetz!</span> Die Juden antworteten ihm: <span style="color: #008000;">Uns ist es nicht gestattet, jemand hinzurichten.</span> So sollte sich das Wort Jesu erfüllen, mit dem er angedeutet hatte, auf welche Weise er sterben werde. Pilatus ging wieder in das Prätorium hinein, ließ Jesus rufen und fragte ihn: <span style="color: #008000;">Bist du der König der Juden?</span> Jesus antwortete: <span style="color: #ff0000;">Sagst du das von dir aus, oder haben es dir andere über mich gesagt?</span> Pilatus entgegnete: <span style="color: #008000;">Bin ich denn ein Jude? Dein eigenes Volk und die Hohenpriester haben dich an mich ausgeliefert. Was hast du getan?</span> Jesus antwortete: <span style="color: #ff0000;">Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Aber mein Königtum ist nicht von hier. </span>Pilatus sagte zu ihm: <span style="color: #008000;">Also bist du doch ein König?</span> Jesus antwortete: <span style="color: #ff0000;">Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.</span> Pilatus sagte zu ihm: <span style="color: #008000;">Was ist Wahrheit?</span> Nachdem er das gesagt hatte, ging er wieder zu den Juden hinaus und sagte zu ihnen: <span style="color: #008000;">Ich finde keinen Grund, ihn zu verurteilen. Ihr seid gewohnt, dass ich euch am Paschafest einen Gefangenen freilasse. Wollt ihr also, dass ich euch den König der Juden freilasse?</span> Da schrien sie wieder: <span style="color: #008000;">Nicht diesen, sondern Barábbas!</span> Barábbas aber war ein Straßenräuber. Darauf ließ Pilatus Jesus geißeln. Die Soldaten flochten einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf und legten ihm einen purpurroten Mantel um. Sie stellten sich vor ihn hin und sagten: <span style="color: #008000;">Heil dir, König der Juden! </span>Und sie schlugen ihm ins Gesicht. Pilatus ging wieder hinaus und sagte zu ihnen: <span style="color: #008000;">Seht, ich bringe ihn zu euch heraus; ihr sollt wissen, dass ich keinen Grund finde, ihn zu verurteilen.</span> Jesus kam heraus; er trug die Dornenkrone und den purpurroten Mantel. Pilatus sagte zu ihnen: <span style="color: #008000;">Seht, da ist der Mensch! </span>Als die Hohenpriester und ihre Diener ihn sahen, schrien sie: <span style="color: #008000;">Ans Kreuz mit ihm, ans Kreuz mit ihm!</span> Pilatus sagte zu ihnen: <span style="color: #008000;">Nehmt ihr ihn, und kreuzigt ihn! Denn ich finde keinen Grund, ihn zu verurteilen.</span> Die Juden entgegneten ihm: <span style="color: #008000;">Wir haben ein Gesetz, und nach diesem Gesetz muss er sterben, weil er sich als Sohn Gottes ausgegeben hat.</span> Als Pilatus das hörte, wurde er noch ängstlicher. Er ging wieder in das Prätorium hinein und fragte Jesus: <span style="color: #008000;">Woher stammst du?</span> Jesus aber gab ihm keine Antwort. Da sagte Pilatus zu ihm: <span style="color: #008000;">Du sprichst nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich freizulassen, und Macht, dich zu kreuzigen?</span> Jesus antwortete: <span style="color: #ff0000;">Du hättest keine Macht über mich, wenn es dir nicht von oben gegeben wäre; darum liegt größere Schuld bei dem, der mich dir ausgeliefert hat. </span>Daraufhin wollte Pilatus ihn freilassen, aber die Juden schrien: <span style="color: #008000;">Wenn du ihn freilässt, bist du kein Freund des Kaisers; jeder, der sich als König ausgibt, lehnt sich gegen den Kaiser auf.</span> Auf diese Worte hin ließ Pilatus Jesus herausführen, und er setzte sich auf den Richterstuhl an dem Platz, der Lithostrotos, auf hebräisch Gabbata, heißt. Es war am Rüsttag des Paschafestes, ungefähr um die sechste Stunde. Pilatus sagte zu den Juden: <span style="color: #008000;">Da ist euer König!</span> Sie aber schrien: <span style="color: #008000;">Weg mit ihm, kreuzige ihn!</span> Pilatus aber sagte zu ihnen: <span style="color: #008000;">Euren König soll ich kreuzigen?</span> Die Hohenpriester antworteten: <span style="color: #008000;">Wir haben keinen König außer dem Kaiser. </span>Da lieferte er ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Die Hinrichtung Jesu</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sie übernahmen Jesus. Er trug sein Kreuz und ging hinaus zur so genannten Schädelhöhe, die auf hebräisch Golgota heißt. Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte Jesus. Pilatus ließ auch ein Schild anfertigen und oben am Kreuz befestigen; die Inschrift lautete: Jesus von Nazaret, der König der Juden. Dieses Schild lasen viele Juden, weil der Platz, wo Jesus gekreuzigt wurde, nahe bei der Stadt lag. Die Inschrift war hebräisch, lateinisch und griechisch abgefasst. Die Hohenpriester der Juden sagten zu Pilatus: <span style="color: #008000;">Schreib nicht: Der König der Juden, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der König der Juden.</span> Pilatus antwortete: <span style="color: #008000;">Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.</span> Nachdem die Soldaten Jesus ans Kreuz geschlagen hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen. Sie nahmen auch sein Untergewand, das von oben her ganz durchgewebt und ohne Naht war. Sie sagten zueinander: <span style="color: #008000;">Wir wollen es nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll.</span> So sollte sich das Schriftwort erfüllen: Sie verteilten meine Kleider unter sich und warfen das Los um mein Gewand. Dies führten die Soldaten aus. Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: <span style="color: #ff0000;">Frau, siehe, dein Sohn!</span> Dann sagte er zu dem Jünger: <span style="color: #ff0000;">Siehe, deine Mutter!</span> Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Danach, als Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: <span style="color: #ff0000;">Mich dürstet.</span> Ein Gefäß mit Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm mit Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund. Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: <span style="color: #ff0000;">Es ist vollbracht! </span>Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf. </strong></p>
<h1 style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/kreuzigung_isenheimer_altar.jpg"><img class="size-full wp-image-279" title="Gekreuzigter, Darstellung am Isenheimer Altar" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/kreuzigung_isenheimer_altar.jpg" alt="" width="356" height="480" /></a></span></h1>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #808080;"><strong>Die Bestattung des Leichnams</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten, baten die Juden Pilatus, man möge den Gekreuzigten die Beine zerschlagen und ihre Leichen dann abnehmen; denn dieser Sabbat war ein großer Feiertag. Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem Ersten die Beine, dann dem anderen, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus. Und der, der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres berichtet, damit auch ihr glaubt. Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein Gebein zerbrechen. Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben. Josef aus Arimathäa war ein Jünger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur heimlich. Er bat Pilatus, den Leichnam Jesu abnehmen zu dürfen, und Pilatus erlaubte es. Also kam er und nahm den Leichnam ab. Es kam auch Nikodemus, der früher einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte. Er brachte eine Mischung aus Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund. Sie nahmen den Leichnam Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden, zusammen mit den wohlriechenden Salben, wie es beim jüdischen Begräbnis Sitte ist. An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten, und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war. Wegen des Rüsttages der Juden und weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong><strong>.</strong></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong><strong>.</strong></strong></span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong><strong>Karsamstag</strong></strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;">Der Karsamstag ist in der Kirche traditionell der Tag der Grabesruhe Christi. Deshalb wird auch keine Eucharistie gefeiert. Der Tag ist zwar ein stiller, aber kein stummer Tag; er hat als Thema den Hinabstieg Jesu in die Unterwelt, aus der Adam und Eva hervorholt. Da nach jüdischem Brauch ein Festtag am Vorabend bei Sonnenuntergang beginnt, wird die Osternachtfeier bereits dem Osterfest zugerechnet. Wir geben hier einen Auszug aus dem reichen Schatz des kirchlichen Stundengebetes wider, der an diesem Tag genommen wird: Diese Texte (meist Psalm- oder Hymnentexte) sprechen vom Sterben und Tod und vom Hinabsteigen des Menschensohnes in das Reich des Todes.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/87356811058436332207.jpg"><img class="size-large wp-image-288" title="Christus befreit die Gefangenen der Unterwelt" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/87356811058436332207-1024x749.jpg" alt="" width="491" height="359" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><em><strong>Jesaja 38, 10-13a. 14cd.17-20</strong></em></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong><em>.</em></strong></span></p>
<div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ich sagte: In der Mitte meiner Tage muss ich hinab zu den Pforten der Unterwelt, man raubt mir den Rest meiner Jahre.Ich sagte: Ich darf den Herrn nicht mehr schauen im Land der Lebenden, keinen Menschen mehr sehen bei den Bewohnern der Erde. Meine Hütte bricht man über mir ab, man schafft sie weg wie das Zelt eines Hirten. Wie ein Weber hast du mein Leben zu Ende gewoben, du schneidest mich ab wie ein fertig gewobenes Tuch. Vom Anbruch des Tages bis in die Nacht gibst du mich völlig preis; bis zum Morgen schreie ich um Hilfe. Meine Augen blicken ermattet nach oben: Ich bin in Not, Herr. Steh mir bei! Du hast mich aus meiner bitteren Not gerettet, du hast mich vor dem tödlichen Abgrund bewahrt; denn all meine Sünden warfst du hinter deinen Rücken. Ja, in der Unterwelt dankt man dir nicht, die Toten loben dich nicht; wer ins Grab gesunken ist, kann nichts mehr von deiner Güte erhoffen. Nur die Lebenden danken dir, wie ich am heutigen Tag. Von deiner Treue erzählt der Vater den Kindern. Der Herr war bereit, mir zu helfen; wir wollen singen und spielen im Haus des Herrn, solange wir leben.</strong></p>
</div>
<div><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></div>
<div><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></div>
<div style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></div>
<div style="text-align: justify;"><em><strong>Psalm 64: Bitte um Schutz vor den Feinden</strong></em></div>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><em><strong>.</strong></em></span></p>
<div style="text-align: justify;">
<p><strong>Höre, o Gott, mein lautes Klagen, schütze mein Leben vor dem Schrecken des Feindes! Verbirg mich vor der Schar der Bösen, vor dem Toben derer, die Unrecht tun. Sie schärfen ihre Zunge wie ein Schwert, schießen giftige Worte wie Pfeile, um den Schuldlosen von ihrem Versteck aus zu treffen. Sie schießen auf ihn, plötzlich und ohne Scheu. Sie sind fest entschlossen zu bösem Tun. Sie planen, Fallen zu stellen, und sagen: «Wer sieht uns schon?» Sie haben Bosheit im Sinn, doch halten sie ihre Pläne geheim. Ihr Inneres ist heillos verdorben, ihr Herz ist ein Abgrund. Da trifft sie Gott mit seinem Pfeil; sie werden jählings verwundet. Ihre eigene Zunge bringt sie zu Fall. Alle, die es sehen, schütteln den Kopf. Dann fürchten sich alle Menschen; sie verkünden Gottes Taten und bedenken sein Wirken. Der Gerechte freut sich am Herrn und sucht bei ihm Zuflucht. Und es rühmen sich alle Menschen mit redlichem Herzen.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Philipperbrief 2, 6-11</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<div><strong>Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: »Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters«.</strong></div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/28-lamm.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-300" title="Das Lamm Gottes" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/28-lamm.gif" alt="" width="500" height="507" /></a><span style="color: #ffffff;">.</span></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong><br />
</strong></span></p>
<p><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong></p>
</div>
<div style="text-align: justify;"><strong><a name="a20"></a></strong></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bibelblog.klosterstudio.de/?feed=rss2&#038;p=221</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heilige Woche (Karwoche)</title>
		<link>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=166</link>
		<comments>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=166#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 17:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Ohagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[BibelBlog im KlosterStudio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=166</guid>
		<description><![CDATA[. Palmsonntag &#160; Evangelium zur Palmprozession: Matthäus 21, 1-11 . Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte und nach Betfage am Ölberg kam, schickte er zwei Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><span style="font-weight: normal; font-size: 11.6667px; color: #ffffff;">.</span></h3>
<h2><span style="color: #ff0000;">Palmsonntag</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Evangelium zur Palmprozession: Matthäus 21, 1-11</strong></em></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte und nach Betfage am Ölberg kam, schickte er zwei Jünger voraus </strong><strong>und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los, und bringt sie zu mir! </strong><strong>Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen. </strong><strong>Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist: </strong><strong>Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist friedfertig, und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers. </strong><strong>Die Jünger gingen und taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte. </strong><strong>Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich darauf. </strong><strong>Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. </strong><strong>Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe! </strong><strong>Als er in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in Aufregung, und man fragte: Wer ist das? </strong><strong>Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.</strong></p>
<p><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Einzug-Jesu-in-Jerusalem_hippolyte_flandrin_1842.jpg"><img class="alignnone" title="Einzug Jesu in Jerusalem von Hippolyt Flandrin aus dem Jahr 1842" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Einzug-Jesu-in-Jerusalem_hippolyte_flandrin_1842-1024x706.jpg" alt="" width="512" height="353" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><em><strong>Jubelhymnus auf Christus, den König der wahren Herrlichkeit</strong></em></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><strong>Ruhm und Preis und Ehre sei dir, Erlöser und König! Jubelnd rief einst das Volk sein Hosianna dir zu.</strong></p>
<p><strong>Du bist Israels König, Davids Geschlechte entsprossen, der im Namen des Herrn als ein Gesegneter kommt.</strong></p>
<p><strong>Dir lobsingen im Himmel ewig die seligen Chöre; so auch preist dich der Mensch, so alle Schöpfung zugleich.</strong></p>
<p><strong>Einst mit Zweigen in Händen eilte das Volk dir entgegen; so mit Lied und Gebet ziehen wir heute mit dir.</strong></p>
<p><strong>Dort erklang dir der Jubel, als du dahingingst zu leiden; dir, dem König der Welt, bringen wir hier unser Lob.</strong></p>
<p><strong>Hat ihr Lob dir gefallen, nimm auch das unsre entgegen, großer König und Herr, du, dem das Gute gefällt.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><em><strong>Erste Lesung: Jesaja 50, 4-7 (Drittes Lied vom Gottesknecht)</strong></em></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><em><strong>.</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger. </strong><strong>Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück. </strong><strong>Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. D</strong><strong>och Gott, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><em><strong>Antwortpsalm: Psalm 22</strong></em></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">1</span> Alle, die mich sehen, verlachen mich, verziehen die Lippen, schütteln den Kopf:</strong><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">9</span> „Er wälze die Last auf den Herrn, </strong><strong>der soll ihn befreien! </strong></p>
<p><strong> </strong><strong><span style="color: #ffffff;">. .</span> Der reiße ihn heraus, wenn er an ihm Gefallen hat!“</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">17</span> Viele Hunde umlagern mich, e</strong><strong>ine Rotte von Bösen umkreist mich. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;.</span>Sie durchbohren mir Hände und Füße.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">18 </span>Man kann all meine Knochen zählen; </strong><strong>sie gaffen und weiden sich an mir.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">19 </span>Sie verteilen unter sich meine Kleider </strong><strong>und werfen das Los um mein Gewand.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">20</span> Du aber, Herr. halte dich nicht fern! </strong><strong>Du, meine Stärke, eile mir zu Hilfe!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">23</span> Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden, </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;</span> i</strong><strong>nmitten der Gemeinde dich preisen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">24</span> Die ihr den Herrn fürchtet, preist ihn, </strong><strong>ihr alle vom Stamme Jakobs, rühmt ihn;</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;.</span>erschauert alle vor ihm, ihr Nachkommen Israels!</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><em><strong>Zweite Lesung: Phiplipperbrief 2, 6-11</strong></em></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><em><strong>.</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, </strong><strong>sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; </strong><strong>er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. </strong><strong>Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, </strong><strong>damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu </strong><strong>und jeder Mund bekennt: „Jesus Christus ist der Herr“ &#8211; zur Ehre Gottes, des Vaters.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/big10.jpg"><img class="size-large wp-image-359 aligncenter" title="Schmerzensmann" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/big10-758x1024.jpg" alt="" width="255" height="344" /></a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><em><strong>Evangelium: Matthäus 26,14 &#8211; 27,66</strong></em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;">Das Leiden Jesu Christi</span> nach Matthäus</strong></h3>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<address>(Rollenverteilung: <span style="color: #000000;">Erzähler(in)</span>, <span style="color: #ff0000;">Worte Jesu</span>, <span style="color: #008000;">Worte sonstiger Personen</span>)</address>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Der Verrat durch Judas</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Einer der Zwölf namens Judas Iskariot ging zu den Hohenpriestern </strong><strong>und sagte: <span style="color: #008000;">Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? </span>Und sie zahlten ihm dreißig Silberstücke. </strong><strong>Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn auszuliefern.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Die Vorbereitung des Paschamahls</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote gingen die Jünger zu Jesus und fragten: <span style="color: #008000;">Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten? </span>E</strong><strong>r antwortete: <span style="color: #ff0000;">Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern. </span></strong><strong>Die Jünger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Das Mahl</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch. </strong><strong>Und während sie aßen, sprach er: <span style="color: #ff0000;">Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern. </span></strong><strong>Da waren sie sehr betroffen, und einer nach dem andern fragte ihn: <span style="color: #008000;">Bin ich es etwa, Herr? </span></strong><strong>Er antwortete: <span style="color: #ff0000;">Der, der die Hand mit mir in die Schüssel getaucht hat, wird mich verraten. </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. </strong></span><strong>Da fragte Judas, der ihn verriet: <span style="color: #008000;">Bin ich es etwa, Rabbi?</span> Jesus sagte zu ihm: <span style="color: #ff0000;">Du sagst es. </span></strong><strong>Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: <span style="color: #ff0000;">Nehmt und esst; das ist mein Leib. </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet und reichte ihn den Jüngern mit den Worten: Trinkt alle daraus; </strong><strong>das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. </strong></span><strong><span style="color: #ff0000;">Ich sage euch: Von jetzt an werde ich nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken, bis zu dem Tag, an dem ich mit euch von neuem davon trinke im Reich meines Vaters.</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><span style="color: #808080;"><strong>Der Gang zum Ölberg</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus. </strong><strong>Da sagte Jesus zu ihnen: <span style="color: #ff0000;">Ihr alle werdet in dieser Nacht an mir Anstoß nehmen und zu Fall kommen; denn in der Schrift steht: Ich werde den Hirten erschlagen, dann werden sich die Schafe der Herde zerstreuen. </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorausgehen. </strong></span><strong>Petrus erwiderte ihm: <span style="color: #008000;">Und wenn alle an dir Anstoß nehmen &#8211; ich niemals! </span></strong><strong>Jesus entgegnete ihm: <span style="color: #ff0000;">Amen, ich sage dir: In dieser Nacht, noch ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. </span></strong><strong>Da sagte Petrus zu ihm: <span style="color: #008000;">Und wenn ich mit dir sterben müsste &#8211; ich werde dich nie verleugnen.</span> Das Gleiche sagten auch alle anderen Jünger.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><span style="color: #808080;"><strong>Das Gebet in Getsemani</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Darauf kam Jesus mit den Jüngern zu einem Grundstück, das man Getsemani nennt, und sagte zu ihnen: <span style="color: #ff0000;">Setzt euch und wartet hier, während ich dort bete.</span></strong><strong> Und er nahm Petrus und die beiden Söhne des Zebedäus mit sich. Da ergriff ihn Angst und Traurigkeit, </strong><strong>und er sagte zu ihnen: <span style="color: #ff0000;">Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit mir! </span></strong><strong>Und er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete: <span style="color: #ff0000;">Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst. </span></strong><strong>Und er ging zu den Jüngern zurück und fand sie schlafend. Da sagte er zu Petrus: <span style="color: #ff0000;">Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit mir wachen? </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. </strong></span><strong>Dann ging er zum zweiten Mal weg und betete: <span style="color: #ff0000;">Mein Vater, wenn dieser Kelch an mir nicht vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, geschehe dein Wille. </span></strong><strong>Als er zurückkam, fand er sie wieder schlafend, denn die Augen waren ihnen zugefallen. </strong><strong>Und er ging wieder von ihnen weg und betete zum dritten Mal mit den gleichen Worten. D</strong><strong>anach kehrte er zu den Jüngern zurück und sagte zu ihnen: <span style="color: #ff0000;">Schlaft ihr immer noch und ruht euch aus? Die Stunde ist gekommen; jetzt wird der Menschensohn den Sündern ausgeliefert. </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Steht auf, wir wollen gehen! Seht, der Verräter, der mich ausliefert, ist da.</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><span style="color: #808080;"><strong>Die Gefangennahme</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Während er noch redete, kam Judas, einer der Zwölf, mit einer großen Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes geschickt worden. </strong><strong>Der Verräter hatte mit ihnen ein Zeichen verabredet und gesagt: </strong><span style="color: #008000;"><strong>Der, den ich küssen werde, der ist es; nehmt ihn fest. </strong></span><strong>Sogleich ging er auf Jesus zu und sagte: </strong><strong><span style="color: #008000;">Sei gegrüßt, Rabbi! </span>Und er küsste ihn. </strong><strong>Jesus erwiderte ihm: <span style="color: #ff0000;">Freund, dazu bist du gekommen? </span>Da gingen sie auf Jesus zu, ergriffen ihn und nahmen ihn fest. </strong><strong>Doch einer von den Begleitern Jesu zog sein Schwert, schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab. </strong><strong>Da sagte Jesus zu ihm: <span style="color: #ff0000;">Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Oder glaubst du nicht, mein Vater würde mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel schicken, wenn ich ihn darum bitte? </strong><strong>Wie würde dann aber die Schrift erfüllt, nach der es so geschehen muss? </strong></span><strong>Darauf sagte Jesus zu den Männern: W<span style="color: #ff0000;">ie gegen einen Räuber seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen, um mich festzunehmen. Tag für Tag saß ich im Tempel und lehrte, und ihr habt mich nicht verhaftet. </span></strong><strong><span style="color: #ff0000;">Das alles aber ist geschehen, damit die Schriften der Propheten in Erfüllung gehen. </span>Da verließen ihn alle Jünger und flohen.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>D</strong><strong>as Verhör vor dem Hohen Rat</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nach der Verhaftung führte man Jesus zum Hohenpriester Kajaphas, bei dem sich die Schriftgelehrten und die Ältesten versammelt hatten. </strong><strong>Petrus folgte Jesus von weitem bis zum Hof des hohepriesterlichen Palastes; er ging in den Hof hinein und setzte sich zu den Dienern, um zu sehen, wie alles ausgehen würde. </strong><strong>Die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat bemühten sich um falsche Zeugenaussagen gegen Jesus, um ihn zum Tod verurteilen zu können. </strong><strong>Sie erreichten aber nichts, obwohl viele falsche Zeugen auftraten. Zuletzt kamen zwei Männer </strong><strong>und behaupteten: <span style="color: #008000;">Er hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen. </span></strong><strong>Da stand der Hohepriester auf und fragte Jesus: <span style="color: #008000;">Willst du nichts sagen zu dem, was diese Leute gegen dich vorbringen? </span></strong><strong>Jesus aber schwieg. Darauf sagte der Hohepriester zu ihm: <span style="color: #008000;">Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, sag uns: Bist du der Messias, der Sohn Gottes? </span></strong><strong>Jesus antwortete: <span style="color: #ff0000;">Du hast es gesagt. Doch ich erkläre euch: Von nun an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen. </span></strong><strong>Da zerriss der Hohepriester sein Gewand und rief: <span style="color: #008000;">Er hat Gott gelästert! Wozu brauchen wir noch Zeugen? Jetzt habt ihr die Gotteslästerung selbst gehört. </span></strong><strong><span style="color: #008000;">Was ist eure Meinung?</span> Sie antworteten:<em> </em><span style="color: #008000;">Er ist schuldig und muss sterben. </span></strong><strong>Dann spuckten sie ihm ins Gesicht und schlugen ihn. Andere ohrfeigten ihn </strong><strong>und riefen: <span style="color: #008000;">Messias, du bist doch ein Prophet! Sag uns: Wer hat dich geschlagen?</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>D</strong><strong>ie Verleugnung durch Petrus</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Petrus aber saß draußen im Hof. Da trat eine Magd zu ihm und sagte: <span style="color: #008000;">Auch du warst mit diesem Jesus aus Galiläa zusammen. </span></strong><span style="color: #008000;"><strong><span style="color: #000000;">Doch er leugnete es vor allen Leuten und sagte:</span> Ich weiß nicht, wovon du redest. </strong></span><strong>Und als er zum Tor hinausgehen wollte, sah ihn eine andere Magd und sagte zu denen, die dort standen: <span style="color: #008000;">Der war mit Jesus aus Nazaret zusammen.</span></strong><strong> Wieder leugnete er und schwor: <span style="color: #008000;">Ich kenne den Menschen nicht. </span></strong><strong>Kurz darauf kamen die Leute, die dort standen, zu Petrus und sagten: <span style="color: #008000;">Wirklich, auch du gehörst zu ihnen, deine Mundart verrät dich.</span></strong><strong> Da fing er an, sich zu verfluchen und schwor: <span style="color: #008000;">Ich kenne den Menschen nicht.</span> Gleich darauf krähte ein Hahn, </strong><strong>und Petrus erinnerte sich an das, was Jesus gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Die Auslieferung an Pilatus</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als es Morgen wurde, fassten die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes gemeinsam den Beschluss, Jesus hinrichten zu lassen. </strong><strong>Sie ließen ihn fesseln und abführen und lieferten ihn dem Statthalter Pilatus aus.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><span style="color: #808080;"><strong>Das Ende des Judas</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als nun Judas, der ihn verraten hatte, sah, dass Jesus zum Tod verurteilt war, reute ihn seine Tat. Er brachte den Hohenpriestern und den Ältesten die dreißig Silberstücke zurück u</strong><strong>nd sagte: I<span style="color: #008000;">ch habe gesündigt, ich habe euch einen unschuldigen Menschen ausgeliefert.</span> Sie antworteten: <span style="color: #008000;">Was geht das uns an? Das ist deine Sache. </span></strong><strong>Da warf er die Silberstücke in den Tempel; dann ging er weg und erhängte sich. </strong><strong>Die Hohenpriester nahmen die Silberstücke und sagten: <span style="color: #008000;">Man darf das Geld nicht in den Tempelschatz tun; denn es klebt Blut daran. </span></strong><strong>Und sie beschlossen, von dem Geld den Töpferacker zu kaufen als Begräbnisplatz für die Fremden. D</strong><strong>eshalb heißt dieser Acker bis heute Blutacker. </strong><strong>So erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist: Sie nahmen die dreißig Silberstücke &#8211; das ist der Preis, den er den Israeliten wert war &#8211; </strong><strong>und kauften für das Geld den Töpferacker, wie mir der Herr befohlen hatte.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Die Verhandlung vor Pilatus</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als Jesus vor dem Statthalter stand, fragte ihn dieser: <span style="color: #008000;">Bist du der König der Juden?</span> Jesus antwortete: <span style="color: #ff0000;">Du sagst es. </span></strong><span style="color: #000000;"><strong>Als aber die Hohenpriester und die Ältesten ihn anklagten, gab er keine Antwort. </strong></span><strong>Da sagte Pilatus zu ihm: <span style="color: #008000;">Hörst du nicht, was sie dir alles vorwerfen? </span></strong><strong>Er aber antwortete ihm auf keine einzige Frage, so dass der Statthalter sehr verwundert war. </strong><strong>Jeweils zum Fest pflegte der Statthalter einen Gefangenen freizulassen, den sich das Volk auswählen konnte. </strong><strong>Damals war gerade ein berüchtigter Mann namens Barabbas im Gefängnis. </strong><strong>Pilatus fragte nun die Menge, die zusammengekommen war: <span style="color: #008000;">Was wollt ihr? Wen soll ich freilassen, Barabbas oder Jesus, den man den Messias nennt? </span></strong><strong>Er wusste nämlich, dass man Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert hatte. </strong><strong>Während Pilatus auf dem Richterstuhl saß, ließ ihm seine Frau sagen: <span style="color: #008000;">Lass die Hände von diesem Mann, er ist unschuldig. Ich hatte seinetwegen heute Nacht einen schrecklichen Traum. </span></strong><strong>Inzwischen überredeten die Hohenpriester und die Ältesten die Menge, die Freilassung des Barabbas zu fordern, Jesus aber hinrichten zu lassen. </strong><strong>Der Statthalter fragte sie: <span style="color: #008000;">Wen von beiden soll ich freilassen?</span> Sie riefen:<span style="color: #008000;"> Barabbas! </span></strong><strong>Pilatus sagte zu ihnen: <span style="color: #008000;">Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Messias nennt?</span> Da schrien sie alle: <span style="color: #008000;">Ans Kreuz mit ihm! </span></strong><strong>Er erwiderte: <span style="color: #008000;">Was für ein Verbrechen hat er denn begangen? </span>Da schrien sie noch lauter: <span style="color: #008000;">Ans Kreuz mit ihm! </span></strong><strong>Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer größer wurde, ließ er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die Hände und sagte: <span style="color: #008000;">Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache! </span></strong><strong>Da rief das ganze Volk: <span style="color: #008000;">Sein Blut komme über uns und unsere Kinder! </span></strong><strong>Darauf ließ er Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Die Verspottung Jesu durch die Soldaten</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, führten ihn in das Prätorium, das Amtsgebäude des Statthalters, und versammelten die ganze Kohorte um ihn. </strong><strong>Sie zogen ihn aus und legten ihm einen purpurroten Mantel um. </strong><strong>Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen: <span style="color: #008000;">Heil dir, König der Juden! </span></strong><strong>Und sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder weg und schlugen ihm damit auf den Kopf. N</strong><strong>achdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Mantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><span style="color: #808080;"><strong>Die Kreuzigung</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen. </strong><strong>Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Zyrene namens Simon; ihn zwangen sie, Jesus das Kreuz zu tragen. </strong><strong>So kamen sie an den Ort, der Golgota genannt wird, das heißt Schädelhöhe. </strong><strong>Und sie gaben ihm Wein zu trinken, der mit Galle vermischt war; als er aber davon gekostet hatte, wollte er ihn nicht trinken. </strong><strong>Nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, warfen sie das Los und verteilten seine Kleider unter sich. </strong><strong>Dann setzten sie sich nieder und bewachten ihn. </strong><strong>Über seinem Kopf hatten sie eine Aufschrift angebracht, die seine Schuld angab: Das ist Jesus, der König der Juden. </strong><strong>Zusammen mit ihm wurden zwei Räuber gekreuzigt, der eine rechts von ihm, der andere links. </strong><strong>Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf u</strong><strong>nd riefen: <span style="color: #008000;">Du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? Wenn du Gottes Sohn bist, hilf dir selbst, und steig herab vom Kreuz! </span></strong><strong>Auch die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten verhöhnten ihn und sagten: </strong><span style="color: #008000;"><strong>Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Er ist doch der König von Israel! Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben. </strong><strong>Er hat auf Gott vertraut: der soll ihn jetzt retten, wenn er an ihm Gefallen hat; er hat doch gesagt: Ich bin Gottes Sohn. </strong></span><strong>Ebenso beschimpften ihn die beiden Räuber, die man zusammen mit ihm gekreuzigt hatte.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Der Tod Jesu</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Von der sechsten bis zur neunten Stunde herrschte eine Finsternis im ganzen Land. </strong><strong>Um die neunte Stunde rief Jesus laut:<span style="color: #ff0000;"> Eli, Eli, lema sabachtani?</span>, das heißt: <span style="color: #ff0000;">Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? </span></strong><strong>Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: <span style="color: #008000;">Er ruft nach Elija.</span></strong><strong> Sogleich lief einer von ihnen hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken. </strong><strong>Die anderen aber sagten: <span style="color: #008000;">Lass doch, wir wollen sehen, ob Elija kommt und ihm hilft. </span></strong><strong>Jesus aber schrie noch einmal laut auf. Dann hauchte er den Geist aus.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<h1 style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">+</span></strong></h1>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. Die Erde bebte, und die Felsen spalteten sich. </strong><strong>Die Gräber öffneten sich, und die Leiber vieler Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt. </strong><strong>Nach der Auferstehung Jesu verließen sie ihre Gräber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen. </strong><strong>Als der Hauptmann und die Männer, die mit ihm zusammen Jesus bewachten, das Erdbeben bemerkten und sahen, was geschah, erschraken sie sehr und sagten: <span style="color: #008000;">Wahrhaftig, das war Gottes Sohn! </span></strong><strong>Auch viele Frauen waren dort und sahen von weitem zu; sie waren Jesus seit der Zeit in Galiläa nachgefolgt und hatten ihm gedient. </strong><strong>Zu ihnen gehörten Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus und des Josef, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Das Begräbnis Jesu</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gegen Abend kam ein reicher Mann aus Arimathäa namens Josef; auch er war ein Jünger Jesu. </strong><strong>Er ging zu Pilatus und bat um den Leichnam Jesu. Da befahl Pilatus, ihm den Leichnam zu überlassen. </strong><strong>Josef nahm ihn und hüllte ihn in ein reines Leinentuch. </strong><strong>Dann legte er ihn in ein neues Grab, das er für sich selbst in einen Felsen hatte hauen lassen. Er wälzte einen großen Stein vor den Eingang des Grabes und ging weg. </strong><strong>Auch Maria aus Magdala und die andere Maria waren dort; sie saßen dem Grab gegenüber.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><strong>Die Bewachung des Grabes</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Am nächsten Tag gingen die Hohenpriester und die Pharisäer gemeinsam zu Pilatus; es war der Tag nach dem Rüsttag.</strong><strong>Sie sagten: <span style="color: #008000;">Herr, es fiel uns ein, dass dieser Betrüger, als er noch lebte, behauptet hat: Ich werde nach drei Tagen auferstehen. </span></strong><span style="color: #008000;"><strong>Gib also den Befehl, dass das Grab bis zum dritten Tag sicher bewacht wird. Sonst könnten seine Jünger kommen, ihn stehlen und dem Volk sagen: Er ist von den Toten auferstanden. Und dieser letzte Betrug wäre noch schlimmer als alles zuvor. </strong></span><strong>Pilatus antwortete ihnen:<em> </em><span style="color: #008000;">Ihr sollt eine Wache haben. Geht und sichert das Grab, so gut ihr könnt. </span></strong><strong>Darauf gingen sie, um das Grab zu sichern. Sie versiegelten den Eingang und ließen die Wache dort.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Corpus-89824889798071058011.jpg"><img class="aligncenter" title="Corpus 89824889798071058011" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Corpus-89824889798071058011.jpg" alt="" width="614" height="705" /></a></p>
<h3><span style="color: #ffffff;">.</span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2><span style="color: #000000;">Montag der Karwoche</span></h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #333333;"><strong><em>Erste Lesung: Jesaja 42, 5a.1-7 </em></strong><em>(Erstes Lied vom Gottesknecht)</em></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong><em>.</em></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>So spricht Gott, der Herr: </strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht. </strong></span><strong><span style="font-size: 11.6667px;">Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen. </span></strong><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen, bis er auf der Erde  das Recht begründet hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln. </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>So spricht Gott, der Herr, der den Himmel erschaffen und ausgespannt hat, der die Erde gemacht hat und alles, was auf ihr wächst, der den Menschen auf der Erde den Atem verleiht und allen, die auf ihr leben, den Geist: </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein: </strong></span><span style="font-size: 11.6667px;"><strong>Blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien.</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 11.6667px;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/eccehomo.jpg"><img class="size-large wp-image-186" title="ecce homo - Seht den Menschen" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/eccehomo-1024x788.jpg" alt="" width="502" height="386" /></a></strong></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #333333;"><em><strong>Antwortpsalm: Psalm 27</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><em><strong>.</strong></em></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">1</span> Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?</strong></p>
<p><strong>Der Herr ist die Kraft meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">2</span> Dringen Frevler auf mich ein, um mich zu verschlingen,</strong></p>
<p><strong>meine Bedränger und Feinde, sie müssen straucheln und fallen.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">3 </span> Mag ein Heer mich belagern: mein Herz wird nicht verzagen.</strong></p>
<p><strong>Mag Krieg gegen mich toben: ich bleibe dennoch voll Zuversicht.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">13</span> Ich bin gewiss, zu schauen die Güte des Herrn im Lande der Lebenden.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">14</span> Hoffe auf den Herrn, und sei stark! Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>,</strong></span></p>
<p><span style="color: #333333;"><em><strong>Evangelium: Johannes 12, 1-11: Die Salbung Jesu in Bethanien</strong></em></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sechs Tage vor dem Paschafest kam Jesus nach Betanien, wo Lazarus war, den er von den Toten auferweckt hatte. Dort bereiteten sie ihm ein Mahl; Marta bediente, und Lazarus war unter denen, die mit Jesus bei Tisch waren. Da nahm Maria ein Pfund echtes, kostbares Nardenöl, salbte Jesus die Füße und trocknete sie mit ihrem Haar. Das Haus wurde vom Duft des Öls erfüllt. Doch einer von seinen Jüngern, Judas Iskariot, der ihn später verriet, sagte: Warum hat man dieses Öl nicht für dreihundert Denare verkauft und den Erlös den Armen gegeben? Das sagte er aber nicht, weil er ein Herz für die Armen gehabt hätte, sondern weil er ein Dieb war; er hatte nämlich die Kasse und veruntreute die Einkünfte. Jesus erwiderte: Lass sie, damit sie es für den Tag meines Begräbnisses tue. Die Armen habt ihr immer bei euch, mich aber habt ihr nicht immer bei euch. Viele Juden hatten erfahren, dass Jesus dort war, und sie kamen, jedoch nicht nur um Jesu willen, sondern auch um Lazarus zu sehen, den er von den Toten auferweckt hatte. Die Hohenpriester aber beschlossen, auch Lazarus zu töten, weil viele Juden seinetwegen hin gingen und an Jesus glaubten.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/maria-magdalenax500.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-199" title="Maria von Betanien salbt Jesus die Füße" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/maria-magdalenax500.jpg" alt="" width="500" height="340" /></a><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<h2>Dienstag der Karwoche</h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><em><strong>Erste Lesung: Jesaja 46, 1-6</strong></em></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der Herr hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat er meinen Namen genannt. Er machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, er verbarg mich im Schatten seiner Hand. Er machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher. Er sagte zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will. Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan. Aber mein Recht liegt beim Herrn und mein Lohn bei meinem Gott. Jetzt aber hat der Herr gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle. So wurde ich in den Augen des Herrn geehrt, und mein Gott war meine Stärke. Und er sagte: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Antwortpsalm: Psalm 71</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">1</span> Herr, ich suche Zuflucht bei dir Lass mich doch niemals scheitern!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">2 </span>Reiß mich heraus und rette mich in deiner Gerechtigkeit, </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">.-</span>wende dein Ohr mir zu und hilf mir!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">3</span> Sei mir ein sicherer Hort, zu dem ich allzeit kommen darf.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;</span>Du hast mir versprochen zu helfen, denn du bist mein Fels und meine Burg.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">5</span> Herr, mein Gott, du bist ja meine Zuversicht, meine Hoffnung von Jugend auf.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">6 </span>Vom Mutterleib an stütze ich mich auf dich, vom Mutterschoß an bist du mein </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;</span>Beschützer; dir gilt mein Lobpreis allezeit.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">15</span> Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit künden </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;-</span>und von deinen Wohltaten sprechen den ganzen Tag; </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;.</span>denn ich kann sie nicht zählen.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">17 </span> Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf, </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;.</span>und noch heute verkünde ich dein wunderbares Walten.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><em><strong>Evangelium: Johannes 13, 21-33.36-38: Jesu Hinweis auf den Verräter</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als Jesus mit seinen Jüngern bei Tisch war, wurde er im Innersten erschüttert und bekräftigte: Amen, amen, das sage ich euch: Einer von euch wird mich verraten. Die Jünger blickten sich ratlos an, weil sie nicht wussten, wen er meinte. Einer von den Jüngern lag an der Seite Jesu; es war der, den Jesus liebte. Simon Petrus nickte ihm zu, er solle fragen, von wem Jesus spreche. Da lehnte sich dieser zurück an die Brust Jesu und fragte ihn: Herr, wer ist es? Jesus antwortete: Der ist es, dem ich den Bissen Brot, den ich eintauche, geben werde. Dann tauchte er das Brot ein, nahm es und gab es Judas, dem Sohn des Simon Iskariot. Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, fuhr der Satan in ihn. Jesus sagte zu ihm: Was du tun willst, das tu bald! Aber keiner der Anwesenden verstand, warum er ihm das sagte. Weil Judas die Kasse hatte, meinten einige, Jesus wolle ihm sagen: Kaufe, was wir zum Fest brauchen!, oder Jesus trage ihm auf, den Armen etwas zu geben. Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, ging er sofort hinaus. Es war aber Nacht. Als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht. Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen, und er wird ihn bald verherrlichen. Meine Kinder, ich bin nur noch kurze Zeit bei euch. Ihr werdet mich suchen, und was ich den Juden gesagt habe, sage ich jetzt auch euch: Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen. Simon Petrus sagte zu ihm: Herr, wohin willst du gehen? Jesus antwortete: Wohin ich gehe, dorthin kannst du mir jetzt nicht folgen. Du wirst mir aber später folgen. Petrus sagte zu ihm: Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Mein Leben will ich für dich hingeben. Jesus entgegnete: Du willst für mich dein Leben hingeben? Amen, amen, das sage ich dir: Noch bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/tier_vogel_hahn.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-213" title="Der Hahn klagt die Verleugner an" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/tier_vogel_hahn.jpg" alt="" width="320" height="480" /></a></strong></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<h2>Mittwoch der Karwoche</h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><em><strong>Erste Lesung: Jesaja 50, 4-9a</strong> (Drittes Lied vom Gottesknecht)</em></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><em>.</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger. Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück. Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. Doch Gott, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate. Er, der mich freispricht, ist nahe. Wer wagt es, mit mir zu streiten? Lasst uns zusammen vortreten! Wer ist mein Gegner im Rechtsstreit? Er trete zu mir heran. Seht her, Gott, der Herr, wird mir helfen.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><em><strong>Antwortspalm: Psalm 69</strong></em></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><em><strong>.</strong></em></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">8</span> Deinetwegen erleide ich Schmach, </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">.-</span>und Schande bedeckt mein Gesicht. </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">9</span> Entfremdet bin ich den eignen Brüdern,</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">.-</span>den Söhnen meiner Mutter wurde ich fremd.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">10</span> Denn der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt,</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;-</span>die Schmähreden derer, die dich schmähen, haben mich getroffen.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">12</span> Ich ging in Sack und Asche,</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">-&#8230;</span>doch sie riefen Spottverse hinter mir her.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">21</span> Ganz krank bin ich vor Schmach;</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">bcd</span> umsonst habe ich auf Mitleid gewartet, </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;.-.</span>auf einen Tröster, doch ich habe keinen gefunden.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">22</span> Sie gaben mir Gift zu essen,</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;-</span>für den Durst reichten sie mir Essig.</strong> <strong>- (R)</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">31</span> Ich will den Namen Gottes rühmen im Lied,</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;-</span>in meinem Danklied ihn preisen.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">33</span> Schaut her, ihr Gebeugten, und freut euch;</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffffff;">&#8230;-</span>ihr, die ihr Gott sucht: euer Herz lebe auf!</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><em><strong>Evangelium: Matthäus <strong>26, 14-25: Der Verrat durch Judas</strong> </strong></em></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><em>.</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Einer der Zwölf  namens Judas Iskariot ging zu den Hohenpriestern und sagte: Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? Und sie zahlten ihm dreißig Silberstücke. Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn auszuliefern. Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote gingen die Jünger zu Jesus und fragten: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten? Er antwortete: Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern. Die Jünger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor. Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch. Und während sie aßen, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern. Da waren sie sehr betroffen, und einer nach dem andern fragte ihn: Bin ich es etwa, Herr? Er antwortete: Der, der die Hand mit mir in die Schüssel getaucht hat, wird mich verraten. Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. Da fragte Judas, der ihn verriet: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus sagte zu ihm: Du sagst es.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Judas-und-der-kuss.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-218" title="Der Judaskuss" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/04/Judas-und-der-kuss.jpg" alt="" width="358" height="482" /></a><br />
</strong></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bibelblog.klosterstudio.de/?feed=rss2&#038;p=166</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fastensonntage 2011 (Lesejahr A)</title>
		<link>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=62</link>
		<comments>http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=62#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 00:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Ohagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[BibelBlog im KlosterStudio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bibelblog.klosterstudio.de/?p=62</guid>
		<description><![CDATA[. Erster Fastensonntag . Erste Lesung: Genesis 2, 7-9; 3,1-7 . Gott, der Herr, formte den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2 style="padding-left: 90px;"><span style="color: #ffffff;">.</span></h2>
<h3><strong><span style="color: #800080;">Erster Fastensonntag</span></strong></h3>
<h2><span style="color: #ffffff;">.</span></h2>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Erste Lesung: Genesis 2, 7-9; 3,1-7</em></strong></span></p>
<h4><span style="color: #ffffff;">.</span></h4>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gott, der Herr, formte den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. </strong><strong>Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte. </strong><strong>Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von gut und böse. </strong><strong>Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen? </strong><strong>Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen; </strong><strong>nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen, und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben. </strong><strong>Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben.<span style="font-size: 11px;"> </span></strong><strong>Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse. </strong><strong>Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß. </strong><strong>Da gingen beiden die Augen auf, und sie erkannten, dass sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz.</strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/adam+eva.jpg"><img class="aligncenter" title="adam+eva" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/adam+eva-611x1024.jpg" alt="" width="270" height="452" /></a></p>
<h2><span style="color: #ffffff;">.</span></h2>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Antwortpsalm: Psalm 51</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">3</span> Gott sei mir gnädig nach deiner Huld, tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">4</span> Wasch meine Schuld von mir ab, und mach mich rein von meiner Sünde!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">5 </span> Denn ich erkenne meine bösen Taten, meine Sünde steht mir immer vor Augen.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">6ab</span> Gegen dich allein habe ich gesündigt, ich habe getan, was dir missfällt.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">12</span> Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">13</span> Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">14</span> Mach mich wieder froh mit deinem Heil; mit einem willigen Geist rüste mich aus!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">17</span> Herr, öffne mir die Lippen, und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Zweite Lesung: Römerbrief 5, 12-19</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod, und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten. Sünde war schon vor dem Gesetz in der Welt, aber Sünde wird nicht angerechnet, wo es kein Gesetz gibt; dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht wie Adam durch Übertreten eines Gebots gesündigt hatten; Adam aber ist die Gestalt, die auf den Kommenden hinweist.Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade; sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheim gefallen, so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteil geworden. Anders als mit dem, was durch den einen Sünder verursacht wurde, verhält es sich mit dieser Gabe: Das Gericht führt wegen der Übertretung des einen zur Verurteilung, die Gnade führt aus vielen Übertretungen zur Gerechtsprechung. Ist durch die Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft gekommen, durch diesen einen, so werden erst recht alle, denen die Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit reichlich zuteil wurde, leben und herrschen durch den einen, Jesus Christus. Wie es also durch die Übertretung eines einzigen für alle Menschen zur Verurteilung kam, so wird es auch durch die gerechte Tat eines einzigen für alle Menschen zur Gerechtsprechung kommen, die Leben gibt. Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern wurden, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht werden.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong><em>Evangelium: Matthäus 4, 1-11</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><em>.</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Jesus wurde vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger. Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen. Darauf ließ der Teufel von ihm ab, und es kamen Engel und dienten ihm.</strong></p>
<p><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/dachstein_1.jpg"></a><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Qumran-11052009437.jpg"><img class="aligncenter" title="Felsenhöhlen von Qumran" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Qumran-11052009437-1024x768.jpg" alt="" width="516" height="387" /></a><span style="font-size: 11.6667px;"><strong><br />
</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">..</span></p>
<h3><strong><span style="color: #800080;">Zweiter Fastensonntag</span></strong></h3>
<h2><span style="color: #ffffff;">.</span></h2>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Erste Lesung: Genesis 12, 1-4a</em></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der HERR sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen. Da zog Abram weg, wie der HERR ihm gesagt hatte.</strong></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Antwortpsalm: Psalm 33</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="font-style: normal; font-size: 11.6667px;"><strong><span style="color: #ff0000;">4</span> </strong></span><strong>Das Wort des Herrn ist wahrhaftig, all sein Tun ist verlässlich.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">5</span><span style="color: #ff0000;"> </span> Er liebt Gerechtigkeit und Recht, die Erde ist erfüllt von der Huld des Herrn.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">18</span> Das Auge des Herrn ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren, die nach seiner Güte ausschaun;</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">19</span> denn er will sie dem Tod entreißen und in der Hungersnot ihr Leben erhalten.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">20</span> Unsre Seele hofft auf den Herrn; er ist für uns Schild und Hilfe.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">22</span> Lass deine Güte über uns walten, o Herr, denn wir schauen aus nach dir.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Zweite Lesung: 2. Timotheusbrief 1, 8b-10</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><em><span style="font-size: 11.6667px;">.</span></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mein Sohn! Leide mit mir für das Evangelium. Gott gibt dazu die Kraft: Er hat uns gerettet; mit einem heiligen Ruf hat er uns gerufen, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aus eigenem Entschluss und aus Gnade, die uns schon vor ewigen Zeiten in Christus Jesus geschenkt wurde; jetzt aber wurde sie durch das Erscheinen unseres Retters Christus Jesus offenbart. Er hat dem Tod die Macht genommen und uns das Licht des unvergänglichen Lebens gebracht durch das Evangelium.</strong></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Evangelium: Matthäus 17, 1-9</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><em><span style="font-size: 11.6667px;">.</span></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Jesus nahm Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht. Da erschienen plötzlich vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus. Und Petrus sagte zu ihm: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Noch während er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören. Als die Jünger das hörten, bekamen sie große Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden. Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf, habt keine Angst! Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus. Während sie den Berg hinab stiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Berg-Tabor-in-der-Sonnenglut.jpg"><img class="size-large wp-image-110 alignnone" title="Berg Tabor in der Sonnenglut" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Berg-Tabor-in-der-Sonnenglut-1024x1024.jpg" alt="" width="590" height="590" /></a><em>Im untergehenden Sonnenlicht: Der Berg Tabor &#8211; Ort der Verklärung des Herrn</em></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;">Das klare Leuchten</span></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gott ist Licht, zu blendend, als dass man ihn schauen könnte. Das Auge erblindet vor seinem Glanz. Christus fängt das verzehrende Feuer in sich auf und lässt Gott, in einer für uns fassbaren Weise, durch sich selbst hindurchscheinen.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ob wir von Christus wissen oder nicht, er ist da, bei jedem Einzelnen. Er ist so unauflösbar mit dem Menschen verbunden, dass er in ihm wohnt, selbst wenn dieser es nicht weiß. Er ist da wie insgeheim, wie eine brennende Wunde im Herzen des Menschen, wie Licht in der Dunkelheit. (Frère Roger aus Taizé)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<h3><strong><span style="color: #800080;">Dritter Fastensonntag</span></strong></h3>
<h2><span style="color: #ffffff;">.</span></h2>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Erste Lesung: Exodus 17, 3-7</em></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Volk dürstete nach Wasser und murrte gegen Mose. Sie sagten: Warum hast du uns überhaupt aus Ägypten hierher geführt? Um uns, unsere Söhne und unser Vieh verdursten zu lassen? Mose schrie zum Herrn: Was soll ich mit diesem Volk anfangen? Es fehlt nur wenig, und sie steinigen mich. Der Herr antwortete Mose: Geh am Volk vorbei, und nimm einige von den Ältesten Israels mit; nimm auch den Stab in die Hand, mit dem du auf den Nil geschlagen hast, und geh! Dort drüben auf dem Felsen am Horeb werde ich vor dir stehen. Dann schlag an den Felsen! Es wird Wasser herauskommen, und das Volk kann trinken. Das tat Mose vor den Augen der Ältesten Israels. Den Ort nannte er Massa und Meriba (Probe und Streit), weil die Israeliten Streit begonnen und den Herrn auf die Probe gestellt hatten, indem sie sagten: Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Moses-bei-Massa-und-Meriba.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-114" title="Moses bei Massa und Meriba" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Moses-bei-Massa-und-Meriba.jpg" alt="" width="499" height="500" /></a><span style="color: #ffffff;">.</span></strong></span></p>
<h4><span style="color: #ffffff;"><em>.</em></span></h4>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Antwortpsalm: Psalm 95</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><em><span style="font-size: 11.6667px;">.</span></em></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">1</span> Kommt, lasst uns jubeln vor dem Herrn und zujauchzen dem Fels unsres Heiles.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">2</span><span style="color: #ff0000;"> </span> Lasst uns mit Lob seinem Angesicht nahen, vor ihm jauchzen mit Liedern!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">6</span><span style="color: #ff0000;"> </span> Kommt, lasst uns niederfallen, uns vor ihm verneigen, lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">7abc</span> Denn er ist unser Gott, wir sind das Volk seiner Weide, die Herde, von seiner Hand geführt.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">7d</span> Ach, würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">8</span> „Verhärtet euer Herz nicht wie in Meriba, wie in der Wüste am Tag von Massa!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">9</span> Dort haben eure Väter mich versucht, sie haben mich auf die Probe gestellt</strong></p>
<p><strong> und hatten doch mein Tun gesehen.“</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><em><span style="font-size: 11.6667px;">.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Zweite Lesung: Römerbrief 5, 1-2, 5-8</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><em><span style="font-size: 11.6667px;">.</span></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Durch ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. Christus ist schon zu der Zeit, da wir noch schwach und gottlos waren, für uns gestorben. Dabei wird nur schwerlich jemand für einen Gerechten sterben; vielleicht wird er jedoch für einen guten Menschen sein Leben wagen. Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Evangelium: Johannes 4, 5-42</em></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Jesus kam zu einem Ort in Samarien, der Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte. Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. Da kam eine samaritische Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken! Seine Jünger waren nämlich in den Ort gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen. Die samaritische Frau sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um Wasser bitten? Die Juden verkehren nämlich nicht mit den Samaritern. Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief; woher hast du also das lebendige Wasser? Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne und seine Herden? Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt. Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierher kommen muss, um Wasser zu schöpfen. Er sagte zu ihr: Geh, ruf deinen Mann, und komm wieder her! Die Frau antwortete: Ich habe keinen Mann. Jesus sagte zu ihr: Du hast richtig gesagt: Ich habe keinen Mann. Denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Damit hast du die Wahrheit gesagt. Die Frau sagte zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss. Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt, und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten. Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, das ist: der Gesalbte &#8211; Christus. Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden. Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, ich, der mit dir spricht. Inzwischen waren seine Jünger zurückgekommen. Sie wunderten sich, dass er mit einer Frau sprach, aber keiner sagte: Was willst du?, oder: Was redest du mit ihr? Da ließ die Frau ihren Wasserkrug stehen, eilte in den Ort und sagte zu den Leuten: Kommt her, seht, da ist ein Mann, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe: Ist er vielleicht der Messias? Da liefen sie hinaus aus dem Ort und gingen zu Jesus. Währenddessen drängten ihn seine Jünger: Rabbi, iss! Er aber sagte zu ihnen: Ich lebe von einer Speise, die ihr nicht kennt. Da sagten die Jünger zueinander: Hat ihm jemand etwas zu essen gebracht? Jesus sprach zu ihnen: Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu Ende zu führen. Sagt ihr nicht: Noch vier Monate dauert es bis zur Ernte? Ich aber sage euch: Blickt umher und seht, dass die Felder weiß sind, reif zur Ernte. Schon empfängt der Schnitter seinen Lohn und sammelt Frucht für das ewige Leben, so dass sich der Sämann und der Schnitter gemeinsam freuen. Denn hier hat das Sprichwort recht: Einer sät, und ein anderer erntet. Ich habe euch gesandt, zu ernten, wofür ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr erntet die Frucht ihrer Arbeit. Viele Samariter aus jenem Ort kamen zum Glauben an Jesus auf das Wort der Frau hin, die bezeugt hatte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. Als die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb dort zwei Tage. Und noch viel mehr Leute kamen zum Glauben an ihn aufgrund seiner eigenen Worte.Und zu der Frau sagten sie: Nicht mehr aufgrund deiner Aussage glauben wir, sondern weil wir ihn selbst gehört haben und nun wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><span style="font-size: 10px; color: #ffffff;"><strong>.<a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Die-Frau-am-Jakobsbrunnen2.jpg"><img class="size-full wp-image-119" title="Die Frau am Jakobsbrunnen2" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Die-Frau-am-Jakobsbrunnen2.jpg" alt="" width="586" height="462" /></a></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong><br />
</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<h4><span style="color: #888888;">Die gute Wirklichkeit</span></h4>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><em><strong>Es gibt Lebensstunden, in denen es sich verdichtet: Gott weiß um mich.</strong></em></p>
<p><em><strong>Gott ist nicht jenseits der Sterne &#8211; er ist nahe.</strong></em></p>
<p><em><strong>Zum Schweigen kommen, still werden und im Glauben da sein,</strong></em></p>
<p><em><strong>offen werden für diese gute Wirklichkeit: Gott ist da zu mir hin: der gütige Gott.</strong></em></p>
<p><em><strong>Gottes Antlitz ist mir zugewandt.</strong></em></p>
<p style="padding-left: 300px;"><em>(Johannes Bours)</em></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong><span style="color: #800080;">Vierter Fastensonntag</span></strong></h3>
<h2><span style="color: #ffffff;">.</span></h2>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Erste Lesung: 1 Samuel 16, 1b.6-7.10-13b</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong><em>.</em></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der HERR sprach zu Samuel: Fülle dein Horn mit Öl, und mach dich auf den Weg! Ich schicke dich zu dem Betlehemiter Isai; denn ich habe mir einen von seinen Söhnen als König ausersehen. Als sie kamen und er den Eliab sah, dachte er: Gewiss steht nun vor dem HERRN sein Gesalbter. Der HERR aber sagte zu Samuel: Sieh nicht auf sein Aussehen und seine stattliche Gestalt, denn ich habe ihn verworfen; Gott sieht nämlich nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der HERR aber sieht das Herz. So ließ Isai sieben seiner Söhne vor Samuel treten, aber Samuel sagte zu Isai: Diese hat der HERR nicht erwählt. Und er fragte Isai: Sind das alle deine Söhne? Er antwortete: Der jüngste fehlt noch, aber der hütet gerade die Schafe. Samuel sagte zu Isai: Schick jemand hin, und lass ihn holen; wir wollen uns nicht zum Mahl hinsetzen, bevor er hergekommen ist. Isai schickte also jemand hin und ließ ihn kommen. David war blond, hatte schöne Augen und eine schöne Gestalt. Da sagte der Herr: Auf, salbe ihn! Denn er ist es. Samuel nahm das Horn mit dem Öl und salbte David mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des HERRN war über David von diesem Tag an.</strong></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Samuel-salbt-David.jpg"><img class="size-full wp-image-128 aligncenter" title="Samuel salbt David" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Samuel-salbt-David.jpg" alt="" width="224" height="226" /></a></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #000000;"><strong><em>Antwortpsalm: Psalm 23</em></strong></span></p>
<h3><span style="color: #ffffff;"><em>.</em></span></h3>
<p><span style="color: #ff0000;">1</span><strong> Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">2</span> Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">3</span> Er stillt mein Verlangen; er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">4 </span> Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">5</span> Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl du füllst mir reichlich den Becher.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">6</span> Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang, und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">,</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Zweite Lesung: Epheserbrief 5, 8-14</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Brüder! Einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den Herrn Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts! Das Licht bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor. Prüft, was dem Herrn gefällt, und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern deckt sie auf! Denn man muss sich schämen, von dem, was sie heimlich tun, auch nur zu reden. Alles, was aufgedeckt ist, wird vom Licht erleuchtet. Alles Erleuchtete aber ist Licht. Deshalb heißt es: Wach auf, du Schläfer, und steh auf von den Toten, und Christus wird dein Licht sein.</strong></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Evangelium: Johannes 9, 1-41</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Jesus sah einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. Da fragten ihn seine Jünger: Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst? Ober haben seine Eltern gesündigt, so dass er blind geboren wurde? Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden. Wir müssen, solange es Tag ist, die Werke dessen vollbringen, der mich gesandt hat; es kommt die Nacht, in der niemand mehr etwas tun kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Als er dies gesagt hatte, spuckte er auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen. Die Nachbarn und andere, die ihn früher als Bettler gesehen hatten, sagten: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte? Einige sagten: Er ist es. Andere meinten: Nein, er sieht ihm nur ähnlich. Er selbst aber sagte: Ich bin es. Da fragten sie ihn: Wie sind deine Augen geöffnet worden? Er antwortete: Der Mann, der Jesus heißt, machte einen Teig, bestrich damit meine Augen und sagte zu mir: Geh zum Schiloach, und wasch dich! Ich ging hin, wusch mich und konnte wieder sehen. Sie fragten ihn: Wo ist er? Er sagte: Ich weiß es nicht. Da brachten sie den Mann, der blind gewesen war, zu den Pharisäern. Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Teig gemacht und ihm die Augen geöffnet hatte. Auch die Pharisäer fragten ihn, wie er sehend geworden sei. Der Mann antwortete ihnen: Er legte mir einen Teig auf die Augen; dann wusch ich mich, und jetzt kann ich sehen. Einige der Pharisäer meinten: Dieser Mensch kann nicht von Gott sein, weil er den Sabbat nicht hält. Andere aber sagten: Wie kann ein Sünder solche Zeichen tun? So entstand eine Spaltung unter ihnen. Da fragten sie den Blinden noch einmal: Was sagst du selbst über ihn? Er hat doch deine Augen geöffnet. Der Mann antwortete: Er ist ein Prophet. Die Juden aber wollten nicht glauben, dass er blind gewesen und sehend geworden war. Daher riefen sie die Eltern des Geheilten und fragten sie: Ist das euer Sohn, von dem ihr behauptet, dass er blind geboren wurde? Wie kommt es, dass er jetzt sehen kann? Seine Eltern antworteten: Wir wissen, dass er unser Sohn ist und dass er blind geboren wurde. Wie es kommt, dass er jetzt sehen kann, das wissen wir nicht. Und wer seine Augen geöffnet hat, das wissen wir auch nicht. Fragt doch ihn selbst, er ist alt genug und kann selbst für sich sprechen. Das sagten seine Eltern, weil sie sich vor den Juden fürchteten; denn die Juden hatten schon beschlossen, jeden, der ihn als den Messias bekenne, aus der Synagoge auszustoßen. Deswegen sagten seine Eltern: Er ist alt genug, fragt doch ihn selbst. Da riefen die Pharisäer den Mann, der blind gewesen war, zum zweiten Mal und sagten zu ihm: Gib Gott die Ehre! Wir wissen, dass dieser Mensch ein Sünder ist. Er antwortete: Ob er ein Sünder ist, weiß ich nicht. Nur das eine weiß ich, dass ich blind war und jetzt sehen kann. Sie fragten ihn: Was hat er mit dir gemacht? Wie hat er deine Augen geöffnet? Er antwortete ihnen: Ich habe es euch bereits gesagt, aber ihr habt nicht gehört. Warum wollt ihr es noch einmal hören? Wollt auch ihr seine Jünger werden? Da beschimpften sie ihn: Du bist ein Jünger dieses Menschen; wir aber sind Jünger des Mose. Wir wissen, dass zu Mose Gott gesprochen hat; aber von dem da wissen wir nicht, woher er kommt. Der Mann antwortete ihnen: Darin liegt ja das Erstaunliche, dass ihr nicht wisst, woher er kommt; dabei hat er doch meine Augen geöffnet. Wir wissen, dass Gott einen Sünder nicht erhört; wer aber Gott fürchtet und seinen Willen tut, den erhört er. Noch nie hat man gehört, dass jemand die Augen eines Blindgeborenen geöffnet hat. Wenn dieser Mensch nicht von Gott wäre, dann hätte er gewiss nichts ausrichten können. Sie entgegneten ihm: Du bist ganz und gar in Sünden geboren, und du willst uns belehren? Und sie stießen ihn hinaus. Jesus hörte, dass sie ihn hinausgestoßen hatten, und als er ihn traf, sagte er zu ihm: Glaubst du an den Menschensohn? Der Mann antwortete: Wer ist das, Herr? Sag es mir, damit ich an ihn glaube. Jesus sagte zu ihm: Du siehst ihn vor dir; er, der mit dir redet, ist es. Er aber sagte: Ich glaube, Herr! Und er warf sich vor ihm nieder. Da sprach Jesus: Um zu richten, bin ich in diese Welt gekommen: damit die Blinden sehend und die Sehenden blind werden. Einige Pharisäer, die bei ihm waren, hörten dies. Und sie fragten ihn: Sind etwa auch wir blind? Jesus antwortete ihnen: Wenn ihr blind wärt, hättet ihr keine Sünde. Jetzt aber sagt ihr: Wir sehen. Darum bleibt eure Sünde.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><strong><span style="color: #800080;">Fünfter Fastensonntag</span></strong></h3>
<h2><span style="color: #ffffff;">.</span></h2>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Erste Lesung: Ezechiel 37, 12b &#8211; 14</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong><em>.</em></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>So spricht Gott, der HERR: Ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf. Ich bringe euch zurück in das Land Israel. </strong><strong>Wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole, dann werdet ihr erkennen, dass ich der HERR bin. </strong><strong>Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig, und ich bringe euch wieder in euer Land. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der HERR bin. Ich habe gesprochen, und ich führe es aus &#8211; Spruch des HERRN.</strong></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Auferstehung-115295_0.jpg"><img class="size-full wp-image-138 aligncenter" title="Auferstehung 115295_0" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Auferstehung-115295_0.jpg" alt="" width="313" height="420" /></a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><span style="font-size: 9px;"><br />
</span></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Antwortpsalm: Psalm 130</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">1</span> Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir; Herr, höre meine Stimme!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">2</span> Wende dein Ohr mir zu, </strong><strong>achte auf mein lautes Flehen!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">3</span> Würdest du, Herr, unsere Sünden beachten, </strong><strong>Herr, wer könnte bestehen?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">4</span><span style="color: #ff0000;"> </span> Doch bei dir ist Vergebung, </strong><strong>damit man in Ehrfurcht dir dient.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">5</span> Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele, i</strong><strong>ch warte voll Vertrauen auf sein Wort.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">6ab</span><span style="color: #ff0000;"> </span> Meine Seele wartet auf den Herrn m</strong><strong>ehr als die Wächter auf den Morgen.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">6c</span><span style="color: #ff0000;"> </span> Mehr als die Wächter auf den Morgen </strong></p>
<p><strong> </strong><strong><span style="color: #ff0000;">7a</span> soll Israel harren auf den Herrn.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">8</span> Ja, er wird Israel erlösen </strong><strong>von all seinen Sünden.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Zweite Lesung: Römerbrief 8, 8-11</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wer vom Fleisch bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen.<span style="font-size: 11px;"> </span></strong><strong>Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm. </strong><strong>Wenn Christus in euch ist, dann ist zwar der Leib tot aufgrund der Sünde, der Geist aber ist Leben aufgrund der Gerechtigkeit. </strong><strong>Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><em><strong>Evangelium: Johannes 11, 1-45</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 11px;">E</span>in Mann war krank, Lazarus aus Betanien, dem Dorf, in dem Maria und ihre Schwester Marta wohnten. </strong><strong>Maria ist die, die den Herrn mit Öl gesalbt und seine Füße mit ihrem Haar abgetrocknet hat; deren Bruder Lazarus war krank. </strong><strong>Daher sandten die Schwestern Jesus die Nachricht: Herr, dein Freund ist krank. </strong><strong>Als Jesus das hörte, sagte er: Diese Krankheit wird nicht zum Tod führen, sondern dient der Verherrlichung Gottes: Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden. </strong><strong>Denn Jesus liebte Marta, ihre Schwester und Lazarus. </strong><strong>Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt. </strong><strong>Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen. </strong><strong>Die Jünger entgegneten ihm: Rabbi, eben noch wollten dich die Juden steinigen, und du gehst wieder dorthin?<span style="font-size: 11px;"> </span></strong><strong>Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag umhergeht, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; </strong><strong>wenn aber jemand in der Nacht umhergeht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist. </strong><strong>So sprach er. Dann sagte er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken. </strong><strong>Da sagten die Jünger zu ihm: Herr, wenn er schläft, dann wird er gesund werden. </strong><strong>Jesus hatte aber von seinem Tod gesprochen, während sie meinten, er spreche von dem gewöhnlichen Schlaf. </strong><strong>Darauf sagte ihnen Jesus unverhüllt: Lazarus ist gestorben. </strong><strong>Und ich freue mich für euch, dass ich nicht dort war; denn ich will, dass ihr glaubt. Doch wir wollen zu ihm gehen. </strong><strong>Da sagte Thomas, genannt Didymus </strong><strong>- </strong><strong>Zwilling</strong><strong> -</strong><strong>, zu den anderen Jüngern: Dann lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu sterben. </strong><strong>Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. </strong><strong>Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt. </strong><strong>Viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten. </strong><strong>Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus. </strong><strong>Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. </strong><strong>Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben. </strong><strong>Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. </strong><strong>Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag. </strong><strong>Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, </strong><strong>und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?<span style="font-size: 11px;"> </span></strong><strong>Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. </strong><strong>Nach diesen Worten ging sie weg, rief heimlich ihre Schwester Maria und sagte zu ihr: Der Meister ist da und lässt dich rufen. </strong><strong>Als Maria das hörte, stand sie sofort auf und ging zu ihm. </strong><strong>Denn Jesus war noch nicht in das Dorf gekommen; er war noch dort, wo ihn Marta getroffen hatte. </strong><strong>Die Juden, die bei Maria im Haus waren und sie trösteten, sahen, dass sie plötzlich aufstand und hinausging. Da folgten sie ihr, weil sie meinten, sie gehe zum Grab, um dort zu weinen.<span style="font-size: 11px;"> </span></strong><strong>Als Maria dorthin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und sagte zu ihm: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. </strong><strong>Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert.<span style="font-size: 11px;"> </span></strong><strong>Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie antworteten ihm: Herr, komm und sieh! </strong><strong>Da weinte Jesus. </strong><strong>Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte! </strong><strong>Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb? </strong><strong>Da wurde Jesus wiederum innerlich erregt, und er ging zum Grab. Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. </strong><strong>Jesus sagte: Nehmt den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, entgegnete ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag. </strong><strong>Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? </strong><strong>Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. </strong><strong>Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herum steht, habe ich es gesagt; denn sie sollen glauben, dass du mich gesandt hast.<span style="font-size: 11px;"> </span></strong><strong>Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! </strong><strong>Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: Löst ihm die Binden, und lasst ihn weggehen! </strong><strong>Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.</strong></p>
<p><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Auferweckung-des-Lazarus.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-137" title="Auferweckung des Lazarus" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Auferweckung-des-Lazarus.jpg" alt="" width="510" height="176" /></a><span style="color: #ffffff;">.</span></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>Die Feier der HEILIGEN WOCHE (Karwoche)</strong></span></h3>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: left;"><span style="color: #ff0000;">Palmsonntag</span></h3>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Evangelium zur Palmprozession: Matthäus 21, 1-11</strong></em></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte und nach Betfage am Ölberg kam, schickte er zwei Jünger voraus </strong><strong>und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los, und bringt sie zu mir! </strong><strong>Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen. </strong><strong>Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist: </strong><strong>Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist friedfertig, und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers. </strong><strong>Die Jünger gingen und taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte. </strong><strong>Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich darauf. </strong><strong>Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. </strong><strong>Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe! </strong><strong>Als er in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in Aufregung, und man fragte: Wer ist das? </strong><strong>Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Einzug-Jesu-in-Jerusalem_hippolyte_flandrin_1842.jpg"><img class="size-large wp-image-141 aligncenter" title="Jesu Einzug in Jerusalem von Hippolyt Flandrin aus dem Jahr 1842" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Einzug-Jesu-in-Jerusalem_hippolyte_flandrin_1842-1024x706.jpg" alt="" width="517" height="356" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><em><strong>Jubelhymnus auf Christus, den König der wahren Herrlichkeit</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><strong>Ruhm und Preis und Ehre sei dir, Erlöser und König! Jubelnd rief einst das Volk sein Hosianna dir zu.</strong></p>
<p><strong>Du bist Israels König, Davids Geschlechte entsprossen, der im Namen des Herrn als ein Gesegneter kommt.</strong></p>
<p><strong>Dir lobsingen im Himmel ewig die seligen Chöre; so auch preist dich der Mensch, so alle Schöpfung zugleich.</strong></p>
<p><strong>Einst mit Zweigen in Händen eilte das Volk dir entgegen; so mit Lied und Gebet ziehen wir heute mit dir.</strong></p>
<p><strong>Dort erklang dir der Jubel, als du dahingingst zu leiden; dir, dem König der Welt, bringen wir hier unser Lob.</strong></p>
<p><strong>Hat ihr Lob dir gefallen, nimm auch das unsre entgegen, großer König und Herr, du, dem das Gute gefällt.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><em><strong>Erste Lesung: Jesaja 50, 4-7 (Drittes Lied vom Gottesknecht)</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><em><strong>.</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger.<span style="font-size: 11px;"> </span></strong><strong>Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück. </strong><strong>Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. D</strong><strong>och Gott, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><em><strong>Antwortpsalm: Psalm 22</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">1</span> Alle, die mich sehen, verlachen mich, verziehen die Lippen, schütteln den Kopf:</strong><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">9</span> „Er wälze die Last auf den Herrn, </strong><strong>der soll ihn befreien! </strong><strong>Der reiße ihn heraus, wenn er an ihm solch Gefallen hat!“</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">17</span><span style="color: #ff0000;"> </span> Viele Hunde umlagern mich, e</strong><strong>ine Rotte von Bösen umkreist mich. </strong><strong>Sie durchbohren mir Hände und Füße.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">18</span><span style="color: #ff0000;"> </span> Man kann all meine Knochen zählen; </strong><strong>sie gaffen und weiden sich an mir.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">19</span><span style="color: #ff0000;"> </span> Sie verteilen unter sich meine Kleider </strong><strong>und werfen das Los um mein Gewand.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">20</span><span style="color: #ff0000;"> </span> Du aber, Herr. halte dich nicht fern! </strong><strong>Du, meine Stärke, eile mir zu Hilfe!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">23</span><span style="color: #ff0000;"> </span> Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden, i</strong><strong>nmitten der Gemeinde dich preisen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">24</span><span style="color: #ff0000;"> </span> Die ihr den Herrn fürchtet, preist ihn, </strong><strong>ihr alle vom Stamme Jakobs, rühmt ihn; </strong><strong>erschauert alle vor ihm, ihr Nachkommen Israels!</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="font-size: 11.6667px; color: #000000;"><em><strong>Zweite Lesung: Phiplipperbrief 2, 6-11</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><em><strong>.</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, </strong><strong>sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; </strong><strong>er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. </strong><strong>Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, </strong><strong>damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu </strong><strong>und jeder Mund bekennt: „Jesus Christus ist der Herr“ &#8211; zur Ehre Gottes, des Vaters.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 11.6667px; color: #ffffff;"><strong><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/big10.jpg"><img class="size-large wp-image-361 aligncenter" title="Schmerzensmann" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/big10-758x1024.jpg" alt="" width="319" height="430" /></a>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><em><strong>Evangelium: Matthäus 26,14 &#8211; 27,66</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">Das Leiden Jesu Christi</span> nach Matthäus</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<address style="text-align: center;">(Rollenverteilung:<span style="color: #000000;"> Erzähler(in)</span>, <span style="color: #ff0000;">Worte Jesu</span>, <span style="color: #008000;">Worte sonstiger Personen</span>)</address>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;"><strong>Der Verrat durch Judas</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Einer der Zwölf namens Judas Iskariot ging zu den Hohenpriestern </strong><strong>und sagte: <span style="color: #003300;">Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere?</span> Und sie zahlten ihm dreißig Silberstücke. </strong><strong>Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn auszuliefern. </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Die Vorbereitung des Paschamahls</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote gingen die Jünger zu Jesus und fragten: <span style="color: #008000;">Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten?</span> E</strong><strong>r antwortete: <span style="color: #ff0000;">Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern. </span></strong><strong>Die Jünger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Das Mahl</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch. </strong><strong>Und während sie aßen, sprach er: <span style="color: #ff0000;">Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern. </span></strong><strong>Da waren sie sehr betroffen, und einer nach dem andern fragte ihn: <span style="color: #008000;">Bin ich es etwa, Herr? </span></strong><strong>Er antwortete: <span style="color: #ff0000;">Der, der die Hand mit mir in die Schüssel getaucht hat, wird mich verraten. </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. </strong></span><strong>Da fragte Judas, der ihn verriet:<span style="color: #008000;"> Bin ich es etwa, Rabbi? </span>Jesus sagte zu ihm: Du sagst es. </strong><strong>Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: <span style="color: #ff0000;">Nehmt und esst; das ist mein Leib. </span></strong><strong>Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet und reichte ihn den Jüngern mit den Worten: <span style="color: #ff0000;">Trinkt alle daraus; </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. <span style="font-size: 11px;"> </span></strong><strong>Ich sage euch: Von jetzt an werde ich nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken, bis zu dem Tag, an dem ich mit euch von neuem davon trinke im Reich meines Vaters. </strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><span style="color: #808080;"><strong>Der Gang zum Ölberg</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus. </strong><strong>Da sagte Jesus zu ihnen: <span style="color: #ff0000;">Ihr alle werdet in dieser Nacht an mir Anstoß nehmen und zu Fall kommen; denn in der Schrift steht: Ich werde den Hirten erschlagen, dann werden sich die Schafe der Herde zerstreuen. </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorausgehen. </strong></span><strong>Petrus erwiderte ihm: <span style="color: #008000;">Und wenn alle an dir Anstoß nehmen &#8211; ich niemals! </span></strong><strong>Jesus entgegnete ihm: <span style="color: #ff0000;">Amen, ich sage dir: In dieser Nacht, noch ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. </span></strong><strong>Da sagte Petrus zu ihm: <span style="color: #008000;">Und wenn ich mit dir sterben müsste &#8211; ich werde dich nie verleugnen.</span> Das Gleiche sagten auch alle anderen Jünger. </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><span style="color: #808080;"><strong>Das Gebet in Getsemani</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Darauf kam Jesus mit den Jüngern zu einem Grundstück, das man Getsemani nennt, und sagte zu ihnen: <span style="color: #ff0000;">Setzt euch und wartet hier, während ich dort bete.</span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="color: #000000;"> Und er nahm Petrus und die beiden Söhne des Zebedäus mit sich. Da ergriff ihn Angst und Traurigkeit,</span><span style="font-size: 11px;"> </span></strong></span><strong>und er sagte zu ihnen: <span style="color: #ff0000;">Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit mir! </span></strong><strong>Und er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete: <span style="color: #ff0000;">Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst. </span></strong><strong>Und er ging zu den Jüngern zurück und fand sie schlafend. Da sagte er zu Petrus: <span style="color: #ff0000;">Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit mir wachen? </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. </strong></span><strong>Dann ging er zum zweiten Mal weg und betete: <span style="color: #ff0000;">Mein Vater, wenn dieser Kelch an mir nicht vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, geschehe dein Wille. </span></strong><strong>Als er zurückkam, fand er sie wieder schlafend, denn die Augen waren ihnen zugefallen. </strong><strong>Und er ging wieder von ihnen weg und betete zum dritten Mal mit den gleichen Worten. D</strong><strong>anach kehrte er zu den Jüngern zurück und sagte zu ihnen: <span style="color: #ff0000;">Schlaft ihr immer noch und ruht euch aus? Die Stunde ist gekommen; jetzt wird der Menschensohn den Sündern ausgeliefert. </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Steht auf, wir wollen gehen! Seht, der Verräter, der mich ausliefert, ist da. </strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><span style="color: #808080;"><strong>Die Gefangennahme</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Während er noch redete, kam Judas, einer der Zwölf, mit einer großen Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes geschickt worden. </strong><strong>Der Verräter hatte mit ihnen ein Zeichen verabredet und gesagt: </strong><span style="color: #008000;"><strong>Der, den ich küssen werde, der ist es; nehmt ihn fest. </strong></span><strong>Sogleich ging er auf Jesus zu und sagte: </strong><strong><span style="color: #008000;">Sei gegrüßt, Rabbi!</span> Und er küsste ihn. </strong><strong>Jesus erwiderte ihm: <span style="color: #ff0000;">Freund, dazu bist du gekommen?</span> Da gingen sie auf Jesus zu, ergriffen ihn und nahmen ihn fest. </strong><strong>Doch einer von den Begleitern Jesu zog sein Schwert, schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab. </strong><strong>Da sagte Jesus zu ihm: <span style="color: #ff0000;">Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong>Oder glaubst du nicht, mein Vater würde mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel schicken, wenn ich ihn darum bitte? </strong><strong>Wie würde dann aber die Schrift erfüllt, nach der es so geschehen muss? </strong></span><strong>Darauf sagte Jesus zu den Männern: <span style="color: #ff0000;">Wie gegen einen Räuber seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen, um mich festzunehmen. Tag für Tag saß ich im Tempel und lehrte, und ihr habt mich nicht verhaftet. </span></strong><strong><span style="color: #ff0000;">Das alles aber ist geschehen, damit die Schriften der Propheten in Erfüllung gehen.</span> Da verließen ihn alle Jünger und flohen. </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>D</strong><strong>as Verhör vor dem Hohen Rat</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nach der Verhaftung führte man Jesus zum Hohenpriester Kajaphas, bei dem sich die Schriftgelehrten und die Ältesten versammelt hatten. </strong><strong>Petrus folgte Jesus von weitem bis zum Hof des hohepriesterlichen Palastes; er ging in den Hof hinein und setzte sich zu den Dienern, um zu sehen, wie alles ausgehen würde. </strong><strong>Die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat bemühten sich um falsche Zeugenaussagen gegen Jesus, um ihn zum Tod verurteilen zu können. </strong><strong>Sie erreichten aber nichts, obwohl viele falsche Zeugen auftraten. Zuletzt kamen zwei Männer </strong><strong>und behaupteten: <span style="color: #008000;">Er hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen. </span></strong><strong>Da stand der Hohepriester auf und fragte Jesus: <span style="color: #008000;">Willst du nichts sagen zu dem, was diese Leute gegen dich vorbringen? </span></strong><strong>Jesus aber schwieg. Darauf sagte der Hohepriester zu ihm: <span style="color: #008000;">Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, sag uns: Bist du der Messias, der Sohn Gottes? </span></strong><strong>Jesus antwortete: <span style="color: #ff0000;">Du hast es gesagt. Doch ich erkläre euch: Von nun an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen. </span></strong><strong>Da zerriss der Hohepriester sein Gewand und rief: <span style="color: #008000;">Er hat Gott gelästert! Wozu brauchen wir noch Zeugen? Jetzt habt ihr die Gotteslästerung selbst gehört. </span></strong><strong><span style="color: #008000;">Was ist eure Meinung?</span> Sie antworteten:<em> </em><span style="color: #008000;">Er ist schuldig und muss sterben. </span></strong><strong>Dann spuckten sie ihm ins Gesicht und schlugen ihn. Andere ohrfeigten ihn<span style="font-size: 11px;"> </span></strong><strong>und riefen: Messias, du bist doch ein Prophet! Sag uns: Wer hat dich geschlagen? </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>D</strong><strong>ie Verleugnung durch Petrus</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Petrus aber saß draußen im Hof. Da trat eine Magd zu ihm und sagte: <span style="color: #008000;">Auch du warst mit diesem Jesus aus Galiläa zusammen. </span></strong><span style="color: #008000;"><strong><span style="color: #000000;">Doch er leugnete es vor allen Leuten und sagte:</span> Ich weiß nicht, wovon du redest. </strong></span><strong>Und als er zum Tor hinausgehen wollte, sah ihn eine andere Magd und sagte zu denen, die dort standen: <span style="color: #008000;">Der war mit Jesus aus Nazaret zusammen.</span></strong><strong> Wieder leugnete er und schwor:<span style="color: #008000;"> Ich kenne den Menschen nicht. </span></strong><strong>Kurz darauf kamen die Leute, die dort standen, zu Petrus und sagten: <span style="color: #008000;">Wirklich, auch du gehörst zu ihnen, deine Mundart verrät dich.</span></strong><strong> Da fing er an, sich zu verfluchen und schwor: <span style="color: #008000;">Ich kenne den Menschen nicht.</span> Gleich darauf krähte ein Hahn,<span style="font-size: 11px;"> </span></strong><strong>und Petrus erinnerte sich an das, was Jesus gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Die Auslieferung an Pilatus</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als es Morgen wurde, fassten die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes gemeinsam den Beschluss, Jesus hinrichten zu lassen. </strong><strong>Sie ließen ihn fesseln und abführen und lieferten ihn dem Statthalter Pilatus aus. </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><span style="color: #808080;"><strong>Das Ende des Judas</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als nun Judas, der ihn verraten hatte, sah, dass Jesus zum Tod verurteilt war, reute ihn seine Tat. Er brachte den Hohenpriestern und den Ältesten die dreißig Silberstücke zurück u</strong><strong>nd sagte: <span style="color: #008000;">Ich habe gesündigt, ich habe euch einen unschuldigen Menschen ausgeliefert. </span>Sie antworteten: <span style="color: #008000;">Was geht das uns an? Das ist deine Sache. </span></strong><strong>Da warf er die Silberstücke in den Tempel; dann ging er weg und erhängte sich.<span style="font-size: 11px;"> </span></strong><strong>Die Hohenpriester nahmen die Silberstücke und sagten: <span style="color: #008000;">Man darf das Geld nicht in den Tempelschatz tun; denn es klebt Blut daran. </span></strong><strong>Und sie beschlossen, von dem Geld den Töpferacker zu kaufen als Begräbnisplatz für die Fremden. D</strong><strong>eshalb heißt dieser Acker bis heute Blutacker. </strong><strong>So erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist: Sie nahmen die dreißig Silberstücke &#8211; das ist der Preis, den er den Israeliten wert war &#8211; </strong><strong>und kauften für das Geld den Töpferacker, wie mir der Herr befohlen hatte.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Die Verhandlung vor Pilatus</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als Jesus vor dem Statthalter stand, fragte ihn dieser: <span style="color: #008000;">Bist du der König der Juden?</span> Jesus antwortete: <span style="color: #ff0000;">Du sagst es. </span></strong><span style="color: #000000;"><strong>Als aber die Hohenpriester und die Ältesten ihn anklagten, gab er keine Antwort. </strong></span><strong>Da sagte Pilatus zu ihm: <span style="color: #008000;">Hörst du nicht, was sie dir alles vorwerfen? </span></strong><strong>Er aber antwortete ihm auf keine einzige Frage, so dass der Statthalter sehr verwundert war. </strong><strong>Jeweils zum Fest pflegte der Statthalter einen Gefangenen freizulassen, den sich das Volk auswählen konnte. </strong><strong>Damals war gerade ein berüchtigter Mann namens Barabbas im Gefängnis. </strong><strong>Pilatus fragte nun die Menge, die zusammengekommen war: <span style="color: #008000;">Was wollt ihr? Wen soll ich freilassen, Barabbas oder Jesus, den man den Messias nennt? </span></strong><strong>Er wusste nämlich, dass man Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert hatte. </strong><strong>Während Pilatus auf dem Richterstuhl saß, ließ ihm seine Frau sagen: <span style="color: #008000;">Lass die Hände von diesem Mann, er ist unschuldig. Ich hatte seinetwegen heute Nacht einen schrecklichen Traum. </span></strong><strong>Inzwischen überredeten die Hohenpriester und die Ältesten die Menge, die Freilassung des Barabbas zu fordern, Jesus aber hinrichten zu lassen. </strong><strong>Der Statthalter fragte sie: <span style="color: #008000;">Wen von beiden soll ich freilassen?</span> Sie riefen: <span style="color: #008000;">Barabbas! </span></strong><strong>Pilatus sagte zu ihnen: <span style="color: #008000;">Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Messias nennt?</span> Da schrien sie alle: <span style="color: #008000;">Ans Kreuz mit ihm! </span></strong><strong>Er erwiderte: <span style="color: #008000;">Was für ein Verbrechen hat er denn begangen?</span> Da schrien sie noch lauter: <span style="color: #008000;">Ans Kreuz mit ihm! </span></strong><strong>Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer größer wurde, ließ er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die Hände und sagte: <span style="color: #008000;">Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache! </span></strong><strong>Da rief das ganze Volk: <span style="color: #008000;">Sein Blut komme über uns und unsere Kinder! </span></strong><strong>Darauf ließ er Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Die Verspottung Jesu durch die Soldaten</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, führten ihn in das Prätorium, das Amtsgebäude des Statthalters, und versammelten die ganze Kohorte um ihn. </strong><strong>Sie zogen ihn aus und legten ihm einen purpurroten Mantel um. </strong><strong>Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen: <span style="color: #008000;">Heil dir, König der Juden! </span></strong><strong>Und sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder weg und schlugen ihm damit auf den Kopf. N</strong><strong>achdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Mantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><span style="color: #808080;"><strong>Die Kreuzigung</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen. </strong><strong>Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Zyrene namens Simon; ihn zwangen sie, Jesus das Kreuz zu tragen. </strong><strong>So kamen sie an den Ort, der Golgota genannt wird, das heißt Schädelhöhe. </strong><strong>Und sie gaben ihm Wein zu trinken, der mit Galle vermischt war; als er aber davon gekostet hatte, wollte er ihn nicht trinken. </strong><strong>Nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, warfen sie das Los und verteilten seine Kleider unter sich. </strong><strong>Dann setzten sie sich nieder und bewachten ihn. </strong><strong>Über seinem Kopf hatten sie eine Aufschrift angebracht, die seine Schuld angab: Das ist Jesus, der König der Juden. </strong><strong>Zusammen mit ihm wurden zwei Räuber gekreuzigt, der eine rechts von ihm, der andere links.<span style="font-size: 11px;"> </span></strong><strong>Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf u</strong><strong>nd riefen: <span style="color: #008000;">Du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? Wenn du Gottes Sohn bist, hilf dir selbst, und steig herab vom Kreuz! </span></strong><strong>Auch die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten verhöhnten ihn und sagten: </strong><span style="color: #008000;"><strong>Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Er ist doch der König von Israel! Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben. </strong><strong>Er hat auf Gott vertraut: der soll ihn jetzt retten, wenn er an ihm Gefallen hat; er hat doch gesagt: Ich bin Gottes Sohn. </strong></span><strong>Ebenso beschimpften ihn die beiden Räuber, die man zusammen mit ihm gekreuzigt hatte.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Der Tod Jesu</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Von der sechsten bis zur neunten Stunde herrschte eine Finsternis im ganzen Land. </strong><strong>Um die neunte Stunde rief Jesus laut: <span style="color: #ff0000;">Eli, Eli, lema sabachtani?</span>, das heißt: <span style="color: #ff0000;">Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? </span></strong><strong>Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: <span style="color: #008000;">Er ruft nach Elija.</span></strong><strong> Sogleich lief einer von ihnen hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken. </strong><strong>Die anderen aber sagten: Lass doch, wir wollen sehen, ob Elija kommt und ihm hilft. </strong><strong>Jesus aber schrie noch einmal laut auf. Dann hauchte er den Geist aus.</strong></p>
<h1 style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">+</span></strong></h1>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. Die Erde bebte, und die Felsen spalteten sich. </strong><strong>Die Gräber öffneten sich, und die Leiber vieler Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt. </strong><strong>Nach der Auferstehung Jesu verließen sie ihre Gräber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen. </strong><strong>Als der Hauptmann und die Männer, die mit ihm zusammen Jesus bewachten, das Erdbeben bemerkten und sahen, was geschah, erschraken sie sehr und sagten: <span style="color: #008000;">Wahrhaftig, das war Gottes Sohn! </span></strong><strong>Auch viele Frauen waren dort und sahen von weitem zu; sie waren Jesus seit der Zeit in Galiläa nachgefolgt und hatten ihm gedient. </strong><strong>Zu ihnen gehörten Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus und des Josef, und die Mutter der Söhne des Zebedäus. </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;"><strong>Das Begräbnis Jesu</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gegen Abend kam ein reicher Mann aus Arimathäa namens Josef; auch er war ein Jünger Jesu. </strong><strong>Er ging zu Pilatus und bat um den Leichnam Jesu. Da befahl Pilatus, ihm den Leichnam zu überlassen. </strong><strong>Josef nahm ihn und hüllte ihn in ein reines Leinentuch. </strong><strong>Dann legte er ihn in ein neues Grab, das er für sich selbst in einen Felsen hatte hauen lassen. Er wälzte einen großen Stein vor den Eingang des Grabes und ging weg. </strong><strong>Auch Maria aus Magdala und die andere Maria waren dort; sie saßen dem Grab gegenüber.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><span style="color: #808080;"><strong>Die Bewachung des Grabes</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Am nächsten Tag gingen die Hohenpriester und die Pharisäer gemeinsam zu Pilatus; es war der Tag nach dem Rüsttag. </strong><strong>Sie sagten: <span style="color: #008000;">Herr, es fiel uns ein, dass dieser Betrüger, als er noch lebte, behauptet hat: Ich werde nach drei Tagen auferstehen. </span></strong><span style="color: #008000;"><strong>Gib also den Befehl, dass das Grab bis zum dritten Tag sicher bewacht wird. Sonst könnten seine Jünger kommen, ihn stehlen und dem Volk sagen: Er ist von den Toten auferstanden. Und dieser letzte Betrug wäre noch schlimmer als alles zuvor. </strong></span><strong>Pilatus antwortete ihnen:<em> </em><span style="color: #008000;">Ihr sollt eine Wache haben.</span> Geht und sichert das Grab, so gut ihr könnt. </strong><strong>Darauf gingen sie, um das Grab zu sichern. Sie versiegelten den Eingang und ließen die Wache dort.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Corpus-89824889798071058011.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-146" title="Corpus Christi" src="http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2011/03/Corpus-89824889798071058011.jpg" alt="" width="614" height="705" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bibelblog.klosterstudio.de/?feed=rss2&#038;p=62</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
